Wandertour – Berghaus Rhön – Kissinger Hütte

Aus dem Rother Wanderführer “Rhön” von Jürgen Reinhardt, © Bergverlag Rother

Wandertour

Berghaus Rhön – Kissinger Hütte

Wanderung in den “Schwarzen Bergen”

Berghaus Rhön – Würzburger Haus – Kissinger Hütte

Talort:
Riedenberg (385 m); altes Dorf am Oberlauf der Großen Sinn mit Kinderdorf »St. Josef«. Bis 1802 verlief die Grenze der Kirchenstaaten Fulda und Würzburg mitten durch das Dorf. Landwirtschaft, Handwerk, Fremdenverkehr.

Ausgangspunkt:
Berghaus Rhön am Farnsberg, etwa 4 km südostwärts von Riedenberg gelegen. Von der Ortsumgehungsstraße Abzweig mit Hinweisschild »Feriengebiet am Farnsberg«.

Höhenunterschied/Gehzeit:
154 m / 4h

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Für geübte Wanderer. Auf dem Hinweg zwei kurze, kräftige Anstiege, ab Basaltwerk lang gezogener Anstieg.

Einkehrmöglichkeiten:
Kissinger Hütte, Würzburger Karl-Straub-Haus, Berghaus Rhön
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Wegverlauf:
Unser Wanderweg beginnt am Berghaus Rhön, der früheren Kantine des ehemaligen Steinbruchs am »Tintenfass«. Ein Hinweisschild des Naturparks Bayerische Rhön führt uns, sanft ansteigend, zur Höhe oberhalb des Bergsees »Tintenfass«, dessen Kraterwände und tiefblaue Färbung an ein riesiges Tintenfass erinnern. In rechtem Winkel nach rechts, den See hinter uns lassend, wandern wir auf einem Wiesenpfad zur Höhe, und mit jedem Schritt genießen wir eine bessere Aussicht. Auf der Höhe gehen wir auf dem Kammweg durch den Wald, der uns auf eine Wacholdertrift bringt. Zunächst führt uns der Weg abwärts zu einem Parkplatz, anschließend durch ein kleines Waldstück zum Würzburger Haus (Rhönklub-Berghütte).

Von hier aus wandern wir mit dem roten offenen Ei (Rhön-Höhenweg) nach rechts den Hang hinauf zum Kamm des Totnansberges. Diese Markierung begleitet uns jetzt bis zur Kissinger Hütte. Unser Weg zieht sich nach links nordostwärts durch den Wald. Nach etwa 2 km mündet er in einen Querweg, auf dem wir uns nach links wenden. Dieser Holzabfuhrweg bringt uns, erst eben, später abfallend, zum Park- und Rastplatz Eisernes Kreuz am Hahnen-Knäuschen. Wir überqueren eine Passstraße und gehen rechts des Steinbruchs auf dem Zufahrtsweg des Schotterwerkes durch eine Unterführung am Werk vorbei. Wo sich die Straße nach rechts wendet, gehen wir geradeaus weiter. Gleich zieht sich unser Wanderweg auch nach rechts und steigt stetig durch Wald an. Ab dem Hahnen-Knäuschen geht es gemeinsam mit dem roten Keil des ebenfalls vom Würzburger Haus kommenden Julius-Kardinal-Döpfner-Weges, zuletzt über die Wiesenflächen des 832 m hohen Feuerberges, zur Kissinger Hütte (Rhönklub-Haus).

Nach einer Rast kehren wir auf demselben Weg zum Parkplatz Eisernes Kreuz zurück. Vom Spielplatz aus laufen wir auf dem Julius-Kardinal-Döpfner-Weg entlang des Totnansberges zum Würzburger Haus zurück. Mit seiner stumpfen Seite weist uns die schon bekannte Wegmarkierung wieder über den Hang des Farnsberges hinunter zum Berghaus Rhön, dem Ausgangspunkt unserer Hüttenwanderung.

Tourenüberblick:

Die GPX-Daten wurden auf Grundlage der geprüften GPX-Daten

des Rother Wanderführer “Rhön” erstellt.

Mit freundlicher Genehmigung des Bergverlag Rother.

Rother Wanderfuehrer - Rhoen

Foto: Bergverlag Rother

 

Karten:

– Fritsch Wanderkarte (Blatt 68) – Naturpark Rhön (Maßstab: 1:50.000)
– Fritsch Wanderkarte (Blatt 145) – Hohe Rhön (Maßstab: 1:35.000)
– Publicpress Wanderkarte (Blatt 478) – Wasserkuppe, Rother Kuppe (Maßstab: 1:25.000)

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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