Oberstaufen – Weißblaues Wandererglück erleben…

Oberstaufen –

Weißblaues Wandererglück erleben…

Gästekarte als Freifahrtticket: In Oberstaufen kommen Wanderer kostenfrei mit Bussen und Bergbahnen zum Ausgangspunkt von Gipfeltour und Panoramarunden

Alpine Gipfel, schmale Grate, sonnige Pfade durch Bergwiesen, Rast an Alphütten, Aussichten auf Täler und Wälder, schroffe Felsen – der weißblaue Himmel meint es hier ausgesprochen gut mit dem Wanderer. Unten im Ort Wellness- und Gesundheitsangebote, drum herum das Bimmeln der Kuhglocken und „eine Etage“ höher Wanderwege mit Wohlfühlgarantie. Und das mitten im gesunden alpinen Reizklima zwischen 800 und 1800 Metern. Hier springt gleich ins Auge, was Oberstaufen schon vor Jahren zu „Deutschlands bestem Wanderort“ werden ließ.

Oberstaufen - Sonnenaufgang mit Blick auf das Rindalphorn

Sonnenaufgang mit Blick auf das Rindalphorn – Foto: Oberstaufen Tourismus

Inzwischen wurden in den drei Höhenstufen um 1000, 1200 und 1600 Meter drei alpine „Premiumwanderwege“ nach den Kriterien des Deutschen Wanderinstitutes DWI ausgezeichnet. Alle drei beginnen an Bergstationen und führen mit zehn bis knapp 14 Kilometer Länge durch die faszinierende Allgäuer Alpenregion.

Das Landesamt für Umwelt zählt die Umgebung Oberstaufens zu „Bayerns schönsten Geotopen“. Der heilklimatische Kurort ist das touristische Zentrum des ersten deutsch-österreichischen Naturparks Nagelfluhkette – und er ist der Ort mit den meisten Alpen und Alphütten im Land. Mehr als 160 solcher bäuerlicher Kleinode liegen rund um Oberstaufen. Kein Wunder, dass auch die Schrothkurgäste ihre Schritte gerne bergwärts lenken. Einige Alpen sind mit dem Fahrrad oder Auto gut zu erreichen, viele höher gelegene Regionen sind mit Bergbahnen erschlossen. Und das Beste: Urlauber können die Bergbahnen mit der „Oberstaufen Plus“-Gästekarte sogar völlig kostenfrei nutzen! So leicht kommt man kaum irgendwo in den Wanderhimmel.

Oberstaufen - Sonnenuntergang mit Landschaft

Sonnenuntergang – Foto: Oberstaufen Tourismus

Rund 300 Gastgeber in Oberstaufen ermöglichen Urlaubern die freie Fahrt mit Bergbahnen und dem Ortsbus zur Talstation: Ihre „Oberstaufen Plus“-Gästekarte gibt auch freien Eintritt ins Erlebnisbad Aquaria, in den Klettergarten am Imberg und ermöglicht kostenlose Abfahrten auf der Sommerrodelbahn sowie zahlreiche andere Vergünstigungen. Im Winter wird die Gästekarte sogar zum kostenlosen Skipass. Urlauber bei 14 „Oberstaufen Plus Golf“-Gastgebern können ohne Greenfee zu zahlen auf fünf Panorama-Golfplätzen mit insgesamt 94 Greens einlochen.

Die besten Erlebnistouren für Wanderer:

Tageswanderung über acht Gipfel
Eine der schönsten Touren im Allgäu – zumindest für Trittsichere und Schwindelfreie – ist die siebenstündige Wanderung auf dem Grat der Nagelfluhkette. Der „Herrgotts-Beton“, wie die aus Eiszeitkieseln zusammengepresste „Nagelfluh“ hier genannt wird, verlangt den Muskeln und Bändern einiges ab. Die knapp 15 km lange Tour führt nämlich über gleich acht Gipfel zwischen dem 1833 m hohen Hochgrat bei Oberstaufen und dem 1451 m hohen Mittag bei Immenstadt. Leichte Kletterpassagen, hochalpine Teilabschnitte, Waldpfade und Bergwiesen wechseln sich ab. Der Hauptgrat des Naturparks Nagelfluhkette bietet bei sonnigem Herbstwetter ein traumhaftes Bergpanorama vom Säntis in der Ostschweiz über Vorarlberg und Allgäu bis zur Zugspitze. Mit der „Oberstaufen Plus“-Gästekarte ist die Auffahrt zur Bergstation am Hochgrat frei.

Panoramatour über Alpen und Hochmoore
Wer wissen will, wie Molasse aussieht oder was „Herrgotts-Beton“ ist, der kann dies bei einer abwechslungsreichen Bergtour im deutsch-österreichischen Naturpark Nagelfluhkette erfahren. Die etwa 14 km lange Wanderung beginnt für Gäste mit der „Oberstaufen Plus“-Karte mit einer kostenfreien Bergbahnfahrt auf den Imberg bei Steibis. Sie führt dann über den mit 47 Tafeln beschilderten „Alperlebnispfad“ zu den Alpen Hochbühl und Hörmoos, über die Falkenhütte zum Alpenhotel Hochhäderich. Alle sind bewirtschaftet. Trittsichere Bergfexe lassen sich aber dazwischen den Aufstieg über den aussichtsreichen Kammweg zu den Panoramagipfeln von Falken und Hochhäderich nicht entgehen. Vom Alpenhotel führt dann ein Bohlenweg durch eines der Hochmoore im Naturpark zur Moosalpe auf der anderen Seite des Hochtales. Nach etwa fünf Stunden – ohne die Pausen in den Alphütten gerechnet – ist man wieder bei der Bergstation der Imbergbahn. Abgesehen vom alpinen Gipfelabschnitt, der sich aber umgehen lässt, ist diese Tour auch ideal für Familien. Der Alperlebnispfad ist selbst für Kinderwagen gut geeignet.

Wanderwege von Kapelle zu Kapelle
Kapellen und Kirchen in der Landschaft geben mehr Auskunft über die Kultur einer Region als die meisten Reiseführer. Rund um Oberstaufen haben sich viele Hof- und Flurkapellen als Zeugnis des Gottvertrauens über Jahrhunderte erhalten. Heute sind sie für viele eine Stätte der Besinnung und Ruhe. Acht „Oberstaufener Kapellenwege“ zu 29 Kirchen und Kapellen stellt der 88 Seiten starke Kapellenführer vor. Daneben gibt es im Haus des Gastes und bei den Kirchengemeinden in Oberstaufen einen kostenlosen Info-Flyer mit dem Titel „Du führst mich hinaus ins Weite“.

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Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen in Oberstaufen und Umgebung:

Quelle: Oberstaufen Tourismus

Schöne Bergtouren Team

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