Buchtipp: “Im Schatten der Achttausender” über Edurne Pasaban…

Buchtipp:

“Im Schatten der Achttausender” über Edurne Pasaban…

Das zweite Leben der Edurne Pasaban. Eine Biografie

14 Achttausender bestieg Edurne Pasaban als erste Frau der Welt. Die höchsten Berge dieses Planeten bezwang die spanische Bergsteigerin und 2010 stand Sie auf dem letzten der 14 Achttausender – ein Meilenstein in der Geschichte des Alpinismus. Damit eröffnete die Baskin dem Frauenbergsteigen neue Horizonte. Noch eindrucksvoller ist jedoch der persönliche Weg der Bergsteigerin, die nach Depressionen und dem Versuch, sich das Leben zu nehmen, einen ganz eigenen Weg für ihr Leben fand.

Edurne Pasaban - Im Schatten der Achttausender

Foto: AS Verlag

 

Am 23. Mai 2001 bestieg Edurne Pasaban ihren ersten Achttausender und am 17. Mai 2010 besetzte Edurne Pasaban mit dem Gipfel des Shishapangma den 14. und letzten Zacken ihrer Himalaya-Krone (alle 8000er Berge). Allerdings benötigt sie für zwei der Gipfelbesteigungen Flaschensauerstoff – für manche ein alpinistischer Fauxpas. In Spanien als Nationalheldin frenetisch gefeiert, bezahlt sie privat einen hohen Preis für den Erfolg: Erfrierungen an den Zehen führen zu Amputationen. Persönliche Beziehungen zerbrechen, auf eine eigene Familie muss die 1973 geborene Spanierin bisher verzichten.

Edurne Pasaban - Kurz unterm Gipfel des K2 im Jahr 2014

Edurne Pasaban kurz unterm Gipfel des K2 im Jahr 2014 – Foto: AS Verlag

 

Gegenwind stürmt ihr nicht nur aus Steilflanken entgegen. Sie muss um alpinistische Anerkennung kämpfen, dem Neid der Kollegen um Sponsorengelder begegnen, sich in einer Männerdomäne behaupten – gerade im Land der «Machistas», verkörpern bergsteigende Frauen einen Angriff auf die sportliche Integrität männlicher Kollegen. Doch weit spannender als das Tourenbuch Edurne Pasabans und ihre Höhenmeterbilanz ist der persönliche Weg: Als Kind häufig krank und unsicher, erkämpft sie sich über das Klettern und Extrembergsteigen, die Freiheit der eigenen Entscheidung.

Edurne Pasaban und Gerlinde Kaltenbrunner

Edurne Pasaban und Gerlinde Kaltenbrunner auf dem Gipfel des Broad Peak im Jahr 2007 – Foto: AS Verlag

 

Mit Rückschlägen: 2005 stürzt sie in tiefe Depressionen und versucht sich das Leben zu nehmen. Doch sie macht Therapie, arbeitet an sich, kehrt zum Berg zurück, studiert in Barcelona Coaching und Management– und legt damit den Grundstein für ein neues Leben als Businesscoach. Auch hier feiert sie internationale Erfolge, unterrichtet Studenten, spricht mit Politik- und Wirtschaftsgrössen und ist heute ein gefragter Gast auf Symposien und Kongressen auch weit über die Alpinszene hinaus: Themen wie Scheitern, Motivation, Teamführung und analytisches Denken stehen in Zeiten der Krise hoch im Kurs.

Edurne Pasaban - Nanga-Parbat Expedition 2005

Edurne Pasaban im Zelt bei der Nanga-Parbat Expedition 2005 – Foto: AS Verlag

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Leseprobe:

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Die Autorin:
Franziska Horn geboren 1966 in München. Mit einem Bein in den Bergen aufgewachsen, studierte sie Design und Journalismus. Nach Stationen in Redaktion und Chef-redaktion, schreibt sie seit 2006 als Freie Journalistin für deutschsprachige Tages-zeitungen, Magazine und Buchverlage über die Themen Alpinsport und Kultur. Privat und beruflich geht sie vor allem auf Hoch- und Skitouren. Ihr Credo: Die Begegnungen am Berg, die Geschichten, Lebensläufe und menschlichen Dramen der Alpinisten verweisen oft auf tiefer liegende Wahrheiten, die alle Menschen – am Berg wie im Tal – gleichermassen teilen können.

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Im Schatten der Achttausender –

Das zweite Leben der Edurne Pasaban. Eine Biografie

Franziska Horn

238 Seiten mit 45 Abbildungen ein- und vierfarbig

13,5 x 21,5 cm, Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-906055-28-2

Erschienen im Oktober 2014

Quelle: AS Verlag

 

Schöne Bergtouren Team

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