Davos Klosters – Skifahren und Wintersporttraditionen in der Festung Davos…

Davos Klosters –

Skifahren und Wintersporttraditionen

in der Festung Davos!

Die Feriendestination Davos Klosters war unser nächstes Winterziel. Ein Klassiker unter den Wintersportorten, ist Sie bekannt für alte Wintersporttraditionen, ihr reichhaltiges Freizeitangebot, als Kongress Location und natürlich die historischen Geschichten von den Davoser Schlitten, dem Hockey Club Davos und den endlosen Abfahrten, welche sportliche Carver in den sechs Skigebieten vorfinden. Wir wollten uns davon persönlich überzeugen und begaben uns auf die Reise nach Graubünden in der Schweiz

Davos Klosters - Nostalgische Schlitten und Outfit

Nostalgische Schlitten und altes Outfit beim Schlittenrennen – Foto: Mario Hübner

 

Daubenjagd und Schweizer Käsefondue
Der Nachmittag neigte sich langsam seinem Ende als wir Klosters-Platz in Graubünden in der Schweiz mit der Rhätischen Bahn erreichten. Der Himmel war klar, das Wetter mild, nach einem Wintermärchen sah es nicht aus. Wir checkten nicht weit entfernt vom Bahnhof im Hotel Piz Buin ein. Ein angenehmes Hotel im Ferienort Klosters, zentral gelegen und trotzdem ruhig. In näherer Umgebung befindet sich die Gotschnabahn (Gondel ins Skigebiet Parsenn), das Sportzentrum Klosters mit seiner Kunsteisbahn, der Bahnhof und einige kleine, feine Läden mit Nutzen und Stil.

Davos Klosters - Letzte Sonnenstrahlen

Die Madrisegruppe in den letzten Sonnenstrahlen des Tages – Foto: Mario Hübner

 

Nach dem Einchecken ins Hotel spazierten wir etwas durch den Ferienort Klosters. Vorbei an kleinen Geschäften und Hotels wie zum Beispiel dem Hotel “Chesa Grischuna” oder dem Hotel “Walserhof”, wo schon seit den fünfziger Jahren die britischen Royals mindestens einmal im Jahr residieren. Diskret und ungestört, können sich die illustren Gäste in Klosters erholen. Weder Gast noch Einheimischer hängen es an die große Glocke, denn die Bewohner Klosters sind damit aufgewachsen.

Davos Klosters - Kirchturm in Klosters Platz

Der Kirchturm in Klosters Platz und die letzten Sonnenstrahlen am Grat der dahinterliegenden Berge – Foto: Mario Hübner

 

Vorbei geht es an einer mobilen Hähnchenbraterei mit dem Slogan “Grüezi – Nur hier gibt’s das bester Schweizer Grill-Poulet!“. Zeit um diese Behauptung persönlich zu Überprüfen, haben wir leider nicht, obwohl mein Magen nach der weiten Anreise das Gegenteil vermeldet, schließlich haben wir eine Verabredung mit einer der ältesten Wintersportarten überhaupt. Dem lockenden Duft entronnen, erreichten wir das Sportzentrum Klosters mit seiner Eiskunstbahn. Uns erwartete eine Einführung in die Geheimnisse des Eisstockschießens.

Davos Klosters - Mobile Hähnchenbraterei

Mobile Hähnchenbraterei “Grüezi – Nur hier gibt’s das bester Schweizer Grill-Poulet!” – Foto: Hübner

 

Was ist Eisstockschießen?” werden sich die Meisten fragen. Nein, das ist nicht diese Sportart, wo einige Spieler, wie wahnsinnig das Eis des Spielfeldes mit ihren Besen bearbeiten, damit der Curling-Stein ins Ziel (house) kommt. Der Eisstocksport ist eine Sportart, die vor allem in den Regionen der Alpen verbreitet ist. Vermutlich kam diese Sportart, beziehungsweise seine Vorläufer im 13. Jahrhundert aus den nordischen Ländern.

Davos Klosters - Eisstockschiessen

Eisstockschiessen auf der Kunsteisbahn des Sportzentrum Klosters – Foto: Mario Hübner

 

Die ersten Abbildungen dieses winterlichen Zeitvertreibs stammen aus dem Alpenraum, aus dem 16. Jahrhundert. Bauern und Handwerker wagten sich auf die zugefrorenen Eisflächen in ihrer Heimat und vertrieben sich die Winterzeit. Bei diesem Wintersport wird ein Eisstock zum Gleiten gebraucht.

Davos Klosters -Eisstockschiessen

Beim Eisstockschiessen – Foto: Mario Hübner

 

An der Kunsteisbahn angelangt, säuberten wir unser Schuhwerk auf einem großen Schuhabtreter. Die Devise lautete, je mehr Schmutz unter den Sohlen haftet, desto schneller liegt man auf dem Eis nieder. Wir vertrauten auf diesen Rat und begutachteten die vorbereiteten Spielmittel. Es gab Eisstöcke in verschiedenen Farben und unterschiedlen Laufsohlen, einen Zielstein, die sogenannte “Daube” sowie Standplattformen, da wir keine speziellen Laufsohlen besaßen.

