Wandertour – Trusetal – Wallenburg – Mommelstein

Aus dem Rother Wanderbuch “Thüringer Wald” von Bernhard Pollmann, © Bergverlag Rother

Wandertour

Trusetal – Wallenburg – Mommelstein

Prachtvolle Laubwaldwanderung mit herrlichen Panoramen

Diese Wanderung führt zur aussichtsreichen Ruine der Wallenburg und zum Gasthaus am ebenso aussichtsreichen Mommelstein, ehe die prachtvollen Laubwälder im Hang des Seimbergs empfangen und zuletzt der Trusetaler Wasserfall mit der Teufelskanzel zu einem Abstecher lockt.

Talort:
Trusetal (340 m)

Ausgangspunkt:
Trusetal (340 m), Erholungsort am Trusetaler Wasserfall im Nordwesten des Thüringer Walds, Bushaltestelle an der Tourist-Info; Buslinien Breitungen – Brotterode und Schmalkalden – Brotterode. Hier gibt es auch Parkplätze.

Höhenunterschied/Gehzeit:
400 m / 4h

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Steiler Auf- und Abstieg auf schmalen Wegen, die bei Nässe rutschig sein können.

Einkehrmöglichkeiten:
Wallenburg, Mommelstein, Trusetaler Wasserfall.
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Wegverlauf:
Von der Tourist-Information in Trusetal geht man kurz aufwärts längs der Straße Richtung Brotterode, nimmt dann die zweite Straße rechts in Richtung Schmalkalden und biegt von dieser nach der zweiten Kurve links in die Schenkgasse (Markierung »grünes Dreieck«). Gleich darauf gelangt man in der Lappengasse geradeaus aufwärts und hinauf in die Wiesen. Schon bald rückt die Ruine der Wallenburg auf dem Hain- oder Hühnberg (524 m) ins Blickfeld. Die sagenumwobene Burg, 1249 erstmals erwähnt, ist eine Gründung des Klosters Breitungen; ihr oblag der Schutz des Trusetals. Im Bauernkrieg und im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört, heute bieten ihre Ruinen prachtvollen Blick auf die Südwest-Abdachung des Thüringer Waldes und über das Werratal hinweg zur Rhön.

Von der Turmklause am Fuß des Burgbergs leitet die »Gelbstrich-Markierung « weiter zum ehem. Bahnhof Auwallenburg (550 m), wo derzeit der Mommelstein-Radweg endet. Danach geht es nordwärts im Wald zum Gasthaus Fuchsbau in hervorragender Aussichtslage auf dem Rücken des Seimbergs. 300 m östlich vom Gasthaus stehen die Mommelstein-Felsen mit Rastbänken, Schutzhütte und einer geländergesicherten Aussichtsstelle mit Blick über das Trusetal hinweg Richtung Ruine Liebenstein sowie ins Werratal mit Breitungen. Vom Mommelstein geht es zurück zum Gasthaus und kurz auf demselben Weg zurück, bis rechts die Markierung »gelber Punkt« in den Seimberg-Westhang abzweigt und durch das Naturschutzgebiet Seimbergswald mit seinen Buchen, Ahornen und Eichen führt. Wenn schließlich die Markierung »Grünpunkt« links hinab abzweigt, lohnt der kurze Abstecher rechts hinauf zum Aussichtspunkt Hohe Wiese mit schönem Blick über Brotterode hinweg zum Großen Inselsberg. Der Grünpunkt folgt der Trasse der (ehemaligen) Schmalkalder Kreisbahn und zweigt dann zum Trusetaler Wasserfall ab. Dieser tost mit einer Fallhöhe von 50 m durch eine Granitwand in den Trusegrund. Der höchste Wasserfall des Thüringer Waldes wurde 1865 künstlich unter der sagenumwobenen Teufelskanzel angelegt. Es lohnt, neben dem Wasserfall aufzusteigen, oben dem »Wanderpfad Wassergraben« zu folgen und dann via Köhlerhütte (grottenartige Höhle) und Teufelskanzel (Aussicht) zurückzukehren. Vom Wasserfall geht es zurück nach Trusetal, entweder mit dem Bus oder eine gute Viertelstunde zu Fuß.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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Bernhard Pollmann

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ISBN: 978-3-7633-4047-7

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Quelle: Bergverlag Rother

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Schöne Bergtouren Team