Schneeschuhtour – Strudelköpfe (2307m)

Aus dem Rother Schneeschuhführer “Südtirol Ost” von Evamaria Wecker, © Bergverlag Rother

Schneeschuhtour

Strudelköpfe (2307m) von Norden

Leicht erreichbare Aussichtsloge mit Drei-Zinnen-Blick

Über das romantische Hochplateau der Plätzwiese mit seinem lockeren Zirbenbestand, zwischen Dürrenstein links und Hoher Gaisl rechts, führt diese beliebte Schneeschuhwanderung. Im Osten begrenzen die Sextner Dolomiten, im Südosten der markante Cristallo den Horizont: eine wahre Traumtour! Am Heimkehrerkreuz, dem höchsten Punkt der aus mehreren Kuppen bestehenden Strudelköpfe, erwartet uns der Höhepunkt dieser Tour: der Blick zu den Nordwänden der Drei Zinnen. Um die schöne Landschaft voll auszukosten beginnen wir unseren Weg mit dem Aufstieg zur Plätzwiese durch das romantische und einsame Stollatal. Mit dem Shuttle-Bus zur Plätzwiese lässt sich die Wanderung zu den Strudelköpfen zur Halbtagestour verkürzen.

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Talort:
Prags mit den Ortsteilen St. Veit, Schmieden, Außerprags und Bad Altprags.

Ausgangspunkt:
Durch das Altpragser Tal bis zu den großen Parkplätzen beim Alpengasthof Brückele (1491 m). Die Weiterfahrt zum Parkplatz Plätzwiese (Schneeketten erforderlich) ist von Weihnachten bis Ostern 10-16:00 Uhr gesperrt.

Verkehrsmittel:
Busverbindung von Toblach nach Schmieden, von dort zum Gasthof Brückele. Von Weihnachten bis Ostern Shuttlebusverkehr ab 9:30 Uhr vom Parkplatz Brückele zum Parkplatz Plätzwiese, zu Fuß in 5 Minuten zum Berggasthof Plätzwiese.

Höhenunterschied/Gehzeit:
850m / 6h

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Im Stollatal kurze steile Stufen, sonst einfache Schneeschuhwanderung in meist sanftem Gelände.

Orientierung:
Einfach, die sehr beliebte Tour ist fast immer gut gespurt.

Exposition:
Im Stollatal überwiegend Nord, auf der Plätzwiese überwiegend Südwest, kurzzeitig West.

Lawinengefahr:
Selten lawinengefährdet.

Einkehrmöglichkeiten:
Berggasthof Plätzwiese (1991 m), ganzjährig bewirtschaftet, Monatg Ruhetag; Dürrensteinhütte/Rifugio Vallandro (2040 m) ganzjährig bewirtschaftet (außer kurzzeitig im November und April), Mittwoch Ruhetag).

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Wegverlauf:
Vom Parkplatz gehen wir zunächst auf der Fahrstraße weiter bis zur ersten Kehre, kürzen die zweite Kehre ab und biegen an der dritten Kehre rechts in das Stollatal ab (Wegweiser). Nun wandern wir durch eine romantische Winterlandschaft entlang des locker bewaldeten Stollagrabens bergauf bis zur Stollaalm (1950 m). Dort mündet unsere Spur in einen planierten Wanderweg, auf dem wir in einem weiten Bogen den Berggasthof Plätzwiese (1991 m), erreichen. Auf einer Umweltschutztafel können wir uns über den Verlauf unserer Route und die Ruhezonen am Dürrenstein informieren. Unser Weg führt an einer Kapelle vorbei nur kurz nach Norden, biegt dann nach rechts und verläuft sehr aussichtsreich auf einer Hangterrasse nach Osten zum Ende des felsigen Kamms der Dürrenstein Alpe. Hier mündet die Spur von der Dürrensteinhütte (ca. 2100 m) und gemeinsam geht es nun weiter zum Heimkehrerkreuz. Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg oder über die Dürrensteinhütte zurück zur Plätzwiese und durch das Stollatal oder mit dem Shuttle-Bus weiter zum Ausgangspunkt.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Karten:

– Kompasskarte (Blatt 57) – Bruneck, Toblach, Hochpustertal  (Maßstab: 1:50.000)
– Tabaccokarte (Blatt 0) – Naturpark-Sennes-Prags (Maßstab: 1:25.000)

Weitere interessante Wandertouren für die Region finden Sie z.B. in dem Schneeschuhführer “Südtirol Ost” vom Bergverlag Rother.

Quelle: Bergverlag Rother

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