Breckenridge – Goldrauschfeeling, Bourbon Whisky und Craft Beer…

Breckenridge –

Goldrauschfeeling, Bourbon Whisky und Craft Beer…

Erster Teil unseres Aufenthaltes in Breckenridge (Colorado)

Wandern in Breckenridge (Colorado) in der Tenmile Range der Rocky Mountains hörte sich verführerisch an. Schnell “Tante Google” befragt, wie es dort aussieht und was man dort noch so alles an Outdooraktivitäten erleben kann. Von Skifahren, Trail-Running, Biken, Rafting, Fliegenfischen, Reiten, guten regionalen Essen, Whisky bis zu vielen Sorten Craft Beer hat der Ort scheinbar einiges zu bieten. Ich war hellauf begeistert. Ich komme!

Breckenridge - Ueberreste des Bergbaus

Überreste der Goldminen bei der Wanderung zu den Mohawk Lakes in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Indianertrommeln und Indianergesänge

Im Terminal des Flughafens von Denver empfing mich eine Soundkulisse aus Indianertrommeln und Indianergesänge, dazu waren viele Porträts auf den Wänden abgebildet. Draußen über dem Horizont ging die Sonne gerade unter. Das nenne ich einen atmosphärischen Empfang. Der Bus zur Autovermietung war schnell gefunden und kurze Zeit später war ich unterwegs in die Rocky Mountains.

Knapp 2 Stunden später erschien das Ortsschild “Breckenridge“. Auf der Hauptstraße schlenderten noch einige Passanten. Ich entdeckte das Büro meiner Apartment Vermietung “Ski Village Resorts” und suchte den Briefkasten auf der Rückseite, wo ein Briefumschlag mit den Schlüssel und Papieren für mich deponiert war. Meine Unterkunft befand sich gleich in der Nähe.

Im ersten Stock eines Eckhauses erwartete mich das luxuriöse Blue Front Studio. Zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, eine Sauna, ein großes Wohnzimmer mit Kamin und eine Küche mit Kochinsel, wo man auch zum Essen auf den Barhockern sitzen konnte. Perfekt für einen Urlaub zu zweit oder mit Freunden.

Breckenridge - Lichtermeer in der Nacht

Blick auf Breckenridge in der Nacht – Foto: Mario Hübner

 

“Amazing Grace” – Familiäres Frühstück

Ein erholsamer Schlaf wollte sich nicht einstellen, aber die Nacht neigte sich irgendwann dem Ende zu. Draußen wurde es hell und ich sah Breckenridge endlich im Tageslicht. Zeit für ein kräftiges Frühstück im Amazing Grace. Rachel mein lokaler Kontakt erwartete mich schon. Wir bestellten uns ein leckeres Omelette, begleitet von einem guten, starken Kaffee. Wir tauschten uns über meine kommenden Aktivitäten hier in und der Umgebung von Breckenridge aus und dann musste ich auch schon los, denn ein großer Haufen Huskies wartete auf mich.

Breckenridge - Amazing Grace

“Amazing Grace” ist ein schöner Ort für ein gemütliches Frühstück in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Snow Dogs – Die etwas andere Fortbewegung mit Schlittenhunden

Ich fuhr einige Minuten aus dem Ort hinaus und nahm an einer Kreuzung dann rechts die Tiger Road. Aus Asphalt wurde Schotter und irgendwann sah ich das Logo von “Snow Caps Sled Dogs“. Es ging in den Wald und dann hörte ich das Heulen und Gebell der vielen Schlittenhunde.

Breckenridge - Snow Caps Sled Dogs

Rezeption vom “Snow Caps Sled Dogs” Camp in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Ich war bei Snow Caps Sled Dogs angekommen. Auch wenn man die Augen verbunden bekäme, würde man wissen das man in einem Camp mit vielen Vierbeinern ist. In der Luft lag ein großer Duft. Freundlich begrüßt, ging es auch gleich los. Schnell die Formalitäten erledigen, eine Erklärung unterzeichnet, wo man den Veranstalter aus der Haftung nimmt, anschließend zeigten Sie mir ein Gespann von Schlittenhunden. Die Huskies jaulten, zerrten an den Leinen und sprangen umher. Nach dieser Vorstellung, setzte ich einen Helm auf und schon begann ich auf einem der Roller mit einige Übungen .

Breckenridge - Snow Caps Sled Dogs

Einer von vielen Huskies im “Snow Caps Sled Dogs” Camp in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Die Mitarbeiter von Snow Caps Sled Dogs wollten sehen, ob man Balance halten konnte, die Bremsen dosiert bediente und auch vom bergab sausenden Roller schnell absteigen kann, wenn es nötig ist. Die zwei wichtigsten Hinweise waren: Bremse nicht zu schnell und zu stark und in dem Fall das das Gespann ausbuchst oder man die Kontrolle irgendwie verliert, sollte man schnell vom Roller abspringen.

