Grossarltal – Den Salzburger Bergadvent im Tal der Almen spüren…

Grossarltal –

Den Salzburger Bergadvent im Tal der Almen spüren…

Vorweihnachtszeit voller Nostalgie-Zauber im Großarltal

Warum man den Bergadvent im Großarltal im Salzburger Land im Bauch spürt? Warum er das Herz erwärmt und Kinderaugen zum Leuchten bringt? Weil er bewusst anders ist – das Gegengewicht zu vielen Kitsch-Weihnachtsmärkten. Und weil er so ist wie in den Geschichten, die Eltern ihren Kindern immer wieder von früher erzählt haben. Mitten im weißen Winter-Wunderland liegt er obendrein.

Sie möchten mehr darüber wissen? Wir haben Ihnen eine Geschichte über diesen wunderschönen Adventmarkt in den Alpen zusammengestellt, der dieses Jahr zum achten Mal stattfinden wird.

Grossarltal - Marktplatz im Advent

Marktplatz im Salzburger Bergadvent – Foto: Tourismusverband Grossarltal

 

Es gibt Momente, da passt alles. Da ist alles so wie früher. Wie fast vergessen und immer wieder erträumt. Wie der Weihnachtsmarkt aus den schönsten Kindheitserinnerungen: mit Schneehauben auf den Dächern, mit Straßen in Weiß und dem Geruch nach Bratäpfeln und Bienenwachskerzen in der Luft, nach würzigem Bauernspeck und selbst gemachten Süßigkeiten. Pferdekutschen gleiten mit Glockengeläut durch die Gassen. Der Weg ist mit Fackeln erleuchtet, von irgendwo her trägt der leichte Wind diesen Nachmittag den satten Klang von Alphörnern herbei. Und käme jetzt auch noch ein Engel oder das Christkind persönlich vorbei, keiner würde sich mehr groß wundern. Weil alles so gut zusammenpasst. Weil alles so authentisch ist und ganz ohne den Krach und die Überkommerzialisierung vieler Großstadt-Weihnachtsmärkte auskommt. Nur den Weihnachtsmann, den sucht man hier vergebens. Der hat nämlich Einreiseverbot – genauso wie der Coca-Cola-Truck. Denn die passen nicht hier hin und würden die vorweihnachtliche Idylle zerstören.

Grossarltal - Aigenkapelle

Aigenkapelle – Foto: Tourismusverband Grossarltal

 

Warum man den Berg-Advent im Großarltal im Salzburger Land im Bauch spürt? Warum er das Herz erwärmt und Kinderaugen zum Leuchten bringt? Weil er bewusst anders ist – das Gegengewicht zu vielen Kitsch-Weihnachtsmärkten. Und weil er so ist wie in den Geschichten, die Eltern ihren Kindern immer wieder von früher erzählt haben.

Hier im so genannten “Tal der Almen” auf 924 Metern Höhe etwa 70 Kilometer südlich von Salzburg sind es die Einheimischen, die ihrem Adventmarkt den nötigen Zauber verleihen – und von der Natur obendrein das schönste Winter-Wunderland als Kulisse beschert bekommen haben. 15 Krippen haben die Mitglieder des örtlichen Krippenbauvereins aufgestellt, dafür in liebevoller Handarbeit lebensgroße Figuren aus Zirbenholz geschnitzt. Zum Rahmenprogramm gehören Laternenwanderungen und Hirtenspiele, Kutschfahrten und Keksbackkurse für Kinder. Und sogar ein “Engerlpostamt” gibt es, wo die Kleinen ihre Wünsche an das Christkind diktieren und aufgeben können. An dreißig aus bis zu 300 Jahre altem Holz gefertigten Hütten im Stil kleiner Almhütten gibt es Kunsthandwerk aus der Region, gebrannte Mandeln und aromatische Bratäpfel, Hausmacher-Spezialitäten aus den Bergen – und ein Lächeln oder einen Plausch dazu.

Grossarltal - Fackelwanderung

Fackelwanderung – Foto: Tourismusverband Grossarltal

 

An jedem Tag des Adventsmarktes ist für ein musikalisches Rahmenprogramm gesorgt – und immer engagieren sich auch viele Einheimische aus Großarl und Hüttschlag dabei: weil sie hinter der Idee stehen, den Berg-Advent in ihrer Heimat zu etwas ganz Besonderem zu machen. Hotelier Hans Hettegger und Tourismusdirektor Thomas Wirnsperger hatte die Idee dazu und freuen sich, dass es diesen besonderen Markt nun bereits zum achten Mal geben wird: “Wir hatten genug von Kitsch und Kommerz anderswo, haben eine stille Alternative gesucht, in den eigenen Erinnerungen gekramt und damit voll ins Schwarze getroffen. Und das Schönste ist: nicht nur den Gästen gefällt es, auch das ganze Tal steht dahinter.

Grossarltal - Schnitzer

Schnitzer – Foto: Tourismusverband Grossarltal

 

Wer länger bleiben und Ausflüge in die verschneiten Berge der Umgebung starten will: Großarl liegt am Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern – und das Skigebiet Ski amadé mit 270 Liften und 760 Pistenkilometern beginnt mit der Skischaukel Großarltal-Dorfgastein quasi direkt vor der Haustür. Zum Auftakt in den Skiwinter 2014/15 gibt es als verfrühtes Weihnachtsgeschenk ein Paket aus 4 Tagen Quartier und Skipass zum Preis von 3 Tagen.

Geöffnet ist der Adventsmarkt in Großarl vom 28. November bis 21. Dezember 2014 immer Freitags und Samstags von 14.30 Uhr, Sonntags von 13 bis 20 Uhr, außerdem am Montag 8. Dezember von 13 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bergadvent-Arrangements aus zwei Übernachtungen mit Halbpension gibt es in Hotels für ab 143,00E, in Pensionen (nur Frühstück) bereits ab 79,00 E.

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Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

 

Quelle: Tourismusverband Grossarltal

Schöne Bergtouren Team

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