Wandertour – Schierke – Brocken – Wurmberg

Aus dem Rother Wanderbuch “Harz” von Bernhard Pollmann, © Bergverlag Rother

Wandertour

Schierke – Brocken – Wurmberg

Ausgangs- und Endpunkt:
Schierke (640 m), Großparkplatz (640m) am Ende der öffentlich befahrbaren Teils der Brockenstraße in Schierke, bei Jugendherberge und Hotel Brockenscheideck. Alternativ Bushaltestelle Schierke Rathaus (613m) an der Brockenstraße bei Kurverwaltung und Nationalpark-Informationszentrum.

Dauer:
6h 30min

Höhenunterschied:
700m

Anforderungen:
Der Aufstieg ist steil und erfolgt zum Teil über grobblockige Fels- und Wurzelwege. Auch der Abstieg auf dem Wurmbergsteig ist sehr steil, vor allem bei Nässe ist Vorsicht geboten.

Einkehrmöglichkeit:
Brocken, Wurmberg

Variante:
Vom Dreieckigen Pfahl kann man auch direkt zurück nach Schierke gehen, ca. 60 Min. kürzer.

Blick vom Ahrensklint zum Wurmberg

Blick vom Ahrensklint zum Wurmberg – Foto: Mario Hübner

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Wegverlauf:
Von der Kurverwaltung in Schierke führt die Brockenstraße mit schönen Wurmberg-Blick in sachtem Ansteig durch den im Bodetal gelegenen Kurort zum Großparkplatz bei der Jugenherberge. Hier tritt die Brockenstraße in den Nationalpark ein, ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt und bildet eine Idealroute für die Radtour auf den höchsten Harz-Gipfel: Autofrei, in der gesunden Luft des Nationalparks und in der Stille der Wälder führt sie auf den aussichtsreichen höchsten Gipfel im Norden Deutschlands. Nach wenigen Minuten überquert die Straße an einem kleinen Wasserwerk das Schwarze Schluftwasser. Hier trennen sich die Rad- und die Wanderroute: Das Schluftwasser, ein über Blockwerk gießender Bergbach, gibt die steile Route Richtung Eckerloch vor.

Wenn weiter oben lautes Pfeifen durch den Wald hallt, sputen sich viele Wanderer, um auf knapp 850m  Höhe einen Blick auf die vorbeiqualmende Brockenbahn zu erhaschen, deren Trasse überschritten wird. Nun laden am Rand des Eckerlochs Bänke zur Rast, ehe der breite Pfad beginnt, der in mäßiger Steigung zwischen Granitfelsen durch märchenhaft schöne Waldlandschaft zeiht; auf moorigen Stellen liegen Planken als  Gehhilfen.

Blick vom Brockenplateau zur Wetterwarte

Blick vom Brockenplateau zur Wetterwarte – Foto: Mario Hübner

Auf gut 1000m Höhe mündet der Weg wieder auf die Brockenstraße. Diese erreicht in 15 Minuten das Gipfelplateau. Vom Brocken geht es auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Brockenstraße zurück, bis an der Abzweigung des Neuen Goethewegs die Trasse der Brockenbahn kreuzt. Aussichtsreich führt der Goetheweg im Gleichlauf mit dem Harzer Grenzweg parallel zur Trasse der Brockenbahn abwärts Richtung Torfhaus, zuletzt auf einem Betonplattenweg aus der Zeit des Warschauer Pakts. Beim Eckersprung,  verlässt der Grenz- den Goetheweg und führt am Bodesprung, der Quelle der Kalten Bode, vorbei zur Verzweigung beim Rastplatz Dreieckiger Pfahl. Wer abkürzen will, kann hier direkt nach Schierke zurückwandern, während der Grenzweg der ehemaligen innerdeutschen Demarkationslinie in einem teils verheideten, teils vermoorten Gebiet weiterfolgt.

Abends auf dem Brockenplateau

Abends auf dem Brockenplateau – Foto: Mario Hübner

Nach sachtem Abstieg beginnt der Weg an einer Brockenblick-Verzweigung wieder anzusteigen, bis der kurze, steile Aufstieg zum Wurmberg ausgeschildert ist. Vom Gipfel mit der Sprungschanze geht es auf demselben Weg zurück zum Grenzweg, der wenig später die Raststelle im Sattel zwischen Wurm- und Winterberg erreicht. Bei der Raststelle beginnt der Abstieg zurück nach Schierke auf dem steilen Wurmbergstieg.

Tourenüberblick:

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Quelle: Bergverlag Rother