Breckenridge - Snow Caps Sled Dogs

Coole Scooter-Tour mit den Huskies von Snow Caps Sled Dogs in Breckenridge, Colorado – Foto: Mario Hübner

 

Nach der Einführung kam die Pflicht. Wir starteten etwas weiter entfernt vom Camp. Bremsen festgehalten, einen Fuß stabil auf den Boden positioniert, das Gewicht verlagert und schon ging die Post ab. Erstaunlich auf welche Geschwindigkeit zwei Schlittenhunde den Roller samt Fahrer katapultieren können. Jetzt musste ich mich nur ordentlich festhalten, den größeren Steinen und Löchern auf den Schotterpisten ausweichen und bei den Bodenwellen das Tempo rausnehmen.

Breckenridge - Snow Caps Sled Dogs

Junger Nachwuchs bei den Huskies von Snow Caps Sled Dogs in Breckenridge, Colorado – Foto: Mario Hübner

 

Vor mir fuhr ein Golfcart damit die Schlittenhunde die richtige Route nahmen. Es war eine Mordsgaudi und die Zeit verging schnell. Völlig eingestaubt kamen wir wieder am Camp von “Snow Caps Sled Dogs” an. Es hatte unerwartet viel Spaß gemacht. Während ich mir in Ruhe das Camp anschaute, bereiteten die Mitarbeiter jetzt einen langen mehrachsigen Golfcart für die nächsten Gäste vor. Also die entschleunigte Variante von dem was ich unternommen hatte.

Breckenridge - Snow Caps Sled Dogs

“Snow Caps Sled Dogs” Camp in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Im Camp bewunderte die junegn Welpen und schlenderte weiter umher. Heute war der letzte Tag der diesjährigen Sommersaison, danach würde Ruhe einkehren, bis der erste Schnee kam und die Wintersaison beginnen würde. Mit einem Hundeschlittengespann sich in den verschneiten Wäldern von Breckenridge fortzubewegen musste traumhaft sein. Kaum hatte ich mich verabschiedet und befand mich auf der Rückfahrt nach Breckenridge schon begann es zu regnen.

Breckenridge - Gold Dredging Boat

Die Überreste eines alten Goldbaggerschiff in der Nähe von Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Goldgräberstimmung und jede Menge Chips und Eiscreme

Endlich hatte ich Zeit um mir “Breck“, wie der Ort im Volksmund genannt wird, anzuschauen. Die ursprüngliche Minenarbeiter-Siedlung ist in heutiger Zeit hauptsächlich als Skiparadies bekannt und die Gipfel über Breckenridge tragen keinen Namen sondern sind durchnummeriert wie z.B. Peak 8, Peak 9, Peak 10. Breckenridge mit seinen knapp 5.000 Einwohnern hat sich den Flair der Westernzeit behalten. Die Holzhäuser sind in leuchtenden Farben gestrichen und in der Hauptstraße hängen über vielen Shops kunstvolle Aushängeschilder. Von Sport, Mode, Souvenirs über Bäckereien, Handwerk, Pubs und Restaurants ist hier alles vertreten.

Breckenridge - The Blue Trees

Das Projekt “The Blue Trees” des in Ägypten geborenen Künstlers Konstantin Dimopoulos – Foto: Mario Hübner

 

Eingerahmt wird diese Filmkulisse von der Tenmile Range der Rocky Mountains mit seinen Wäldern und durch “Breck” fließt der Blue River, wo teilweise noch im Jahre 1908 Gold geschürft wurde. In der schwächer werdenden Sonne, leuchteten die Blätter der Bäume in den Herbstfarben und einige Bäume waren im Rahmen des Projektes “The Blue Trees” blau angestrichen. Die in Ägypten geborene Künstler Konstantin Dimopoulos möchte so auf Umweltthemen aufmerksam machen und die Leute aktiv zusammenbringen.

Breckenridge - Dredge

Die Dredge ein schwimmendes Restaurant in Breckenridge, Colorado – Foto: Mario Hübner

 

Ein Besuch im örtlichen Supermarkt folgte, wo ich mich erstmal in der riesigen Produktauswahl verlor. Wer zum Henker benötigt jeweils über 30 laufende Meter Eiscreme, Chips, Fertiggerichte oder sonstiges Zeug. Die Leute sind verrückt hier in der neuen Welt.

