Teneriffa – Wandern und Baden im Norden der Insel…

Teneriffa –

Wandern und Baden im Norden der Insel…

Zweiter Teil unserer Reise nach Teneriffa

Nach dem Frühstück hieß es “Auf Wiedersehen Buenavista del Norte”. Auschecken, Gepäck verladen und schon waren wir unterwegs in Richtung Norden. Vom westlichen Ende Teneriffas fuhren wir entlang der Küste nach San Cristóbal de La Laguna und von hier hinauf in das Anaga-Gebirge. Unterwegs legten wir leider keine Zwischenstopps denn unser Schwerpunkt bei dieser Teneriffa Reise lag auf den vielfältigen Outdooraktivitäten.

Teneriffa - Mirador de Jardina

Panorama vom Aussichtspunkt Mirador de Jardina in Richtung San Cristóbal de La Laguna – Foto: Mario Hübner

 

Javier Chirivella von Tenerife Adventure begleitete uns heute als Guide und erzählte interessante Geschichten zu den Orten und Landschaften welche wir beim Transfer passierten. Nach dem wir San Cristóbal de La Laguna hinter uns gelassen hatten, fuhren wir auf der einzigen Straße immer höher in das Anaga-Gebirge hinein bis wir am späten Vormittag in der Albergue Montes de Anaga eine kleine Pause einlegten. 

Teneriffa - Albergue Montes de Anaga

Aussicht von der Albergue Montes de Anaga – Foto: Mario Hübner

 

Roque Bermejo – Erfrischendes Bad im Atlantik
Nach kurzer Stärkung ging es weiter und auf beiden Seiten der Straße öffneten sich wunderbare Aussichten auf die Küste Teneriffas, wenn der dichte Wald den Blick erlaubte. Plötzlich fuhren wir wieder bergab und kurze Zeit später erreichten wir das kleine Bergdorf Chamorga. Über dem Ort schien die Sonne und aus der Richtung wo wir gerade herkamen, beherrschten Wolken den Himmel. Vielleicht würden wir heute bei der Wanderung Regen abbekommen.

Teneriffa - Albergue Montes de Anaga

Die Albergue Montes de Anaga im Anaga-Gebirge – Foto: Mario Hübner

 

Bei unserem Startpunkt in Chamorga verstaute ein älteres deutsches Pärchen gerade ihren kleinen Hund in einem Rucksack. Ausgestattet mit einem Regenbogenfarbenen Sonnenschirm sollte dieser Sie scheinbar auf der Wanderung begleiten. Unsere Wandergruppe setzte sich in Bewegung und langsam erklommen wir den Wanderpfad in Richtung Casas de Tafada. Die Sonne lachte, es wehte kein Lüftchen, links und rechts hörte ich es rascheln und sah wie die Eidechsen zwischen den Steinen verschwanden.

Teneriffa - Bergdorf Chamorga

Rückblick zum Bergdorf Chamorga – Foto: Mario Hübner

 

Es gibt Sie hier im Übermaß, aber leider sind sie sehr scheu und lassen sich nicht so leicht auf Fotos verewigen. Javier unser Guide hielt mal hier und dort an. Lorbeerbäume, Kakteen, Blumen, Vögel geben viel Stoff zum Erzählen her. Einige in unserer Gruppe (mich eingeschlossen) wurden etwas ungeduldig als uns wieder das ältere Ehepaar mit dem Hund im Rucksack überholte. Wir wollten das Meer sehen und darin baden.

 

Teneriffa - Erklaerung zu Lorbeerbaeumen

Kleiner Stop zur Wissensvermittlung zum Thema Lorbeerbäume – Foto: Mario Hübner

 

Bei den Ruinen der Casas de Tafada hatten wir den höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung erreicht. Überall leuchtete das Blau des Ozeans in nicht allzu weiter Entfernung. Wir nahmen den linken Pfad welcher bergab zwischen den Bäumen verschwindet und erreichten bald einen schönen Platz zum Pausieren und genoßen des Panoramas. Der Ozean und Himmel waren blau, vereinzelte Wolken am Himmel zu sehen und rechts unten an der Küste entdeckten wir, noch sehr klein ,den Anaga Leuchtturm (Faro de Anaga).

