Wandertour – Feldberg (1493m) – Zastlerhütte (1262m)

Aus dem Rother Wanderbuch “Schwarzwald Süd” von Bernhard Pollmann, © Bergverlag Rother

Wandertour

Feldberg (1493m) – Zastlerhütte (1262m)

Feldbergsteig

Der Feldbergsteig ist der Top-Wanderweg über das höchste Schwarzwald-Bergmassiv. Mit nur 12,5 km Länge und 500 Höhenmetern im Anstieg eignet sich die abwechslungsreiche Panorama-, Hütten- und Wurzelpfadrunde, für die passagenweise Trittsicherheit erforderlich ist, als prachtvoller Einstieg, um erste Bekanntschaft mit den Schönheiten des Hochschwarzwalds zu machen: Die höchstgelegene Schwarzwald-Almhütte und weitere rustikale Bergwander-Einkehrhütten befinden sich ebenso am Weg wie der felsenumkesselte Feldsee, urwaldähnliche Waldstücke und der aussichtsreiche Feldberggipfel, die urtümlichste Waldpassage ist der Sägebachschlag-Steig unterhalb der Baldenweger Hütte. Mit Kindern ist es zu empfehlen, die Auftaktpassage zum Seebuck in der Feldbergbahn zurückzulegen.

Ausgangspunkt:
Bushaltestelle und Großparkplatz am Feldberger Hof (1260 m) bei der Talstation der Feldbergbahn. Buslinie Titisee – Feldberger Hof – Basel.

Höhenunterschied/Gehzeit:
480 m / 5h

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Der Wechsel aus wurzelig-steinigen Pfaden und bequemen Forstwegen erfordert Trittsicherheit.

Einkehrmöglichkeiten:
Feldberger Hof, Todtnauer Hütte, Sankt Wilhelmer Hütte, Zastlerhütte, Baldenweger Hütte, Rinken, Raimartihof.

Variante:
An der Verzweigung Seewald besteht bei Schneefreiheit die Möglichkeit, über den Felsenweg zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
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Wegverlauf:
Beim Haus der Natur, dem Feldberg-Naturschutzzentrum, verlässt der namentlich ausgeschilderte Feldbergsteig den Großparkplatz vor dem Feldberger Hof und folgt aussichtsreich einem für den öffentlichen Verkehr gesperrten Asphaltweg im Seebuck-Osthang aufwärts durch unter Naturschutz stehende Bergwiesen. Hinter der scharfen Linkskurve verlässt er den Asphaltweg und schlängelt sich als Wurzelpfad zum Bismarck-Denkmal neben der Seilbahn-Bergstation.

Vom Bismarck-Denkmal führt der mit einer »gelben Raute« gekennzeichnete Feldbergsteig aussichtsreich durch Bergwiesen in den Grüblesattel, wo der Westweg einmündet. Von hier aus führen Westweg und Feldbergsteig aussichtsreich zum Feldberggipfel (1493 m).

Vom Feldberggipfel geht es wenige Meter zurück zur letzten Verzweigung und steil und aussichtsreich rechts hinab zur autofreien Berggaststätte Sankt Wilhelmer Hütte mit Schauinslandblick von der Terrasse. Unterhalb der Terrasse führt der Feldbergsteig sacht aufwärts auf einem Wirtschaftsweg, bis rechts der Pfad Richtung Zastlerhütte abzweigt. Anfangs in Wiesen, dann zwischen alten Fichten leitet er bald steil talwärts, mündet auf den Feldberggipfel herabführenden Naturlehrpfad Feldberg, und dieser führt mit einigen prachtvollen Ausblicken hinab zur Zastlerhütte (1262 m), einer autofreien Berggaststätte im Zastlerloch, dem Kar im Nordhang des Feldbergmassivs.

Von der Zastlerhütte geht es kurz und steil aufwärts, ehe als nächste Almhütte die aussichtsreiche Baldenweger Hütte zur Rast einlädt. Von dieser folgt der Feldbergsteig der für öffentlichen Verkehr gesperrten Zufahrt kurz abwärts und zweigt hinter der Linkskurve rechts auf den Sägebachschlag-Steig (1319 m) ab. Er führt in der Weide sacht abwärts dem Wald zu und überquert unten in urwaldähnlichem Fichtenwald teils auf Stegbrücken mehrere Arme des in Kaskaden über Blockwerk gießenden Sägebachs. Die Pfade sind wurzelig und stellenweise matschig. Am Abzweig Sägebachschlag-Steig unten (1218 m) mündet der Feldbergsteig auf einen Wirtschaftsweg und folgt ihm rechts aufwärts. An der Verzweigung Seewald (1195 m) mit Hochfirstblick kreuzt der Westweg. Von hier folgt der Feldbergsteig weiter dem Forstweg sacht aufwärts im Hang und wechselt an der ersten ausgeschilderten Verzweigung rechts auf einen schmaleren Waldweg, der zuletzt steil – zur Koppel des autofreien Raimartihofs hinabführt. Weiter geht es zum nahen Feldsee. Von hier führt der Feldbergsteig steil auf einem steinigen Serpentinensteig hinauf zur Talstation der Feldbergbahn beim Feldberger Hof.

Tourenüberblick:

Die GPX-Daten wurden auf Grundlage der geprüften GPX-Daten

des Rother Wanderführer “Schwarzwald Süd” erstellt.

Mit freundlicher Genehmigung des Bergverlag Rother.

Rother Wanderfuehrer - Schwarzwald Sued

Foto: Bergverlag Rother

 

Karten:

– Kümmerly Frey Outdoorkarte (Blatt 26) – Feldberg, Hochschwarzwald (Maßstab: 1:35.000)
– LGL Wanderkarte (Blatt ?) – Hochschwarzwald, Feldberg, Schluchsee (Maßstab: 1:35.000)
– Kompasskarte (Blatt 891) – Feldberg, Todtnau

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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