Wandertour – Steinheim – Hirschtal – Wental – Felsenmeer

Aus dem Rother Wanderführer “Schwäbische Alb Ost” von Herbert Mayr, © Bergverlag Rother

Wandertour

Steinheim – Hirschtal – Wental – Felsenmeer

In märchenhaften Trockentälern

Nach dem Meteoriteinschlag, der das nahezu kreisrunde Steinheimer Becken hinterließ, füllte das Grundwasser einen Kratersee auf, von dem bedeutsame Kalkablagerungen übrig blieben. Archäologen fanden unzählige Knochen vieler Tierarten aus dem Tertiär.

Ausgangspunkt:
Steinheim am Albuch, Ortsmitte (540 m).

Höhenunterschied/Gehzeit:
80 m / 4h 30min

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Gut markierte Forstwege, anfangs ein kaum befahrenes Nebensträßchen, keine wesentlichen Anstiege.

Einkehrmöglichkeiten:
Gasthof im Wental.

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Wegverlauf:
In Steinheim orientieren wir uns am Wanderwegweiser Richtung Bartholomä und spazieren auf der Straße hinaus ins Hirschtal, das sich bald nach den wilden Felsformationen am Taleingang verzweigt. Anschließend wandern wir am Wildwasser-Staudamm vorbei und stets dem gelben Dreiblock Richtung Bartholomä folgend rechts ins Gnannental. Kurzzeitig nehmen wir mit Fahrspuren vorlieb, dann geht’s auf einem Forstweg hinein ins enge, wildromantische Wental. Alle drei Talfurchen liegen seit dem Fallen des Karstwasserspiegels trocken.

Moosbewachsene Dolomit-Felsburgen, teilweise durchlöchert, ragen aus dem geheimnisvollen Wald, Lehrtafeln erklären dem Wanderer die Baumvielfalt. Hinter dem Steinhüttle (gelbes Dreieck) imponiert das spitz geformte Wentalweible mit seinem kreuzgeschmückten Gipfel – ein wahrlich stimmungsvolles Bild. Die Felsformationen im oberen Talabschnitt wurden sogar mit Namen bedacht: da schnaubt das »Nilpferd«, stolziert die »Sphinx« am Wegesrand. Auf die Markierungen achtend, kommen wir zum Gasthof im Wental.

Weiter geht’s beim Parkplatz jenseits der Straße. Ein breiter Wanderweg entführt uns ins sagenhafte Reich des Felsenmeers, einem Spielplatz mit den vielfältigsten Figuren aus Stein.

Wer Zeit und Lust hat, kann vor dem Rückweg nach Steinheim noch am Hexenloch und anderen mächtigen Dolinentrichtern vorbei zum Gedenkkreuz für den ermordeten Bartholomäer Pfarrer am Rastplatz »Bei den drei Sternen« weiterwandern (knapp 30 Min. Gehzeit zusätzlich).

 

Tourenüberblick:

Die GPX-Daten wurden auf Grundlage der geprüften GPX-Daten

des Rother Wanderführer “Schwäbisch Alb Ost” erstellt.

Mit freundlicher Genehmigung des Bergverlag Rother.

Rother Wanderfuehrer - Schwaebische Alb Ost

Foto: Bergverlag Rother

 

Karten:

– Welche Wanderkarten gibt es für diese Wandertour? Bitte hinterlasst einen Kommentar. Vielen Dank! 🙂

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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