Wandertour – Otwinskogel und Hochosterwitz

Aus dem Rother Wanderbuch “Norische Region” von Fritz Peterka, © Bergverlag Rother

Wandertour

Otwinskogel und Hochosterwitz

Von St. Georgen am Längsee zu den beiden keltischen Zwillingsbergen

Zwei wahrliche Höhe(n)punkte der Region um den Längsee werden in dieser Rundwanderung über den Otwinskogel und zur Burg Hochosterwitz mit einbezogen: Beide Erhebungen weisen keltische Spuren auf, besonders Burg Hochosterwitz, Kärntens Traumburg (keltisch »Yimberg«, dem Yuppiter geweiht), ist weit über die Landesgrenzen für ihren keltischen Ursprung bekannt, und auch am Otwinskogel findet man Schalensteine. Der Burgberg Hochosterwitz war möglicherweise der fünfte Berg bei der heute als Vierbergelauf stattfindenden Wallfahrt am Altnagelfreitag nach Ostern.

Talort:
St. Georgen am Längsee

Ausgangspunkt:
Benediktinerinnenkloster in St. Georgen am Längsee (593 m)

Höhenunterschied/Gehzeit:
520 m / 3h 30min

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Drei mäßige Anstiege.

Einkehrmöglichkeiten:
Gasthaus in St. Georgen am Längsee, Hochosterwitz und Launsdorf.

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Wegverlauf:
Von der Klosteranlage in St. Georgen am Längsee geht es am Radweg Richtung Reipersdorf nach Süden. Von der Siedlung am Fuß des Otwinskogels führt ein markierter Weg auf den Otwinskogel (783 m) hinauf. Wir steigen am selben Weg wieder ab, gehen aber in der Folge in der Waldflanke um den Otwinskogel herum, um an den Siedlungsrand von Reipersdorf (530 m) zu gelangen. Eine Unterführung leitet unter der Gleisanlage der Südbahn hindurch und bringt zu freien Agrarflächen mit Blick auf Hochosterwitz. Wir gelangen zur Straße St. Donat – Launsdorf (rechts das Schloss Niederosterwitz) und halten uns links zum Fuß des Burgbergs von Hochosterwitz. Den Hinweistafeln folgend, erreichen wir den Eingang der Burg Hochosterwitz (687 m).

Den Rückweg Richtung St. Georgen beginnen wir auf der Straße nach Launsdorf (Radweg) und kommen beim Marmorkreuz des sog. »Maultaschhügels « vorbei, welches an die Sage der Belagerung der Burg Hochosterwitz erinnert. Wir übersetzen die Bundesstraße St. Veit a. d. Glan – Brückl und die Südbahn und kommen nach Launsdorf (537 m). Von der Kirche halten wir uns in Richtung Berglehne und folgen dort einem rot bzw. grün markierten Verbindungsweg nach St. Georgen. Nach dem Anstieg zum Anwesen Oberweinzer (710 m) auf der Anhöhe zwischen Otwinkogel und Hasenkogel, überschreiten wir den Waldsattel und steigen ins nahe St. Georgen am Längsee ab.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Karten:

– Kompasskarte (Blatt 220) – Glantal, St. Veit, Wimitzer Berge

Diese und weitere interessante Wandertouren finden Sie in dem Wanderführer “Norische Region” vom Bergverlag Rother.

Quelle: Bergverlag Rother

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