Wandertour – Rund um den Peitlerkofel

Aus dem Rother Wanderführer “Dolomiten 1” von Franz Hauleitner, © Bergverlag Rother

Wandertour

Rund um den Peitlerkofel

Peitlerkofelrunde – Ein Tag im Schatten des Riesen

Bleibt die Besteigung des kolossalen Peitlerkofels erfahrenen Bergsteigern vorbehalten, so kann seine Umrundung auch weniger Geübten empfohlen werden, die mit wunderbaren Landschaftsbildern reichlich verwöhnt werden.

Kronplatz Tourismus - Umrundung des Peitlerkofels

Foto: Kronplatz Tourismus

 

Talorte:
Brixen (561 m), alte Bischofsstadt im Eisacktal. St. Martin in Thurn (1127 m) im vorderen Gadertal.

Ausgangspunkt:
Würzjoch (2006 m, Großparkplatz). Passübergang an der Brixner Dolomitenstraße zwischen Astjochkamm und Peitlerkofelgruppe. 32 km von Brixen, 15 km von St. Martin in Thurn.

Höhenunterschied/Gehzeit:
500 m / 4h 30min

Wegbeschaffenheit:
Lange Rundwanderung. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Ausdauer notwendig!

Einkehrmöglichkeiten:
Würzjochhaus, Jausenstation. Peitlerhütte, Jausenstation Gömmahütte (keine Nächtigung, im Sommer offen).

Variante:
Für trittsichere und schwindelfreie Geher empfiehlt sich ab der Peitlerscharte die Besteigung des Peitlerkofels (2875 m; Rundsicht!) entlang der durch Drahtseile gesicherten markierten Normalroute durch die felsig-begraste Südflanke des Berges. Passagen im Schwierigkeitsgrad I. Gesamter zusätzlicher Zeitaufwand: 2.30 Std.

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Wegverlauf:
Vom Parkplatz am Würzjoch auf Fahrweg Nr. 8A und 8B, um den Moibach-Murbruch herum, durch Zirbenbestände nach Süden hinauf zu den Kompatschwiesen zu Füßen der Peitlerkofel-Nordwände. Bei Verzweigung auf Weg Nr. 8B nach links (O), an der Jausenstation Peitlerhütte vorbei, zu einer Felssturzzone; durch Zirbenwald weiter zu einer Wiesenschulter (Wegteilung) und hinab zur Jausenstation Gömmahütte. Über Almweiden nach Osten sanft abwärts, später im Wald steil bergauf zum Gömmajoch, 2111 m.

Kronplatz Tourismus - Umrundung des Peitlerkofels

Foto: Kronplatz Tourismus

 

Auf Weg Nr. 35 nach rechts (SW) in die Südseite des Peitlerkofels; dort über die Peitlerwiesen zu einer Straße, der man geradeaus folgt. Noch vor einer Schulter rechts ab und steil hinauf zur Petzesalm. Über sie eben nach Südwesten zum Seresbach; Wegteilung. Rechts haltend (Weg Nr. 35) über steile Wiesen in Windungen nordwestwärts zur Peitlerscharte, 2357 m, zwischen Peitlerkofel und Aferer Geiseln.

Peitlerkofel am Morgen

Morgendlicher Blick zum Peitlerkofel (ladinisch Sas de Pütia, mit 2.875 m Höhe) auf der Westseite des Gadertals – Foto: Mario Hübner

 

Auf Weg Nr. 4 das felsige Schartenbachtal steil nach NW hinab zu einer Gabelung. Nach rechts (Weg Nr. 8A) in die Westseite des Peitlerkofels und dort nach Norden aufwärts, später eine steile schrofige Flanke queren (Vorsicht!), schließlich über begrünte Hänge hinunter zu den Kompatschwiesen. Auf dem bekannten Weg zurück zum Würzjoch.

Peitlerkofel

Peitlerkofel (mit 2.875 m Höhe) – Foto: Mario Hübner

 

Tourenüberblick:

Die GPX-Daten wurden auf Grundlage der geprüften GPX-Daten

des Rother Wanderführer “Dolomiten 1” erstellt.

Mit freundlicher Genehmigung des Bergverlag Rother.

Rother Wanderfuehrer - Dolomiten 1

Foto: Bergverlag Rother

 

Karten:

– Kompasskarte (Blatt 627) – Villnösstal (Maßstab: 1:25.000)
– Kompasskarte (Blatt 050) – Brixen (Maßstab: 1:25.000)
– Tabacco Wanderkarte (Blatt 07) – Alta Badia (Maßstab: 1:25.000)

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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