Teneriffa - Eidechse

Erwischt. Gar nicht so einfach die flinken Eidechsen aufs Foto zu bekommen – Foto: Mario Hübner

 

Mit dem Anaga Leuchtturm in Sichtweite bewegte sich ein Teil der Gruppe schneller vorwärts. Immer noch im Katz und Maus Spiel mit dem älteren Ehepaar mit dem Hund im Rucksack. Sie schienen es gar nicht zu mögen das wir Ihnen so dicht auf den Fersen waren und gaben Gas. Die Dame fluchte, der Herr auch und schließlich hatten sie genug und stoppten um uns vorbeizulassen. Am Leuchtturm angekommen sahen wir das dieser schwer eingezäunt ist.

Teneriffa - Hoehlen in den Felswaenden

Höhlen in den Felswänden – Foto: Mario Hübner

 

Wir warteten auf den Rest der Gruppe aber etwas weiter unten sahen wir die Häuser von Roque Bermejo. Das kühle Nass rief und wir eilten die letzten knapp 200 Höhenmeter auf einem gepflasterten Weg hinunter zur Küste. Zum Schluss wurde daraus ein kleiner Pfad, wir passierten kleine Gärten, eine Kirche und waren endlich am Ufer.

Teneriffa - Casa de Tafada

Die Ruine der Casa de Tafada kommt in Sicht – Foto: Mario Hübner

 

Der schwarze Sand des Strandes brannte an den Füßen und bald schwammen wir im Atlantik. Von Rest unserer Wandergruppe ist noch nichts zusehen. Jetzt ein kühles Bier zur Hand, das wäre himmlisch an diesem ruhigen Ort. Javier aus unserer Gruppe spricht mit dem älteren Besitzer eines der Häuser und gegen einen Obolus bekommen wir eiskalte Bierdosen. Was für ein Genuss während wir jetzt am Strand sitzen und auf die Nachzügler warten.

Teneriffa - Casa de Tafada

Die Ruine der Casa de Tafada – Foto: Mario Hübner

 

Irgendwann kommen auch diese an und machen es sich am Strand bequem. Ins Wasser traut sich nur noch eine. Gut gestärkt, erfrischt und erholt brechen wir einige Zeit später wieder auf. Leider führt unser Wanderpfad von hier immer weiter bergauf durch eine Schlucht bis nach Chamorga. Erst in der Sonne und ohne Wind, dann im Schatten des Berge wandern wir hinauf.

Teneriffa - Rucksack mit Hund

Wandern Deluxe! – Foto: Mario Hübner

 

In der Schlucht unten blökt eine Ziege und der Weg führt uns in Kurven immer weiter hinauf, bis wir nach knapp 70 Minuten Chamorga erreichen. In der Casa Alvaro gönnen wir uns eine Erfrischung, schlüpfen aus den Wanderschuhen heraus und legen uns auf den Steinbänken lang. Zeit zum Relaxen und Warten bis alle zusammen hier sind.

Teneriffa - Steilkueste

Herrliche Aussicht an der Steilküste – Foto: Mario Hübner

 

Sandos San Blas Nature Resort & Golf – Guter Service geht anders…
Kurze Zeit später sitzen wir wieder im Kühlschrank von Bus und fahren zurück durch das Anaga-Gebirge. Unsere Route führt uns in Serpentinen hinab nach San Andrés, weiter an Santa Cruz de Tenerife vorbei in die Nähe des Flughafens Teneriffa Süd zur Anlage des Sandos San Blas Nature Resort & Golf. Es ist schon nach 20 Uhr als wir eintreffen. Das Abendessen hat schon begonnen und wir verdutzt erfahren gibt es nur bis 21:15 Uhr etwas zu essen. Wir sind doch sozusagen in Spanien, dort wo spät und lange gegessen wird.