Breckenridge - Herbst im Ort

Herbstfarben in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Wanderung zu den Mohawk Lakes

Das Wetter war bewölkt als ich früh morgens aus dem Fenster schaute. Nach dem Frühstück und einer guten Tasse Kaffee sah die Welt schon wieder freundlich aus. Heute wollte ich am Vormittag die Region alleine erkunden und würde zu den Mohawk Lakes wandern. Aus dem Städtchen Breckenridge ging es knapp 5 Kilometer, Richtung Süden zur Spruce Creek Road und dann noch etwa 2 Kilometer durch den Wald, bis ich als erstes Fahrzeug den Ausgangspunkt der Wanderung zu den Mohawk Lakes erreichte.

Breckenridge - See am Spruce Creek Trail

Ein kleiner See am Spruce Creek Trail in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Die Wanderschuhe geschnürt, den Rucksack mit Getränke und Verpflegung geschultert und schon begann meine erste Wanderung in Breckenridge. Die Wanderroute führte mich durch den Wald  und an einem kleinen See vorbei. Ohfters hörte ich Vögel zwitschern oder sah ein schwarzes Eichhörnchen vor mir in den Bäumen herumklettern. Nach einiger Zeit erreichte ich den Mayflower Lake.

Breckenridge - Schutzhuette

Schutzhütte an den Continental Wasserfällen in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Früher standen hier im Schatten des Berges acht Blockhäuser und ein Vorratshaus nahe am See. Die Mayflower Mine wurde am 1. August 1887 eröffnet und rankte bis ins Jahr 1888 als Förderer von hochwertigem Golderz. Die Minenarbeiter verloren aber die Golderz führende Ader und so stand die Mine für Jahre still, bis später ein etwa 70 Meter neuer Tunnel wieder auf die Hauptader stieß. 30 Unzen Gold pro 1000 Kilo Golderz wurden hier gewonnen.

Breckenridge - Continental Falls

Die Continental Wasserfälle in Breckenridge auf der Wanderung zu den Mohawk Lakes – Foto: Mario Hübner

 

Vom Mayflower Lake führte der Wanderpfad nun höher zum “Lower Mohawk Lake” hinauf. Es wurde steiler und kurze Zeit später sah und hörte man die Continental Wasserfälle, welche über 3 Stufen herabfallen. Der Trail verlief dann in vielen Varianten weiter bergauf und schließlich tauchten die Überreste der alten Mayflower Mine auf.

Breckenridge - Ueberreste des Bergbaus

Überreste der Goldminen bei der Wanderung zu den Mohawk Lakes in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

An dieser Wegstelle eröffnete sich auch ein schönes Panorama in Richtung Startpunkt der Wanderung. Der Himmel war weiterhin bewölkt und hier und da gab es sehr dunklere Wolken, aber das Wetter hielt so weit. Plötzlich sah ich zwischen den Bäumen Wasser hindurch schimmern. Ich hatte den beschaulichen “Lower Mohawk Lake” erreicht, welcher auch “Foster Lake” genannt wird.

Breckenridge - Foster Lake

Blick auf den Lower Mohawk Lake auch Foster Lake genannt in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Kurze Zeit nach mir tauchten die nächsten Wanderer auf und so stieg ich direkt weiter zum “Upper Mohawk Lake” auf und dann noch eine gute Wegstrecke länger, um das Panorama zu genießen und bessere Stellen zum Fotografieren zu finden. Ich ließ mich an einem schönen Platz nieder, genoss die Aussicht und stärkte mich am mitgebrachten Proviant. Eigentlich wäre ich gerne noch länger geblieben, aber ich hatte mich am Nachmittag verabredet um die Breckenridge Brennerei und die Broken Compass Brauerei anzusehen. Es half also nichts und ich stieg wieder langsam ab.

Breckenridge - Chipmunk

Ein neugieriges Chipmunk (Streifenhörnchen) am Upper Mohawk Lake in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Bourbon Whiskey, Craft Beer und das Relish

Gegen 15 Uhr traf ich mich mit Jessie und zwei anderen Besuchern am Breckenridge Welcome Center. Von hier aus fuhren wir zur Breckenridge Distillery. Wir schlossen uns einer Führung an und durften das Warenlager anschauen und die Flaschenabfüllung, samt Verpackung. Der Angestellte der Breckenridge Distillery spielte sein Programm runter und man wurde mit jeder Menge Fakten berieselt. Zu sehen gab es nicht wirklich etwas und so wusste ich am Ende nur, das Sie mit einer Menge Preise ausgezeichnet wurden. Die Führung endete mit der Verkostung verschiedener Sorten Whisky. Ich persönlich probierte nur einmal, denn es stand ja noch der Besuch in der Broken Compass Brauerei an.