Davos Klosters - Der Turnierstock

Der Turnierstock zum Eisstockschiessen – Foto: Mario Hübner

 

Wir teilten uns in zwei Gruppen mit jeweils 2 Mannschaften auf und probierten es nach kurzer Erklärung und Vorführung einfach aus. Anfangs komisch und unbeholfen, entwickelten einige von uns ein relativ gutes Gefühl für das Eisstockschießen. Das Wichtigste an dem Wintersport aber ist das er Spaß macht. Den passenden Eisstock aussuchen, einen Fuß auf die Standplattform gesetzt, dann das Ziel, die “Daube” fest mit den Augen fixieren. Jetzt holen wir mit dem gestreckten Arm weit aus und entlassen den Eisstock mit leichtem Hüftschwung aufs Eis. Wenn er in einem ordentlichen Winkel auf das Eis trifft und mit genügend kinetischer Energie, dann erreicht er leicht das Ziel.

Zweimal 2 Mannschaften spielten gegeneinander und dann durften die Verlierer und die Gewinner gegeneinander antreten. Ein gesellige und kurzweilige Wintersportart, welche man mal probiert haben sollte.

Davos Klosters - Fondue Chalet Praettiger Hueschi

Das Fondue Chalet “Prättiger Hüschi” in Klosters Platz – Foto: Mario Hübner

 

Vom spaßigen Eisstockschießen führten uns unsere knurrenden Mägen, in das Fondue Chalet “Prättiger Hüschi”. Der Name war Programm und so erwartete uns ein traditionelles Schweizer Käsefondue (mit Freiburger Vacherin, Greyerzer & Weißwein). Der Eingang zur Gaststube war niedrig, aber das Innere sehr urig und gemütlich. Ein gedeckter langer Tisch stand für uns bereit. Wir wählten zum Käsefondue einen Walliser Fendant. Der Weißwein war leicht, süffig, fruchtbetont und von blassgelber Farbe, welche nach meinem Nichtweingaumen gut dazu passte.

Davos Klosters - Fondue Chalet Praettiger Hueschi

Fondue Chalet Praettiger Hueschi – Foto: Mario Hübner

 

Jemand aus unserer Gruppe brachte das Gespräch auf eine gute, regionale Sorte Bier, welche in der Getränkekarte stand. Monsteiner Bier, gebraut in Davos Monstein in der höchstgelegensten Brauerei der Schweiz und auch die erste Schaubrauerei des Kantons Graubünden. Wir orderten beim Kellner, nur um von Ihm erfahren zu müssen, das weder hier im Fondue Chalet “Prättiger Hüschi” noch nebenan im zugehörigen Hotel, das Bier zu organisieren war. Keine Flaschen, kein Fass, einfach nichts. Unsere ungläubigen Gesichtsausdrücke erzählten wahre Bände!

Davos Klosters - Fondue Chalet Praettiger Hueschi

Gute Stimmung im urigen Gastraum des Fondue Chalet Prättiger Hüschi – Foto: Mario Hübner

 

Die Biergenießer unter uns, mussten sich dann mit einem anderen Bier zufrieden geben. Kurze Zeit später wurden zwei Töpfe mit flüssigem Käse und große Papierbehälter mit geschnittenen Weißbrotstücken serviert. Brot aufspießen, im Käsefondue baden und genießen. Dazu Trinken, das gesellige Zusammensein genießen und die jeweiligen Abläufe immer und immer wiederholen, bis man satt ist oder bist der Topf mit dem Käsefondue geleert ist.

Davos Klosters - Kaesefondue

Käsefondue im Fondue Chalet Prättiger Hüschi – Foto: Mario Hübner

 

Bald sah man den kahlen Boden der Töpfe, es herrschte eine gute Stimmung, aber viele Teilnehmer waren nach der langen Anreise müde und verabschiedeten sich schon zur Nachtruhe. Ein harter Kern blieb da und ließ den Abend bei einem sehr guten Glasl “Kirsch Teresa im Barrique” aus klingen. Ein Eigenbrand mit einzigartigen Aroma, Geschmack und sehr harmonisch, welcher im Barrique (Fass) aus Kirschenholz ausgebaut wird. Die Brennerei von welcher der Kirschbrand stammt, wurde bei der Schweizerischen Edelbrandprämierung (Disti Swiss) schon zum vierten Male zur Brennerei des Jahres auserkoren.

Der Abend war ein gelungener Auftakt für unseren kurzen Aufenthalt in der Urlaubsdestination Davos Klosters.

