Ammergauer Alpen – Auf dem Maximiliansweg durch Oberbayerns Outback…

Ammergauer Alpen –

Auf dem Maximiliansweg durch Oberbayerns Outback…

Touren-Tipp für Einzelgänger

Im Outback Oberbayerns sind es meist nur gigantische Bergriesen, die den Wanderern Gesellschaft leisten. Wer sich hier auf den Maximiliansweg begibt, trifft manchmal stundenlang keine Menschenseele und wird beim Durchqueren der Ammergauer Alpen automatisch zum Einzelgänger. Der Fernwanderweg, benannt nach dem bayerischen König Maximilian II., wurde vor 21 Jahren offiziell eröffnet. Seine wildesten Etappen sind ab sofort im Paket buchbar. Mit Übernachtungen am An- und Abreisetag in Bad Kohlgrub sowie einem Hütten-Quartier in den Brunnenkopfhäusern kostet das Abschalten in der Einsamkeit ab 89 Euro pro Person.

Ausgestattet mit neuen Stöcken, Schuhen und Jacken sowie nützlichen Begleitern wie Rücksäcken, GPS-Geräten und Ferngläsern, die man sich bei Bedarf im “Best-of-Wandern-Testcenter” in Bad Kohlgrub kostenlos ausleiht, läuft sich der Wanderer am Ankunftstag erstmal warm. Und erklimmt auf dem Maximiliansweg den Aussichtsberg Hörnle, der einen Blick über die schier endlosen Wälder und Gebirge des größten bayerischen Naturschutzgebietes offenbart, das man in den folgenden Tagen durchqueren wird.

Der Trip in die Wildnis beginnt in aller Frühe im benachbarten Unterammergau. Schon beim Aufstieg zum Pürschling sind es meist nur ein paar grasende Kühe auf den üppigen Almwiesen, denen man “Grüß Gott” sagen kann. Nach einer Gratwanderung hoch über dem wilden Graswangtal tauchen die abgeschiedenen Brunnenkopfhäuser (1600 m) und damit das Quartier für die Nacht auf. Die Hütte erreicht man übrigens auch über eine längere, aber weniger anspruchsvolle Variante, die durch das Graswangtal und vorbei am Ludwig-Schloss Linderhof führt.

Maximiliansweg - Klammspitze - Ammergauer Alpen

Der Maximiliansweg kurz vor der Klammspitze – Foto: Ammergauer Alpen GmbH

 

Vis-í -Vis mit dem “Ammergauer Matterhorn“, dem rund 1900 Meter hohen Geiselstein, Wasserfällen, wilden Gebirgsbächen und dem höchsten Punkt des Fernwanderwegs, der 2082 Meter hohen Hochplatte, geht’s am zweiten Tag durch Oberbayerns Outback, das Maximilian zu seinen liebsten Jagdrevieren zählte. Das Abenteuer endet auf der Kenzenhütte, wo der Wanderer sich mit einer zünftigen Brotzeit stärkt und anschließend nach Halblech absteigt, um mit dem Wanderbus zurück nach Bad Kohlgrub zu fahren.

Übrigens: Wer sich nach stundenlanger Einsamkeit mit Fuchs und Hase nach Kultur, Zivilisation und einem Hauch Glamour sehnt, stattet unterwegs den “Royals” einen Besuch ab. Schließlich säumen Sehenswürdigkeiten der bayerischen High Society den Maximiliansweg, darunter Schloss Linderhof, das Märchenkönig Ludwig II. im wilden Graswangtal bauen ließ.

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Quelle: Ammergauer Alpen GmbH

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