Breckenridge - Breckenridge Distillery

Im Lager der Breckenridge Distillery – Foto: Mario Hübner

 

Nach dem eher enttäuschenden Besuch der Breckenridge Distillery ging es hinüber zu Broken Compass Brewing. Heute war leider kein Brautag, wo man zuschauen konnte, aber wir wollten es ja sowieso nur verkosten. Im Gebäude der Breckenridge Brauerei ist ein Treffpunkt integriert, wo die Locals zum Feierabendbier zusammenkommen. Das Mobiliar besteht aus ausgedienten Skiliftsesseln, Gondeln und Holzbänken. Am Tresen gibt es eine große Auswahl an Biersorten. Wir bestellten einfach zwei Meter Bier, so hatten wir verschiedene Sorten zum Probieren. Von India Brown Ale, Belgian Wit, Chili Pepper Pale bis zum Coconut Porter war etwas für jeden Biergeschmack dabei.

Breckenridge - Bourbon Whisky

Bourbon Whisky in der Breckenridge Distillery – Foto: Mario Hübner

 

Die Co Gründer David Axelrod und Jason Ford waren vor kurzer Zeit auf die Idee gekommen eine eigene Brauerei aufzumachen. Sie nahmen alle Ersparnisse zusammen, fanden einige Partner/Investoren und mit Hilfe des Geschäftssinns von Ford´s Frau wagten Sie den großen Schritt. Einfach war er nicht, denn als erstes mussten Sie eine Braulizenz bekommen. Sie meisterten diesen Schritt und merkten dann, dass es kein preiswertes, gebrauchtes Equipment für Ihre Breckenridge Brauerei gab.

Breckenridge - Feierabendbier

In der Breckenridge Brauerei trifft man sich zum Feierabendbier – Foto: Mario Hübner

 

Durch den Craft Beer Trend der letzten Jahre gab der Gebrauchtmarkt nicht so viel her und so erwarben sie schließlich neue Ausrüstung in Kanada. Beim Anliefern des ganzen Brauerei Equipments blieben im kalten und schneereichen Winter 5 Trucks liegen, bis endlich alles Equipment in Breckenridge war. Trotz aller Hindernisse beim Start war der Zuspruch der lokalen Community sehr groß.

Breckenridge - Craft Beers

Eine umfangreiche Auswahl an Craft Beers in der Breckenridge Brauerei – Foto: Mario Hübner

 

Die Wirkung des Alkohols ließ ohne entsprechende Nahrungsgrundlage auch nicht auf sich warten und die Stimmung wurde ausgelassen. Von Broken Compass Brewing wechselten wir die Location nach Downtown Breckenridge, ins Restaurant “Relish“. Das Restaurant befindet sich mit Terrasse in der ersten Etage eines Eckhauses, mit Sicht auf das Breckenridge Ski Resort und die Hauptstraße.

Breckenridge - Relish Restaurant

Eine sehr leckeres Menü im Relish Restaurant in Breckenridge – Foto: Mario Hübner

 

Matt Fackler der Inhaber und Chef des Restaurants ist immer auf der Suche nach den frischesten Zutaten und wechselt das von Colorado beeinflusste Menü saisonal. Wir bestellten einen Mix von Vorspeisen, so dass jeder alles probieren konnte. Der schöne Herbsttag fand sein Ende bei einem letzten lokalen Craft Beer im “Ollie´s Pub & Grub

Breckenridge - Ollies Pub and Grub

Noch ein Absacker Bier im Ollie´s Pub & Grub – Foto: Mario Hübner

 

Hier könnt Ihr lesen, wie es bei unserem Aufenthalt in Breckenridge weiterging:

Breckenridge (Teil 2) – Gipfelsturm in der Tenmile Range der Rocky Mountains…

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Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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Reiseinfos:

Anreise:

Anreise mit dem Flugzeug: Der internationale Flughafen Denver liegt knapp eineinhalb Autostunden entfernt. Für die Weiterreise von Denver empfiehlt sich im Sommer ein Mietwagen und in der Winterzeit gibt es einige Shuttleverbindungen. Lufthansa bietet aus Deutschland Direktflüge vom Flughafen Frankfurt am Main an.

Beste Jahreszeit:
Zum Wandern, Biken und für alle anderen Sommeraktivitäten bietet sich die Monate (Mai bis Oktober) an. Für die Winteraktivitäten bietet sich hier der Zeitraum von November bis April an.

Die Recherche erfolgte mit freundlicher Unterstützung

von Breckenridge Tourismus.

Text & Bilder: Mario Hübner

Schöne Bergtouren Team

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