Davos Klosters - Morgendaemmerung

Morgendämmerung über Klosters Platz – Foto: Mario Hübner

 

Davos und die Erforschung des weißen Todes
Nach einer geruhsamen Nacht und gutem Frühstück checkten wir aus dem Hotel Piz Buin in Klosters-Serneus aus. Die nächste Station unserer Reise würde Davos sein. Klosters liegt im Prättigau auf einer Höhe von ca. 1100 bis 1200 Metern und wir würden die nächste Zeit im etwa 11 Kilometer entfernten Davos verbringen, welches sich auf ca. 1550 Metern Höhe befindet. Vom Bahnhof Klosters-Platz beförderte uns die Rhätische Bahn in vielen Kehren immer höher über Klosters auf. Durch die vielen Kurven konnte man in Ruhe das Tal, den Ort Klosters und die darüber sich befindende Madrisagruppe mit ihrem höchsten Gipfel, dem Madrisahorn (2826m Höhe) betrachten.

Davos Klosters - SLF

SLF in Davos Dorf – Foto: Mario Hübner

 

Am Bahnhof Davos-Dorf endete, die etwa 25-minütige Bahnfahrt. Wir befanden jetzt knapp 300 Meter höher im Landwassertal. Vom Bahnhof ging es das kurze Stück zu Fuß zum SLF, dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung. Wir wurden von Frau Julia Wessels begrüßt, welche uns als Einstieg in die Thematik einen kurzen interessanten Film über die Arbeit des Institutes für Schnee- und Lawinenforschung zeigte. Vom Medienraum ging es durch diverse Räume, dem Labor, den Kältekammern und dabei wurde unser Wissensdurst gestillt.

Davos Klosters - Dummy im SLF

Die gängigsten Sicherheitsmaßnahmen an einem Dummy präsentiert, welche man auf Skitour oder Freeriding benutzen kann – Foto: Mario Hübner

 

Die Ursprünge der schweizerischen Schnee- und Lawinenforschung liegen im 19. Jahrhundert. Im ersten Weltkrieg gab es bei den Gefechten in den Bergen, sehr viele Tote durch Lawinen und die Schweizer Armee begann mit dem Aufbau eines Lawinenwarndienstes, um die Verluste in der Zukunft minimieren zu können. Auch Vertreter des Skitourismus, der Verkehrsbetriebe und der Wasserkraftwerke forderten in 20er Jahren des 19. Jahrhunderts wissenschaftliche Methoden zur Erforschung der Lawinen und unterstützten 1931 die Gründung der Schweizerischen Lawinenkommission.

Davos Klosters - Modell von Schneekristallen

Ein Modell von Schneekristallen zeigt den Aufbau eine Schneeschicht – Foto: Mario Hübner

 

Durch die Gründung war erstmals in der Schweiz ein zentrales Organ entstanden, welche die Erforschung der Lawinen systematisch erforschte. Wer die Lawinenbildungsprozesse verstehen wollte, der musste zuerst die Schneestrukturen untersuchen. Im Jahre 1936 wurde auf dem Weissfluhjoch das erste Schneelabor eingerichtet. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm 1945 das SLF von der Armee die Aufgaben für die Lawinenwarnung. Der Lawinenwinter 1950/51 forderte in der Schweiz 98 Todesopfer. Neben der Grundlagenforschung waren nun ein besserer Lawinenwarndienst und bessere Verbauungstechniken gefordert.

Davos Klosters - Besuch in der Kaeltekammer

Besuch in einer der Kältekammern des SLF – Foto: Mario Hübner

 

Die Festung Davos
Vom Institut für Schnee- und Lawinenerforschung führte uns unser Weg zu unserem neuen Quartier. Was uns nach dem Eintreffen am Kongress Hotel Davos direkt auffiel, waren die vielen Zaunabsperrungen mit weißer Bespannung, die Holzkonstruktionen an Hotels und auf Gehwegen, wo zusätzliche Sicherheitsschleusen errichtet wurden. Martin unser Davoser Guide klärte uns auf, das in der kommenden Woche in Davos das alljährliche Weltwirtschaftforum stattfinden würde.

Davos Kloster - Militaerhelikopter

Militärhelikopter im Einsatz über Davos Klosters – Foto: Mario Hübner

 

Der Wintersportort Davos wird für eine Woche zur Festung. Über 3000 Einsatzkräfte von der Schweizer Armee, sowie viele Polizei- und Sicherheitskräfte würden für die Sicherheit der Kongressgäste sorgen, Davos abriegeln und kontrollieren. Der Luftraum würde in einem Umkreis von ca. 46 km Radius gesperrt sein, Militärhubschrauber die Tag und Nacht die Stromtrassen kontrollieren und Militärjets welche über die Region fliegen. Einen provisorischen Hubschrauberlandeplatz hatten wir kurz vor unsere Ankunft in Davos auch gesehen.

Rund um den Zauberberg – Thomas Mann
Nach dem Einchecken im Kongress Hotel Davos spazierten wir hinauf zum etwas höher gelegenen Waldhotel Davos. Das Waldhotel wurde in den Jahren 1910/11 als Waldsanatorium errichtet. Später im Jahr 1957 wurde es zum Waldhotel Bellevue umgebaut und nach weiteren Renovierungen und einer sorgfältigen Rekonstruktion der ursprünglichen Architektur im Jahr 2006 gehört das “Waldhotel Davos” heute zu den besten Häusern in Davos.