Teneriffa - Faro de Anaga

Blick hinab zum Anaga Leuchtturm – Foto: Mario Hübner

 

Beim Einchecken verlangt eine Dame, laut Namensschild, hört sie auf den Namen Saskia eine Kreditkarte als Kaution. Ich verneine das freundlich, da ich bei meinen Reisen innerhalb von Europa nie eine mit mir führe. Als Antwort bekomme ich das man doch in der Buchung darauf hingewiesen wird, dass man Kreditkartendaten oder 100 Euro Kaution in Bar hinterlegen muss. Ich antwortete freundlich, dass ich die Unterkunft, nicht selbst gebucht habe, sondern “Turismo de Tenerife”.

Teneriffa - Roque Bermejo

Blick hununter zur Teneriffa – Roque Bermejo – Foto: Mario Hübner

 

Die Dame von der Rezeption verlangt weiterhin 100 Euro Kaution. Ich schaue in meine Brieftasche und biete Ihr 50,00 Euro an. Sie sagt das geht nicht und ich erwidere freundlich das muss schon gehen, schließlich sind wir zu Ihnen eingeladen worden. Die Anderen aus meiner Wandergruppe schauen irritiert über das unfreundliche Verhalten der Rezeptionsdame. Ich denke bei mir: Herzlich Willkommen im Sandos San Blas Nature Resort & Golf. Na das kann ja heiter werden, wenn hier alle so drauf sind.

Teneriffa - Kirche in Roque Bermejo

Kirche in Roque Bermejo – Foto: Mario Hübner

 

Den Weg zu seinem eigenen Zimmer zu finden erweist sich als auch nicht so einfach. Ein Hotelpage zeigt unserer Gruppe zum Glück den Weg. Wir verabreden uns 30 Minuten später zum Abenddinner. Jetzt schnell aufs Hotelzimmer, kurz Duschen und dann zum Abendessen. Auf den ersten Blick sieht das Zimmer gut aus. Sehr geräumig, mit schönem Balkon. Einem offenen Bad mit Dusche, Badewanne und zwei Waschbecken.

Teneriffa - Bad in Roque Bermejo

Erfrischendes Bad in Roque Bermejo – Foto: Mario Hübner

 

Schnell ergeben sich weitere Makel. Das Licht im WC funktioniert nicht, in der Dusche grüßt der Schimmel, das Gitter vom Duschabfluss ist halb offen, der Kopf der Regendusche hängt auf halb Acht. Zwischen Regendusche und Duschkopf am Schlauch, kann ich wegen einem defekten Druckknopfes auch nicht umschalten. Reklamieren oder Essen gehen? Diese Luxusprobleme sind mir jetzt egal.

Teneriffa - Cerveza

Eiskaltes Cerveza mitten im Nirgendwo – Foto: Mario Hübner

 

Zurück in der Rezeption treffe ich auf jemanden aus unserer Wandergruppe. Restaurant ist hier oben scheinbar nicht. Wir nehmen die Treppen hinunter und laufen ins Innere der Anlage. An mehreren Pools und Terrassen vorbei. Schließlich fragen wir nach dem Weg, denn das Resort scheint groß zu sein. Kurz vor Schluss erhalten wir noch Einlass und orientieren uns am großen Buffet.

Teneriffa - Casa Alvaro in Chamorga

Nach der Wanderung wird an der Casa Alvaro in Chamorga gefaulenzt, bis alles da sind – Foto: Mario Hübner

 

An einigen Stellen wird es schon abgebaut, aber wir finden noch genügend Sachen. Von Pasta über Fleisch bis Fisch ist alles dabei. Lokale Gerichte entdecke ich auf den ersten Blick nicht, aber das ist heute nebensächlich. Unser Wandertrupp probiert sich in kleinen Portionen hungrig durch das “All Inclusive” Buffet. Manche Sachen munden gut, andere sind nicht nach meinen Geschmack.

