Bergwelten – “K2 – Zurück in die Vergangenheit”…

Bergwelten –

“K2 – Zurück in die Vergangenheit”…

Am 09. Oktober 2015 kommt um 20:15 Uhr in ServusTV aus der Dokumentationsreihe “Bergwelten” die Dokumentation “K2 – Zurück in die Vergangenheit”. Der Sommer 1986 gilt als der “schwarze Sommer” der Bergsteigergeschichte. Am K2 sterben binnen weniger Wochen 13 Bergsteiger. Knapp 30 Jahre nach den Ereignissen machen sich Kinder der verunglückten Alpinisten auf zu einer Spurensuche ins Karakorum-Gebirge. In Begleitung der polnischen Regisseurin Eliza Kubarska offenbaren sie vor der Kamera ihre Trauer und Enttäuschung über den Verlust der Eltern, aber auch ihr Verständnis – sind doch einige von ihnen inzwischen selbst leidenschaftliche Bergsteiger.

Bergwelten - K2 Zurueck in die Vergangenheit

Foto: ServusTV

 

Den berühmten K2 beschreibt die österreichische Bergsteigerlegende Kurt Diemberger als perfekte Pyramide. Von jeder Seite, so der Alpinist, behielte der Berg seine erhabene Form. In einem Fernsehinterview schwärmen er und seine Bergpartnerin Julie Tullis vom “Big Crystal”, der die Menschen immer wieder in seinen Bann ziehe. Im Sommer 1986 sollten beide gemeinsam mit fünf weiteren Bergsteigern den Gipfel erobern. Tullis ist die erste Britin auf dem zweithöchsten Berg der Welt. Doch der Abstieg gerät zur Tragödie. Tullis und vier weitere Teilnehmer der Expedition sterben während eines mehrtägigen Sturms. Kurt Diemberger überlebt.

Bergwelten - K2 Zurueck in die Vergangenheit

Foto: ServusTV

 

Im “schwarzen Sommer” finden binnen weniger Wochen insgesamt 13 Bergsteiger am K2 den Tod. Fast 30 Jahre nach den Ereignissen begeben sich die Kinder der Verunglückten auf Spurensuche ins Karakorum-Gebirge. Da ist Lukasz Wolf, der als Vierjähriger seine Mutter an den K2 verliert. Wenige Jahre später verunglückte auch Lukasz’ Vater im Tatra-Gebirge tödlich. Heute ist der junge Mann selbst ein begabter Alpinist. “Bergsteigen“, erzählt Lukasz, “ist das Beste, was man im Leben machen kann.

Bergwelten - K2 Zurueck in die Vergangenheit

Foto: ServusTV

 

Die Polin Hania Piotrowska war noch nicht geboren, als ihr Vater Tadeusz Piotrowski am K2 abstürzte. Sein Körper wurde nie gefunden. Noch heute beschäftigt seine Tochter die Frage, warum seine Leidenschaft für den K2 stärker war als alles andere.

Ähnlich ergeht es den Kindern von Julie Tullis. Ihre Tochter Lindsay und ihr Sohn Chris möchten den Ort sehen, an dem die Mutter vor Erschöpfung starb. Auch sie wollen begreifen, warum Julie Tullis nicht umkehrte, sondern bei schlechter Gesundheit zum Gipfel aufstieg. “Wenn man schon soweit gekommen ist, will man nicht aufgeben“, sagt die Tochter. Tullis Bergpartner, Kurt Diemberger, kommt noch einmal zu Wort und berichtet von den letzten Stunden der Expedition. Für die Dokumentation hat Diemberger sein Archiv geöffnet und Aufnahmen sowie Interviews zur Verfügung gestellt. Für Tullis Kinder endet die Reise schließlich am Grab ihrer Mutter am Fuße des K2. Unterwegs auf dem Baltoro-Gletscher stoßen sie immer wieder auf die sterblichen Überreste verunglückter Bergsteiger. “Mir macht der Ort Angst“, gesteht Lindsay. Sie ist froh, heimkehren zu können.

Auch Regisseurin Eliza Kubarska ist begeisterte Bergsteigerin und innerlich zerrissen. Sie selbst steht vor einer wichtigen Entscheidung: Ist sie bereit das geliebte Bergsteigen aufzugeben? Seit rund einem Jahr ist Sie selbst Mutter eines Sohnes. “K2 – Zurück in die Vergangenheit” ist ein außergewöhnlicher Film zwischen Gänsehaut, Faszination und tiefer Trauer.

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Dokumentation

Quelle: Servus TV

Schöne Bergtouren Team

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