Waldhotel Davos - Lobby des Hotels

Die Lobby des Waldhotel Davos – Foto: Mario Hübner

 

Begonnen hatte die Zeit der vielen Sanatorien in Davos im Jahre 1860, als der deutsche Arzt Alexander Spengler, welcher als Flüchtling nach Davos gekommen war, feststellte das im sonnigen Hochtal die Tuberkulose nicht vorkam. 2 Jahre später trafen die ersten zwei Tuberkulosepatienten in Davos ein und reisten geheilt wieder ab. Ab jener Zeit suchten Erkrankte, von überall her Heilung, von einer Krankheit an welcher damals jeder siebte Mensch in Europa gestorben war. Davos entwickelte sich zu einem boomenden Kurort, wo Künstler, Fabrikanten, Revolutionäre, Hochadel aufeinander trafen und am Vorabend des ersten Weltkrieges um ihr eigenes Überleben kämpften.

Waldhotel Davos - Speisesaal

Der Speisesaal des Waldhotel Davos – Foto: Mario Hübner

 

In jener Zeit, im Frühling des Jahres 1912 besuchte der deutsche Schriftsteller Thomas Mann seine Frau Katia im Waldsanatorium eine Lungenleiden kurierte. Das ganze Geschehen im Höhenkurort Davos, die Stimmung in den Sanatorien, das Zusammentreffen von Menschen aller sozialer Schichten und Völker Europa inspirierte Thomas Mann dazu den Roman “Der Zauberberg” zu schreiben. Nach dem ersten Weltkrieg reiste er im Jahre 1921 wieder nach Davos um letzte Details für seinen Roman zu recherchieren. 1924 erschien dann die Erstausgabe des Romans “Der Zauberberg” und wurde von den Davosern als rufschädigend kritisiert.

Waldhotel Davos - Ausblick ueber Davos

Ausblick von den Zimmern des Waldhotel Davos – Foto: Mario Hübner

 

Wir besichtigten das Waldhotel Davos, welches nach den Beschreibungen der Inneneinrichtung, das im Roman vorkommende Sanatorium “Berghof” sein musste. 2006 wurde das Waldhotel Davos umfassenden Rekonstruktionen der alten Architektur unterzogen, so dass es den alten Stil mit modernem Ambiente vereint. Ein Originalzimmer des Sanatoriums, wo einst Katia Mann gelebt hatte, wurde wieder eingerichtet und kann besichtigt werden. Der Hoteldirektor Herr Bardhyl Coli nahm uns mit auf einen Streifzug in die Geschichte des Romans “Der Zauberberg”, der Chronik des Waldsanatoriums, während er uns durch die Räumlichkeiten des Hotels wie Lobby, den Speisesaal und das rekonstruierte Zimmer begleitete.

Davos Klosters - Originalzimmer im Sanatorium

Originalzimmer des damaligen Sanatoriums im Waldhotel Davos – Foto: Mario Hübner

 

Nach dem Eintauchen in die Historie, setzten wir uns im neuen Speisesaal des Hotels. Bei einer Gerstensuppe, einer guten Jausenplatte und einen anschließenden Kaffee oder Espresso genossen wir das Ambiente und stärkten uns für unsere weiteren Tagesaktivitäten.

Davos Klosters - Jausenplatte

Jausenplatte im Waldhotel Davos – Foto: Mario Hübner

 

Die Pioniere des Schlittelns geben alles
Nach dem Besuch im Waldhotel Davos begaben wir uns wieder zum Bahnhof Davos-Dorf und fuhren mit der Rhätischen Bahn hinunter nach Klosters-Platz. Es erwartete uns ein nostalgisches Bob- und Schlittenrennen, welches der internationale Schlittelclub Davos und die Destination Klosters im Rahmen des Jubiläums “150 Jahre Wintertourismus Davos” durchführten. Damals im Jahre 1883 fand auf der Kantonstrasse zwischen Davos und Klosters das erste Schlittenrennen mit Zeitmessung statt.

Davos Klosters - Nostalgisches Schlittenrennen

Grossmutter gibt Gas beim nostalgischen Schlittenrennen – Foto: Mario Hübner

 

Wer war damals auf die Idee gekommen? Natürlich wieder einmal die Briten, welche aus dem einheimischen Zeitvertreib einen Sport entwickelten und natürlich herausfinden wollten, wer von Ihnen am schnellsten mit dem Schlitten unterwegs ist. Am heutigen Tage würden nun 30 ehemalige Spitzenathleten auf nostalgischen Gefährten die speziell für diesen Anlass präparierte Piste hinunterfahren.

