Wandertour – Von Schmitten auf den Feldberg

Aus dem Rother Wanderführer “Taunus” von Ulrich Tubbesing, © Bergverlag Rother

Wandertour

Von Schmitten auf den Feldberg

Talauen, Burgruinen und Aussichtsfelsen

Malerisch liegt der Luftkurort Schmitten im oberen Weiltal eingebettet. Er gilt als schönster Ausgangspunkt für die Erwanderung des Großen Feldbergs.

Ausgangspunkt:
Schmitten.

Höhenunterschied/Gehzeit:
545 m / 5h 50min

Markierungen:
Schmetterling, X, schwarzer Punkt, Rechteck, XT, Keiler, Limesturm, X 7.

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Steile Abschnitte.

Einkehrmöglichkeiten:
Oberreifenberg, Rotes Kreuz, Großer Feldberg.

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Wegverlauf:
Von der Felsenkirche im Ortskern von Schmitten führt Schmetterling in das parkähnliche Obere Weiltal. Im Schmittgrund trifft Schmetterling auf X, das links zur Kirche von Oberreifenberg ansteigt. Etwas oberhalb thront die gleichnamige Burgruine. Sie zählt zu den eindrucksvollsten Höhenburgen im Taunus und ist seit 1234 als Stammsitz der Herren von Reifenberg bekannt. Vom Fuße des Bergfrieds schweift der Blick hinüber zum türmegespickten Feldberg. Zurück an der Kirche senkt sich schwarzer Punkt hinab nach Niederreifenberg, verlässt den Ortsteil links zum Friedhof und kreuzt im weiteren Anstieg die ehemalige Handelsroute »Hühnerstraße«. Bald zeigt rechts ein Wegweiser abwärts zum Großen Zacken. Diese mächtige Quarzitklippe bildete der Legende zufolge den bevorzugten Aussichtsplatz des Räuberhauptmanns Schinderhannes. Zurück am Wegweiser (80 Höhenmeter) nimmt Rechteck Kurs auf die ehemalige Zollstation Rotes Kreuz. Mit XT ist es links abzweigend nicht mehr weit zum Römerkastell Feldberg und zur Weilquelle.

Von hier führt ein schmaler wurzeliger Pfad hinauf zum Großen Feldberg. Absteigend geht es mit XT zum sog. »Teufelsquartier«. Dort wechselt man links auf die Markierung Limesturm und wandert entlang der ehemaligen römischen Grenzbefestigung, bis X 7 kreuzt, der rechter Hand abwärts zur Feldbergsiedlung und weiter zur Gertrudiskapelle leitet.

Vorbei an der Kirche von Oberreifenberg biegt X 7 rechts in den idyllischen Schmittgrund ein. Später passiert X 7 noch die Reste der im Mittelalter heiß umkämpften Burg Hattstein, ehe die Route nach langer Gefällstrecke wieder in den Schmittener Talkessel einmündet.

Tourenüberblick:

Die GPX-Daten wurden auf Grundlage der geprüften GPX-Daten

des Rother Wanderführer “Taunus” erstellt.

Mit freundlicher Genehmigung des Bergverlag Rother.

Rother Wanderfuehrer - Taunus

Foto: Bergverlag Rother

 

Karten:

– Kompasskarte (Blatt 840) – Ohstlicher Taunus (Maßstab: 1:50.000)
– Kompasskarte (Blatt 839) – Westlicher Taunus (Maßstab: 1:50.000)

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

 

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