Wandertour – Wertacher Hörnle (1684m)

Aus dem Rother Wanderführer “Allgäu 4″ von Herbert Mayr, © Bergverlag Rother

Wandertour

Wertacher Hörnle (1684m)

Der Alpenrosenberg am Rand des Großen Waldes

Das Wertacher Hörnle, unter Insidern auch kurz und bündig »Hoare« genannt, ist einer der meistbesuchten Wandergipfel in den Oberallgäuer Vorbergen. Den aussichtsreichsten Aufstieg zum alpenrosengeschmückten Doppelgipfel über dem idyllischen Hörnlesee versprechen die Südosthänge.

Talort:
Unterjoch (Gemeinde Bad Hindelang), kleines Bergdorf im oberen Wertachtal.

Ausgangspunkt:
Bushaltestelle an der B310 in Obergschwend (1050m); Parkplatz.

Höhenunterschied/Gehzeit:
630 m / 3h 30min

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Gut bezeichnete Alpwege und Pfade. Mittelsteile Aufstiege.

Einkehrmöglichkeiten:
Buchelalp
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Wegverlauf:
Das Wertacher Hörnle, unter Insidern auch kurz und bündig »Hoare« genannt, ist einer dermeist besuchten Wandergipfel in den Oberallgäuer Vorbergen. Den aussichtsreichsten Aufstieg zum alpenrosengeschmückten Doppelgipfel über dem idyllischen Hörnlesee versprechen die Südosthänge.

In Obergschwend, nahe der Einmündung des Weißenbachs in die junge Wertach, folgen wir von der Bushaltestelle kurz dem in das bewaldete Seitental führenden Anliegersträßchen. Gleich darauf weist uns die Wanderbeschilderung zum Aufstiegspfad Richtung Wertacher Hörnle. Auf die hervorragende Bezeichnung ist auch imweiteren Verlauf stets Verlass. Hinter dem winzigen Hotzenberg schmiegt sich die schmucke Unterjocher Kirche an den Bergfuß des Zinkens. Im Süden bestimmen der breit gelagerte Kühgundkopf und der Iseler die Szene. Über zeitweise feuchte Viehweiden leiten zahlreiche Trittspuren empor zu einem Alpweg. Dieser bringt uns in wenigen Kehren, zuletzt asphaltiert, zur bewirtschafteten Buchelalp (1270 m). Der Blick schweift hinüber zum Breitenberg und Aggenstein. Hinter dem Einstein spitzeln die eleganten Tannheimer Kletterzacken hervor. Auf einem alten Ziehweg überwindet man die Weidehänge des so genannten Edelsbergs. Im rechten obersten Eck der freien Flächen taucht der Weg im lichten Fichtenwald unter. Dort biegt er noch ein letztes Mal links um, bevor er abermals links in den quer laufenden Alpweg von der Schnitzlertalalp mündet. Die Route leitet jetzt auf gleich bleibender Höhe wieder auf ein Weidegebiet. Über dem quellenreichen Talschluss des Weißenbachs bauen sich der Hirschberg, der Spieser und der Roßkopf auf.

Kurz vor der Brentenalp zweigt der anfangs breite Wanderweg zum Wertacher Hörnle (1685 m) ab. Ausgesprochen steil wird’s bis zuletzt nicht. Vom Wegweiser auf dem Südgipfel reicht die Sicht weit hinaus ins Ober- und Ostallgäuer Alpenvorland. Der Übergang zum 11 m höheren Nordgipfel lohnt sich ebenfalls.

Tourenüberblick:

Die GPX-Daten wurden auf Grundlage der geprüften GPX-Daten

des Rother Wanderführer “Allgäu 4″ erstellt.

Mit freundlicher Genehmigung des Bergverlag Rother.

Rother Wanderfuehrer - Allgaeu 4

Foto: Bergverlag Rother

 

Karten:

– Freytag Berndt Wanderkarte (Blatt 351) – Lechtaler Alpen, Allgäuer Alpen (Maßstab: 1:50.000)
– Alpenvereinskarte (Blatt 2/2) – Allgäuer Alpen, Lechtaler Alpen Ost (Maßstab: 1:25.000)
– Kompasskarte (Blatt 3) – Allgäuer Alpen, Kleinwalsertal (Maßstab: 1:50.000)

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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