Davos Klosters - Nostalgisches Bob- und Schlittenrennen

Alter Bob beim nostalgischen Bob- und Schlittenrennen – Foto: Mario Hübner

 

Die Stimmung war gut, Besucher war genügend da, aber die Wetterbedingungen waren nicht ideal. Es war zu warm, die Schneeunterlage nicht hart genug und so konnten die alten Gerätschaften keine große Geschwindigkeit entwickeln. In der Steilkurve musste sogar so manches Gefährt im weichen Schnee unter den Anfeuerungsrufen der Besucher angeschoben werden, damit es durch die Kurve kam. Der Laune der Zuschauer tat dies keinem Abbruch, der Kommentator und eine Festwirtschaft sorgten für Kurzweil und das leibliche Wohl der zuschauenden Gäste. Im Anschluss an das Rennen konnten im Sportzentrum Klosters die historischen Schlitten und Bobs besichtigt werden.

Davos Klosters - Beim nostalgischen Schlittenrennen

Wie in alten Zeiten beim nostalgischen Bob- und Schlittenrennen – Foto: Mario Hübner

 

Geschäfte verschwinden – Lounges entstehen
Nach diesem Ausflug in die Geschichte des Wintersports kehrten wir mit der Bahn ins höher gelegene Davos zurück. Der Tage neigte sich dem Ende, die Sonne war untergangen, die Lichter der Straßenbeleuchtung und Schmuckbeleuchtungen an. Einen Besuch beim Intersport Ettinger, so wie ein Spaziergang durch den Ort, wollte ich vor dem Abendessen noch unternehmen. Eines der drei Filialen von Intersport Ettinger befand sich nicht weit entfernt vom Hotel. Kurz hinein und die Skiausrüstung für den Samstag organisiert. Die Skiausrüstung wurde freundlicherweise in die Filiale in der Nähe der Talstation der Jakobshornbahn geliefert werden. Somit entfiel für heute ein Mitschleppen der Ausrüstung.

Davos Klosters - Umbau fuer das Weltwirtschaftsforum

Umbau für das Weltwirtschaftsforum: Die Bäckerei verschwindet und wird zur Lounge umgebaut – Foto: Mario Hübner

 

Vom Kongress Hotel Davos spazierte ich die Promenade entlang in Richtung Postplatz. In vielen Geschäften bemerkte ich ein emsiges Treiben. Die Einrichtungen wurden ausgebaut, die Läden renoviert und für das kommende Weltwirtschaftsforum in Lounges und Treffpunkte von anderen Ländern, Institutionen und Firmen umgebaut. Das Aussehen und Flair des Ortes änderten sich jedes Jahr komplett für diesen Zeitraum.

Davos Klosters - Rindsconsomme mit Krauterflaedli

Rindsconsommé mit Kräuterflädli im Kongress Hotel Davos – Foto: Mario Hübner

 

Zum Abendessen fanden wir uns im Speisesaal des Kongress Hotels Davos zusammen. Gut gelaunt und Gesprächsfreudig genoss ich endlich ein kühles Monsteiner Bier, dazu Mangold Quadracci, eine gute Rindsconsommé mit Kräuterflädli, geschnetzeltes Kalbsnüssli und eine leckere Variation von Eis und Sorbet.

Davos Klosters - Leckere Variation von Eis und Sorbet

Leckere Variation von Eis und Sorbet im Kongress Hotel Davos – Foto: Mario Hübner

 

Skifahren am Jakobshorn – Bergbahn und Bergrettung
Am Morgen kurz nach 7 Uhr war es draußen noch dunkel. Wie von den Meteorologen vorhergesagt, hatte es in der Nacht angefangen zu schneien. In der Ferne vernahm ich dumpfe Knalllaute. Wahrscheinlich sprengte die Davoser Bergwacht einige Hänge über gefährdeten Skipisten und bereitete den normalen Skibetrieb am Jakobshorn vor.

Davos Klosters - Jakobshornbahn

Neue Jakobshornbahn – Foto: Mario Hübner

 

Kurz vor 9 Uhr holten wir unsere Skiausrüstung beim Intersport Ettinger in der Nähe der Talstation der Jakobshornbahn ab. Hier wollten wir uns auch mit Martin und unseren heutigen Skiguide Markus treffen. Irgendwie war aber nur Martin zusehen und wir fuhren mit der neuen Jakobshornbahn auf, um uns die Bergstation genauer anzusehen. Die neue Zubringerbahn von Davos Platz auf die Jschalp war erst im Dezember 2014 eröffnet worden. Sie ersetzt die im Jahre 1983 erbaute 1. Sektion der Jakobshornbahn.

Davos Klosters - Trageseil der Jakobshornbahn

Trageseil der neuen Jakobshornbahn – Foto: Mario Hübner

 

An der Mittelstation begrüßte uns ein Mitarbeiter der Bergbahn und führte uns durch die Zentrale, in den Technikraum und in den Bereich über der Jakobshornbahn, wo sich die Stahlseile befinden. Es war sehr interessant. In nur 8 Monaten wurde die neue Zubringerbahn erstellt. Das besondere war das das Streckenprofil mit nur noch einer einzigen Stütze von 45 Metern Höhe realisiert wurde.

