Bergwelten – Pura Vida – Nur das Überleben zählt…

Bergwelten –

Pura Vida – Nur das Überleben zählt…

Am 05. Juni 2015 kommt um 20:15 Uhr in ServusTV aus der Dokumentationsreihe “Bergwelten” die Folge “Pura Vida – Nur das Überleben zählt…“. Es geht es um einen Wettlauf mit der Zeit, um ein dramatisches Rennen, das zwischen Leben und Tod entscheidet. So überwältigend die Bilder der Berg-Giganten und ihrer schroffen, schneebedeckten Abhänge im Himalaya auch sind – letztlich sind die Bereiche, in die die höchsten Gipfel unserer Welt hinaufragen extreme Regionen, in denen das Leben oft nur an einem seidenen Faden hängt.

Bergwelten - Pura Vida

Foto: Arena Communication

 

Der spanische Bergsteiger Iñaki Ochoa de Olza kollabiert beim Abstieg der Annapurna-Südwand auf 7400 Meter Höhe. Der Hilferuf seines Partners Horia Colibasanu löst eine Rettungsaktion aus, an der sich acht Spitzenbergsteiger aus aller Welt beteiligen. Darunter sind auch Ueli Steck und Simon Anthamatten, die ohne zu zögern den zweitägigen und lebensgefährlichen Aufstieg beginnen – obwohl die Chance, Iñaki noch retten zu können, sehr gering ist.

Das Massiv des Annapurna im Himalaya gilt als eines der gefährlichsten Gipfelziele der Welt. 41% derer, die den Aufstieg in Angriff nehmen, kommen dabei um. Rettung und Bergung jenseits der 7400 Meter sind nahezu unmöglich, da Helikopter in dieser Höhe nicht mehr fliegen können und nur wenige Menschen körperlich in der Lage sind mit dieser Höhenlage umzugehen. Der Film rekonstruiert detailgetreu die vier Tage andauernde Rettungsoperation, an der einige der besten Bergsteiger der Welt teilgenommen haben. Unterschiedliche Athleten mit unterschiedlichem Hintergrund. Sie alle haben aber das selbe Ziel: Einen Freund zu retten.

Bergwelten - Pura Vida -  Dennis Urubko

Dennis Urubko – Foto: Arena Communication

 

Noch einmal erinnern sich die Retter an die vier schwierigen Tage zurück, sprechen über Herausforderungen und Probleme die während der Rettungsaktion aufgetaucht sind. So besucht der Film Alex Gavan und Horia Colibasanu in Rumänien. Horia war mit Iñaki Ochoa am Annapurna unterwegs, als dieser sich plötzlich krank gefühlt hat und hat mit seinem Alarm die Rettung in Gang gesetzt. Alex Gavan ist in Kathmandu zu den Rettern gestoßen. In Kanada lebt Nancy Morin, Iñaki’s Lebensgährtin, die vom Basislager am Annapurna aus die gesamte Hilfsaktion koordiniert hat. Unterstützt wurde sie dabei vom Sherpa Nima Nuru, der den Helikopter aus Kathmandu organisiert hat. Weiter geht die Reise nach Russland um dort Sergei Bogmolov und Alexei Bolotov zu treffen. Beide waren gerade von ihrer erfolgreichen Annapurna Besteigung zurückgekehrt und sind sofort wieder aufgestiegen um dem in Bergnot geratenen Kameraden zu helfen. Danach besucht die Dokumentation die Schweiz – um dort Ueli Steck zu treffen. Er war die erste Person, die “Camp IV” erreicht hat – jenem Lager in dem Iñaki und Horia vier Tage lang ausgeharrt haben. Ueli war auch der letzte Mensch, der Iñaki lebend gesehen hat. Und schließlich erzählen Dennis Urubko aus Kasachstan und Don Bowie aus der USA über den Ablauf der Rettungsaktion ab dem Zeitpunkt, nachdem der Helikopter sie im Basislager abgesetzt hat.

Die wahre Intensität dieser Geschichte kommt erst nach und nach ans Tageslicht. Mit den unterschiedlichen Erzählungen von der Summe der Ereignisse und der Art und Weise wie die Helfer diese wahrgenommen haben. In die Erzähl-Fragmente der Retter eingestreut, zeigt der Film immer wieder öffentliche und private Aussagen von Iñaki, die dem Zuseher erklären, weswegen die beteiligten Bergsteiger so von der Idee getrieben waren um das Leben dieses Mannes zu kämpfen.

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Dokumentation

Quelle: Servus TV

Schöne Bergtouren Team

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