Teneriffa - Sandos San Blas Nature Resort

Geräumiges Zimmer im Sandos San Blas Nature Resort & Golf – Foto: Mario Hübner

 

Nach dem schnellen Abendessen lassen wir den Tag an der Poolbar ausklingen. Wozu hat man schließlich diese farbigen Armbändchen. Die laue Abendluft genießen wir bei mehreren Gin Tonic, bevor sich jeder zurück auf sein Hotelzimmer zieht.

Teneriffa - Sandos San Blas Nature Resort

Offenes Bad im Zimmer – Foto: Mario Hübner

 

Der frühe Vogel fängt die Sonnenliege…
Das Dröhnen wurde stärker und plötzlich erwachte ich unsanft aus meinem Traum. Was war das gerade für ein Lärm gewesen. Mein Gehirn benötigte einige Sekunden, um sich einzunorden und dann wusste ich wieder, was das sein musste. Das Geräusch eines startenden Fliegers, welcher Dich gegen 6:15 Uhr unsanft aus dem Reich der Träume holt. Ich raffte mich schnell auf, schloss die Tür zur Terrasse und legte mich wieder aufs Ohr.

Teneriffa - Die Ruhe truegt

Die morgendliche Ruhe im Resort trügt – Foto: Mario Hübner

 

Richtig tief schlief ich nicht mehr ein und so kam es das meine Füße kurz vor 8 Uhr den Weg ins Restaurant zum Frühstücksbuffet nahmen. Kaum war ich im Außenbereich und schon fiel mir die Kinnlade runter. Ja die vielen Vorurteile und Gerüchte vom Kampf um die Liegestühle sind keine Märchen oder Hirngespinste. Genau vor mir sah ich einige Exemplare dieser Spezies, wie sie am frühen Morgen die Sonnenliegen hin und herschoben, den passenden Sonnenschirm dazu ziehen und dann mit einem prüfenden Blick in die Runde, ihre Handtücher als Reservierungsmarkierung auf den Sonnenliegen drapierten, bevor Sie zurück in ihr Hotelzimmer gingen.

Teneriffa - Strand in Las Gallettas

Kein Traumstrand in Las Gallettas – Foto: Mario Hübner

 

Was für eine verkehrte Welt. Ich wusste sofort wieder, wieso ich diese “All Inclusive Resorts” hasste. Wenigstens war es am Frühstücksbuffet noch friedlich und ich das Koffein des heißen Kaffees konnte in Ruhe meinen Körper durchströmen und aufwecken. Der heutige Tag brachte unbeständiges Wetter. Eigentlich wollten wir am Vormittag je nach Windverhältnissen in Taucho oder Ifonche Gleitschirmfliegen, aber der Wind und der Regen kamen aus dem Süden, anstatt aus dem Norden.

Teneriffa - Stand Up Paddling

Have a break, have a Kitkat. Pause beim Stand Up Paddling – Foto: Mario Hübner

 

Stand Up Paddling statt Paragliding!
Anschließend stand eine Seekajaktour an der Steilküste von Los Gigantes auf dem Tagesplan. Leider mussten wir umdisponieren und würden vormittags als Ersatzaktivität in Las Gallettas uns Kajaks und SUP Boards ausleihen. Mit Bus fuhren wir nach Las Gallettas. Der Teide lag in Wolken, es herrschte starker Wind und dann und wann ging ein Regenschauer nieder. Das ideale Wetter für Wassersportaktivitäten.