Davos Klosters - Maschinenraum der Jakobshornbahn

Im Maschinenraum der neuen Jakobshornbahn – Foto: Mario Hübner

 

Die Kabinen der neuen Pendelbahn haben jeweils ein Fassungsvermögen von 100 Personen und sind mit einem Gehänge an einem 16-rolligen Laufwerk montiert. Mit dem Neubau verdoppelt sich die Transportkapazität und der Fahrkomfort wurde erhöht. Nach der sehr interessanten Rundführung nahmen wir unsere Ski und fuhren weiter hinauf. Die Sicht war bescheiden und es schneite weiter.

Davos Klosters - Skilehrer und Bergretter

Skilehrer Markus und Dany Kistler von der Bergrettung Davos – Foto: Mario Hübner

 

An der Bergstation erwartete uns Dany Kistler von der Bergrettung Davos. Er führte uns in das Sprengstoffdepot, in die Zentrale der Bergrettung Davos und erklärte uns die notwendigen Arbeiten und Vorgehensweisen beim Umgang mit den Sprengstoffen und wie diese zum Sprengen der Lawinen gefährdeten Hänge angewendet werden. In den Räumen der Davoser Bergrettung wurden wir auch von zwei Lawinensuchhunden begrüßt. Sehr verspielt, aber auch sehr wichtig für die Einsätze, wenn Personen in Lawinen verschüttet werden.

Davos Klosters - Sprengstoff fuer Lawinenbekaempfung

Sprengstoff für Lawinenbekämpfung in Davos – Foto: Mario Hübner

 

Nach den ausführlichen und spannenden Erzählungen von Dany Kistler stand das Skifahren auf dem Programm. Die Sicht war bescheiden, den Wind mittelstark, auf den Pisten lag jede Menge Neuschnee. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf. Martin würde die Experten auf Skisafari begleiten und Markus als erfahrener Skilehrer betreute die Anfängergruppe.

Davos Klosters - Munition für die Bazooka

Munition für die Bazooka zur Lawinenbekämpfung – Foto: Mario Hübner

 

Ja, ich gehöre eher noch in die Anfängergruppe und fühle mich bisher nur so richtig auf blauen Pisten wohl. Aber man muss halt durch die harte Schule, immer wieder auf Skiern stehen und hinfallen. Mein Langzeitziel ist es jedenfalls irgendwann auch ein paar schöne Skitouren zu unternehmen.

Davos Klosters - Bazooka

Dany Kistler mit der Bazooka zur entfernten Lawinenbekämpfung – Foto: Mario Hübner

 

Es konnte losgehen und nach einer Phase des Aufwärmens lief es auch relativ gut. Gut, die Sicht und der viele Neuschnee machten es nicht leicht, aber Skilehrer Markus kümmerte sich um das skifahrerische Können einer Dame aus unserer Gruppe und ich konnte in Ruhe ausprobieren. Ohne Markus wäre ich allerdings verloren gewesen, denn ich wusste meistens nicht wo es lang ging und so reihte ich mich öfters hinter den Beiden ein.

Davos Klosters - Mitglied der Bergrettung

Verspieltes Mitglied der Davoser Bergrettung – Foto: Mario Hübner

 

Nach langer Zeit kamen wir schließlich wieder an der Jschalp an. Es wurde Zeit für eine Pause um die Muskeln zu lockern. Mit der Expertengruppe vereinten wir uns oben in der Bergstation Jakobshorn im Panorama Restaurant Jakobshorn zum Mittagessen. Das Restaurant relativ gut gefüllt, auf dem großen Bildschirm lief die Live-Übertragung des Ski World Cup 2015 aus Wengen.

Davos Klosters - Mitglied der Bergrettung

Noch ein anderes Mitglied der Bergrettung, welches sich im Schnee vergnügt hat – Foto: Mario Hübner

 

Die Stimmung war gut und ich bestellte mir ein alkoholfreies Getränk und eine ordentliche Pizza. Ich hatte Skilehrer Markus versprochen mit ihm ins Tal abzufahren. Die Dame aus unserer Anfängergruppe wollte nicht mehr. Ich eigentlich auch nicht, aber nur vom vielen Üben konnte ich besser werden.

Davos Klosters - Skigebiet Jakobshorn

Keine idealen Wetterbedingungen im Skigebiet Jakobshorn – Foto: Mario Hübner

 

Die Übertragung des Ski World Cup 2015 war zu Ende und ich schnallte mit Skilehrer Markus wieder die Ski an. Erst mal ging es über die für mich bekannte Pistenführung hinunter, aber bald bogen wir links ab, denn wir wollten ins Tal hinab fahren. Meine Muskeln verkrampften immer mehr, ich versuchte Markus Linienführung einzuhalten, aber es gelang mir nicht immer.

Davos Klosters - Skifahren fuer Anfaenger

Skilehrer Markus mit der Dame von unseren kleinen Anfängergruppe – Foto: Mario Hübner

 

Schließlich folgten einige steile, vereiste Pistenabschnitte, sowie jene Hänge mit vielen Buckeln und Neuschneehaufen, wo ich meine Schwierigkeiten hatte. Es wurde ein Stehaufmännchen Spiel, was an meinem Nervenkostüm nagte. Zum Schluss auf dem Ziehweg nahm Markus meine Skistöcke und rief mir zu: “Junge, lass einfach laufen. Du musst dich an die Geschwindigkeit gewöhnen”. Leicht gesagt, da er die Pisten genau kannte und seit 30 Jahren Skilehrer war.

