Alles zum Thema Rucksäcke…
Wie packe ich den Rucksack richtig?
Schweres wie Wasser, Brennstoff, Kocher, Proviant und Buch wird rückennah gepackt und Leichtes, Volumninöses wie Kleidung und Schlafsack nach Außen. Oberhalb der Schultern nur Leichtes verstauen, ansonsten trägt der Rucksack sich schwankend. Handy, Sonnenbrille, Riegel und Karte kommen griffbereit ins Deckelfach. Das Zelt entweder oben ins Hauptfach oder ins Bodenfach stopfen, so hat man es für den Aufbau gleich parat. Das Gestänge am besten seitlich in den Rucksack schieben. Außen möglichst nichts an den Rucksack klemmen. Ausnahme die Trekkingstöcke oder die Trinkflasche.
Wie halte ich mein Gepäck auch bei langem Regen trocken?
Nur wenige Trekkingrucksäcke sind wirklich wasserdicht. Will man seinen Inhalt trocken halten, benötigt man einen zusätzlichen Schutz. Bei Schauern reichen Regenhüllen zum Überziehen, welche aber fest sitzen müssen und bis an das Tragesystem des Rucksacks heranreichen müssen. Bei Dauerregen hingegen helfen nur wasserdichte Packsäcke, in denen man den Inhalt des Rucksacks verstaut. Anstelle vieler Kleiner kann man auch einen Großen nehmen und damit den Rucksack auskleiden. Für das Deckelfach einfach einen großen, zippbaren Gefrierbeutel verwenden.
Keine Verspannungen mehr vom Rucksack tragen bekommen
Wenn Sie jedes Mal, wenn sie mit dem Rucksack auf Tour gehen, schmerzhafte Nackenschmerzen bekommen, dann könnten ihnen vielleicht folgende Hinweise helfen.
Die möglichen Auslöser sind oft sehr vielfältig. Meist liegt es am falsch eingestellten Tragesystem, den nicht richtig angepassten Rückenstreben oder auch an zu lang ausgezogenen Trekkingstöcken. Falls sie es noch nicht vorgenommen haben, dann passen sie die Alustreben des Tragesystems auf ihre Rückenform an und stellen die Trekkingstöcke etwas kürzer an.
Ansonsten lassen sie die Stöcke doch einmal ganz weg und machen beim Wandern öfters Pausen, in denen sie ihre Rückenmuskulatur dehnen/entspannen. Beim Tragen des Rucksacks sollten sie darauf achten, öfters mal die Last von der Schulter auf die Hüfte oder umgekehrt zu legen. Falls sie mit ihrem Liebsten oder ihrer Liebsten unterwegs sind, dann lassen sie sich Abends massieren.

UH Trekking - Ultra Heavy Trekking, Nichts für untrainierte Rückenmuskulaturen - Foto: Mario Hübner
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Wanderrucksäcke
Worauf muss ich bei einem Wanderrucksack achten?
Deckel mit Deckelfach:
Stauraum für Kleinigkeiten. Praktisch: ein weiteres Fach auf der Deckelunterseite für Geldbeutel, Schlüssel und Papiere
Volumen:
Für Tageswanderungen reichen 25 bis 35 Liter aus. Spielt man für die ganze Familie Lastesel, braucht der Rucksack mindestens 40 Liter Inhalt. Packen Sie alles bis auf Stöcke in den Rucksack, nicht außen dran.
Seitentaschen:
Für Ordnungsliebende ein Quell der Freude, sonst kann man darauf verzichten.
Stockhalter:
So lassen sich die Wanderstöcke sicher verstauen; mindestens so gut funktionieren Netzseitentaschen und Kompressionsriemen.
Schulterträger:
Gut Schulterträger sind vorgeformt, damit sie nicht drücken. Der Brustgurt verhindert, dass sie seitlich von der Schulter rutschen.
Hüftgurt:
Bei mehr als acht Kilogramm Gewicht braucht man einen gut gepolsterten Hüftgurt, der Nacken und Schultern entlastet.
Ventilationsrücken:
State-of-the-art ist ein belüfteter Rücken: Entweder über ein Abstandsnetz oder mittels luftdurchlässiger Schaumstoffpolster mit Ventilationskanälen.
Lastkontrolle:
Die Lastkontrollriemen bringen den Rucksack näher an den Rücken, dann sitzt der Rucksack besser. Sind aber nur bei Volumnia über 35 Liter wirklich nötig.
Trinkblasen-Eignung:
Tasche oder Fixierungspunkte im Hauptfach für Trinkblase und extra Ausgang für den Trinkschlauch.
Regenhülle:
Schützte den Rucksack vor Nässe und sollte zum Lieferumfang gehören.
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Falls Sie weitere Tipps & Tricks kennen oder Sie denken das etwas falsch ist, dann hinterlassen Sie doch Bitte einen Kommentar! Man lernt schließlich nie aus!

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