Teneriffa - Seekajak fahren

Seekajak fahren vor Las Gallettas – Foto: Mario Hübner

 

In einem kleinen Surf Shop liehen wir uns Kajaks und SUP Boards aus. Schnell eine passende Rettungsweste ausgesucht, das Equipment zum Strand getragen offenbarten sich dieser Ort als großes Hundeklo, wo man wie in einem Minenfeld aufpassen musste, damit man barfuß oder in Badelatschen keine unliebsamen Überraschungen erlebte. Der Hafen war nicht weit, das Wasser war dreckig und der Strand ungenießbar, aber das sollte uns nicht davon abhalten.

Teneriffa - Stand Up Paddling und Seekajak

Stand Up Paddling und Seekajak fahren vor Las Gallettas – Foto: Mario Hübner

 

An Einweisungen fürs Stand Up Paddling oder Kajak fahren kann ich mich nicht erinnern, dafür schauten die Betreiber des Verleihs, dass wir so schnell wie möglich durch die Brandung ins Wasser kamen und begleiteten uns dann auf ihren SUP Boards. Ich hatte Kajak fahren gewählt und teilte mir mit Raquel ein 2er Kajak. Sie saß vorne und ich hinten. Es dauerte eine kurze Zeit und dann waren wir eingespielt. Die Leute welche Stand Up Paddling machten, fielen öfters ins Wasser. Es ist schon ein Unterschied zwischen Stand Up Paddling auf einem ruhigen See oder im offenen Meer bei Wellengang.

Teneriffa - Aufstieg auf den Montana Roja

Beim Auftsieg auf den Montana Roja – Foto: Mario Hübner

 

Nach dem wir eine Bojen Reihe passiert hatten, sahen wir in der Ferne Fischernetze und einige Fischboote. Bis dorthin ging es und dann wieder zurück in Richtung Strand. Der Himmel war wieder dunkler geworden und nicht weit entfernt, sahen wir Regenschauer über dem Wasser. Die Anlandung bei der Brandung wurde nochmal spannend, aber klappte soweit ganz gut. Das Equipment noch im Laden verstauen, wo die Verleiher plötzlich hektisch waren, so dass die Leute sich noch nicht mal in Ruhe umziehen konnten, sondern immer wieder von einer Ecke in die andere Ecke getrieben wurden. Nicht schön, aber deswegen ist mir auch der Name des Verleihs entfallen! 😉

Teneriffa - Gipfelfoto

Gipfelfoto auf dem Montana Roja – Foto: Mario Hübner

 

Wanderung auf den Montaña Roja
Das nasse Element ließen wir hinter uns und fuhren von Las Gallettas in Richtung Norden am Sandos San Blas Nature Resort & Golf vorbei in Richtung El Médano, wo wir am Ende der Playa de La Teijita auf einem Parkplatz nicht weit vom Montaña Roja rausgelassen wurden. Hier erwartete uns Néstor Rial von vom Veranstalter Teno Activo. Er sollte eigentlich unser Guide für die Seekajaktour an der Steilküste von Los Gigantes sein. Dank des Regens und aus der falschen Richtung kommende Wind, würde er uns den Montaña Roja (übersetzt: roter Berg) zeigen.

Teneriffa - Blick nach El Medano

Blick hinunter nach El Médano – Foto: Mario Hübner

 

Gemütlich steigen wir hinauf, in unserem Rücken befinden sich jetzt die Flugzeuge des nahen Flughafens. Der Strand von El Médano ist leergefegt. Bei dem Wetter sind keine Kit Surfer zusehen. Der Wind weht meerwärts und das ist für Anfänger wohl gefährlich und ohne Sonnenschein macht es auch keinen Spaß. Am Ende der Bucht liegt der Ort El Médano, ein beliebtes Urlaubsziel bei Windsurfern.

Teneriffa - Rueckblick zum Montana Roja

Rückblick zum Montana Roja – Foto: Mario Hübner

 

Nicht lange und wir erreichen den Gipfel des 171 Meter hohen Montaña Roja. Die niedrighängenden Wolken sind wir nun sehr nah und der kräftige Wind spielt mit unseren Haaren. Bei schönem Wetter muss die Aussicht hier oben herrlich sein. Allerdings wird man bei Sonnenschein lieber etwas anderes unternehmen, als diesen kleinen Hügel zu erklimmen. Die Zeit drängt nicht und so verweilen wir am Gipfel etwas. Der liebe Gott meint es mit uns gut, den die Wolkendecke reißt auf.