Davos Klosters - Im Winterportmuseum Davos

Die Anfänge des Skifahrens im Wintersportmuseum Davos – Foto: Mario Hübner

 

Endlich kam der letzte Skihang (am Bolgen) in Sicht. Nur diese paar Meter und ich würde endlich erlöst sein. Wir erreichten den Bolgenlift und mein Skitag war zu Ende. Mit der Hilfe von Skilehrer Markus war ich lebend im Tal angekommen. Komplett durch geschwitzt, aber durch aus glücklich den zweiten Teil meines Davoser Skitages irgendwie gemeistert zuhaben.

Davos Klosters - Alte Gondel der Schatzalp Bahn

Alte Gondel der Schatzalp Bahn – Foto: Mario Hübner

 

Markus wohnt nicht weit entfernt von der Talstation der Jakobshornbahn und für mich lag es auf dem Weg zum Intersport Ettinger, wo ich meine Skiausrüstung abgeben musste. Danach ging es schnell ins Hotel, schließlich stand noch ein Besuch im Wintersportmuseum Davos an.

Wintersportmuseum Davos – Zu den Anfängen zurück
Vom Kongress Hotel Davos spazierte unsere Gruppe über die Promenade in Richtung Wintersportmuseum Davos. Offiziell hatte das Wintersportmuseum schon zu, aber für uns wurde eine Ausnahme gemacht. Das Museum enthält eine reichhaltige Sammlung von Wintersportgeräten und Dokumentationen. Von den Anfängen des Wintersports bis hin zur Gegenwart werden dem interessierten Besucher die Ausstellungstücke erklärt und wo die Ursprünge der einzelnen Sportarten liegen.

Davos Klosters - Wintersportmuseum Davos

Foto: Mario Hübner

 

Die Ausstellung des Wintermuseums ist vielfältig und viele Sachen sind spannend, wenn man sich ein wenig für Wintersport interessiert. Nach dem langen Skitag hatte uns aber die Müdigkeit erfasst und bei vielen sank die Aufmerksamkeitskurve rapide ab. Ein Besuch ist auf jeden Fall empfehlenswert, wenn etwas ausgeruhter ist. Den Abend ließen wir im Kongress Hotel Davos bei guten Speisen wie Consommé von Wurzelgemüse, Engadiner Kartoffel-Quarkpizzokkels und einer Variation von Eis & Sorbet, sowie angeregten Tischgesprächen ausklingen.

Davos Klosters - Schlittenausstellung

Schlittenausstellung im Wintersportmuseum Davos – Foto: Mario Hübner

 

Schatzalp/Strela – Sanatorium, Winterwandern und Schlitteln
Die letzten Stunden unseres Aufenthaltes in Davos versprachen herrlich zu werden. Nur wenige Wolken waren am Morgen am Himmel zu sehen. In Ruhe gefrühstückt, das Gepäck aufgeben und anschließend liefen wir zur Talstation der Davos-Schatzalp-Bahn. Auf einer Sonnenterasse direkt oberhalb von Davos liegt die Schatzalp auf 1861 m über dem Meeresspiegel, auch bekannt als der “Zauberberg”. Die Bezeichnung kommt einerseits vom gleichnamigen Literaturwerk von Thomas Mann, aber auch ist es heute für die Besucher noch ein schöner Ort.

Davos Klosters - Ausblick vom Panorama Restaurant Schatzalp

Ausblick von der Sonnenterasse des Panorama Restaurant Schatzalp – Foto: Mario Hübner

 

Wir erhielten an der Talstation jeder einen Schlitten und einige Minuten später befanden wir uns 300 Höhenmeter über Davos in herrlicher Südlage im Sonnenschein. Was für eine Aussicht und Wetter gegenüber die letzten Tage. Der Himmel war blau, die Sonne strahlte und überall glitzerten die Schneekristalle. Einfach nur herrlich, der passende Abschluss für unseren Aufenthalt in Davos Klosters, so erhielt unser Besuch noch einen komplett, anderen Eindruck durch die weiße Pracht.

Davos Klosters - Schnee schaufeln

Ein alter Mann der unermüdlich den Schnee wegschaufelt… Respekt – Foto: Mario Hübner

 

Unsere Schlitten stellten wir ab und erkundeten die Umgebung. Auf der Sonnenterasse des Panorama Restaurant Schatzalp arbeitete unermüdlich ein sehr, alter Mann. Mit Besen und Schaufel beförderte er unermüdlich den vielen Schnee in die Tiefe. Wahnsinn, in dem Alter möchte ich auch noch so fit sein und meine Tätigkeiten verrichten können. Der Ausblick war herrlich. Unter uns lag das verschneite Davos, auf der anderen Seite des Tals thronte das Jakobshorn und wir konnten erkennen, wo wir gestern überall Skifahren gewesen waren.

