Hochpustertal – Winterwandern in den Dolomiten…

Hochpustertal –

Winterwandern in den Dolomiten…

Von Hütte zu Hütte im verschneiten Hochpustertal

Die atemberaubende Landschaft des Hochpustertals auf Schusters Rappen entdecken können Wanderfreunde nicht nur im goldenen Herbst, sondern auch bei Schnee und Eis. Heimelige Hütten mit südtiroler Küche und ein gut ausgebautes Netz an Winterwanderwegen ermöglichen es Urlaubern auch im Winter unberührte Natur abseits des Trubels der Pisten zu genießen. Die Wanderungen dauern von einer bis zu sechseinhalb Stunden, erfolgen auf geräumten Winterwanderwegen und führen unter anderem zur Nemes Alm, Klammbach Alm, der Coltrondo Alm oder auf die Bonner Hütte über Toblach.

Hochpustertal - Winterwandern in den Dolomiten

Foto: N. Eisele-Hein / Tourismusverband Hochpustertal

 

Sonnenschein, blauer Himmel und die ganz in Weiß gekleidete Kulisse der Dolomiten locken im Winter hinaus in die einzigartige Natur des Hochpustertals. In dicke Daunen gehüllt, entdecken Winterwanderer auf speziell ausgeschilderten Wegen unberührte Natur, urige Hütten und beeindruckende Aussichten. Alle ausgeschriebenen Winterwanderwege werden regelmäßig geräumt und eignen sich sowohl für geübte als auch für untrainierte Wanderer.

In zwei Stunden gelangen Urlauber zum Beispiel von Sexten-Moos aus zu der auf 1.877 Meter Höhe gelegenen Nemes Alm. Der Weg führt größtenteils leicht ansteigend durch ausgedehnte Wälder und helle Lichtungen. Die knapp 1.000 Quadratmeter große Alm liegt oberhalb der Baumgrenze und gewährt einen uneingeschränkten Ausblick auf die gegenüberliegenden Dolomiten mit Rotwand, Dreischusterspitze und Haunold. Als besondere Spezialität wissen Wanderer hier den köstlichen Apfelstrudel zu schätzen.

Hochpustertal - Coltrondo Alm

Foto: Coltrondo Alm

 

Nur wenig höher, auf 1.944 Meter gelegen, thront die traditionell bewirtschaftete Klammbachalm und lockt mit bodenständiger, südtiroler Küche und deftigen Leckerbissen. Der Aufstieg erfolgt wie bei der Nemes Alm ab Sexten-Moos, dauert gut zweieinhalb Stunden und führt größtenteils über leicht ansteigende Forststraßen. Unterwegs gibt der dichte Fichtenwald immer mal wieder den Blick auf die malerischen Sextener Dolomiten und das Hochpustertal frei.

Die Coltrondo Alm ist ab dem Parkplatz Kreuzbergpass in eineinhalb Stunden über einen Forstweg erreichbar und verwöhnt ihre Gäste mit einfachen, doch schmackhaften Gerichten aus größtenteils eigener landwirtschaftlicher Produktion. So finden sich auf der Speisekarte unter anderem Pressknödel mit Sauerkraut, hausgemachte Schlutzkrapfen, Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren, hausgemachte Fruchtsäfte und Jägertee zum Aufwärmen.

Hochpustertal - Bonner Huette

Foto: Bonner Hütte

 

Kommenden Winter erstmalig geöffnet hat die Bonner Hütte. Auf 2.340 Meter Höhe gelegen, ist die geschichtsträchtige Hütte in knapp eineinhalb Stunden ab dem Parkplatz Silvesterkirchlein in Kandellen bei Toblach erreichbar. Sie wurde 1897 von der Sektion Bonn in Zusammenarbeit mit dem Deutschen und Österreichischen Alpenverein erbaut, nach dem ersten Weltkrieg allerdings zwangsenteignet und befand sich bis 1971 in militärischem Besitz. Heute ist die Bonner Hütte komplett saniert und vereint Ursprünglichkeit und modernen Komfort. Winterwanderer stärken sich hier bei durchgehend warmer Küche und können im Bettenlager oder separaten Zimmern übernachten und Kraft tanken.

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Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

 

Quelle: Tourismusverband Hochpustertal

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