Teneriffa - Alter Bunker

Alter Bunker am Hang des Montana Roja – Foto: Mario Hübner

 

In der Wärme der Sonnenstrahlen, steigen wir auf der anderen Seite ab, über den kleinen Ausläufer Montana Bocinegro mit seinen 36 Metern Höhe und kommen dann an einem alten Bunker aus dem zweiten Weltkrieg vorbei. Néstor macht uns auf einen Spot der felsigen Küste aufmerksam. Dort gibt es kleine Löcher im Boden, welche mit dem Meer verbunden sind. Bei den stärkeren Wellen entstehen dadurch Wasserfontänen. Ein guter Platz für jede Menge Fun-Fotos.

Teneriffa - Wasserfontaenen

Wasserfontänen – Foto: Mario Hübner

 

Nun wandern wir am Strand von El Médano weiter. Die ersten Kite Surfer sind jetzt nach dem Aufklaren des Wetters in der Bucht zusehen. Wir schauen Ihnen zu, wie sie über das Wasser flitzen. Kurz bevor wir den Ort erreichen, bemerken wir wieder einen etwas größeren Bunker am Strand. Wir steigen drüber hinweg und befinden uns kurze Zeit später in El Médano, wo wir abgeholt und zurück zum Sandos San Blas Nature Resort & Golf. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und man sieht sich irgendwo an den Pools wieder.

Teneriffa - El Medano

Blick nach El Médano – Foto: Mario Hübner

 

Viele Resort Gäste sind schon knusprig durchgebraten und haben die Segel gestrichen. Es findet sich also auch für Ruheliebende Urlauber nun irgendwo eine Sonnenliege. Der letzte Abend auf Teneriffa findet seinen Abschluss mit dem Besuch eines Sportzentrums und einem Abschlussessen in einem nahegelegenen Ohrtchen. Bei guten Essen und guten Wein lassen wir die letzten Tage Revue passieren, bevor es morgen heißt: Auf Wiedersehen Teneriffa! Einen schönen Eindruck von der Insel haben wir schon bekommen. Aber auf unserer Bucketlist sind unter anderem noch Gleitschirmfliegen und Seekajak fahren an der Steilküste von Los Gigantos offen. Genügend Gründe um zurückzukehren! 🙂

Teneriffa - Strand von El Medano

Der Strand von El Médano – Foto: Mario Hübner

 

Hier könnt ihr lesen, was bei unserer Reise auf Teneriffa noch geschah:

Teneriffa (Teil 1) – Aktivurlaub auf der Vulkaninsel im Atlantik…

Weitere Eindrücke von Teneriffa erhaltet Ihr hier:

Detox und Gespensterwald auf Teneriffas Norden

_______________________________________________

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:


_______________________________________________

Reiseinfos:

Anreise:

Anreise mit dem Flugzeug: Von Deutschland erreicht man nach etwa 5 Stunden Flugzeit den Flughafen Teneriffa Süd (Airport Tenerife Sur) oder den Flughafen Teneriffa Nord (Airport Tenerife Norte). Anschließend nimmt man sich, je nach Vorlieb und Reiseplan, einen eigenen Mietwagen oder gelangt per Shuttlebus zu seinem Reiseziel auf Teneriffa

Beste Jahreszeit:
Zum Wandern, Biken und für alle anderen Outdooraktivitäten bietet sich Teneriffa das ganze Jahr an.

Die Recherche erfolgte mit freundlicher Unterstützung

von Turismo de Tenerife.

Text & Bilder: Mario Hübner

Schöne Bergtouren Team

About Schöne Bergtouren Team