Davos Klosters - Skitourengeher

Siktourengeher im Skigebiet Schatzalp/Strela – Foto: Mario Hübner

 

Unser Ausflug führte uns weiter hinauf in das erste “entschleunigte” Skigebiet Europas. Wir liefen uns noch einige Meter in Richtung Strela Alp um die Aussicht zu genießen. Sanft abfallende Hänge, urige Schlepplifte und schnell mit der Standseilbahn von Davos Platz aus zu erreichen. Als Nostalgie-Skigebiet ist das Skigebiet Davos/Strela zum langsam fahren angelegt, denn hier soll man die Natur genießen und Spaß haben.

Davos Klosters - Berghotel Schatzalp

Das Berghotel Schatzalp – Foto: Mario Hübner

 

Nach genießen der schönen Aussicht begaben wir uns hinab zum Berghotel Schatzalp. Das vor über 100 Jahren im Jugendstil erbaute Hotel, war damals als Luxussanatorium konzipiert und galt Anfangs des 20. Jahrhunderts als fortschrittlichste Heilstätte der Region. Seit den 50er Jahren wird das Sanatorium als Berghotel Schatzalp geführt. Die alte Eleganz, Ruhe und den historischen Charme strahlt es immer noch aus und man fühlt sich in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück versetzt, wären da nicht das emsige Treiben der Besucher in ihrer neumodischen Bekleidung, mit ihren smarten, elektrischen Gerätschaften. Von der Lobby und Sonnenterasse hatten wir einen genialen Ausblick, welcher zum Verweilen einlud.

Davos Klosters - Berghotel Schatzalp

Ausblick aus der Lobby des Berghotel Schatzalp – Foto: Mario Hübner

 

Nach der Stippvisite beim Berghotel Schatzalp hieß es Abschied nehmen von der Schatzalp. Uns erwartete eine Runde Schlitteln. Etwa 2,8 Kilometer lang, überwindet die Schlittelbahn Schatzalp-Davos Platz dabei eine Höhendifferenz von etwa 300 Höhenmeter. Der Schlittelweg ist gut präpariert und eignet sich auch für Kinder und Anfänger. Wir nahmen unsere Schlitten und begaben uns zum Beginn der Schlittelbahn, welcher hinter dem Berghotel Davos lag.

Davos Klosters - Blick hinab nach Davos

Blick hinab nach Davos – Foto: Mario Hübner

 

Ein kurzes Gruppenbild und schon fuhren wir bergab. Erst langsam, etwas unbeholfen, hatten viele den Dreh bald heraus und sausten mit Genuss und Freude hinab nach Davos Platz. Die Schlittelfahrt endete unten nicht weit von der Talstation der Davos-Schatzalp-Bahn, wo wir wieder unsere Schlitten abgaben.

Davos Klosters - Auf der Schatzalp

Auf der Schatzalp – Foto: Mario Hübner

 

Es verblieb nur noch wenig Zeit bis unser Zug von Davos losfahren würde. Also nutzten wir die Zeit und taten was alle Urlauber und Touristen bei dem schönen Wetter tun. Wir setzten uns vor ein Cafe, genossen bei einem Heißgetränk die wärmenden Sonnenstrahlen und ließen die vergangenen Tage Revue passieren.

Davos Klosters - Beim Schlitteln

Spass beim Schlitteln von der Schatzalp hinunter nach Davos Platz – Foto: Andreas Rentsch

 

Ohne den heutigen, sonnigen Tag wären wir von Davos und dem Vorbereitungstreiben zum Weltwirtschaftsforum nicht so begeistert gewesen. Aber so kann ich nur sagen, Davos Klosters ist eine Reise wert, nur achtet darauf, das ihr nicht um die Zeit des Weltwirtschaftforums hier eintrefft, denn dann geht das historische Flair verloren.

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Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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Reiseinfos:

Anreise:
Mit dem Auto: Über die Autobahn in Richtung Chur und nehmen die Ausfahrt Landquart, Richtung Davos. Im Winter können bei starkem Schneefall ab Klosters Schneeketten notwendig sein (ausgenommen Allradfahrzeuge).

Mit der Bahn: Die Bahn bringt Sie und Ihr Gepäck sicher und bequem an Ihren Zielort. Bis Landquart fahren Sie mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), danach mit der Rhätischen Bahn (RhB) bis nach Klosters oder Davos.

Mit dem Flugzeug: Davos Klosters erreichen Sie auch über den Luftweg. Fliegen Sie bis Zürich und reisen von dort weiter mit der Bahn, dem Bus oder dem Airport Shuttle.

Beste Jahreszeit:
Zum Wandern, Biken und für alle anderen Sommeraktivitäten von Mai bis Oktober. Zum Skifahren, Schneeschuhwandern von Ende November bis Mitte April.

Die Recherche erfolgte mit freundlicher Unterstützung

der Destination Davos Klosters und Schweiz Tourismus.

Text & Bilder: Mario Hübner

Schöne Bergtouren Team

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