Wandertour – Wurzeralm (1427m) und Stubwieswipfel (1786m)

Aus dem Rother Wanderbuch “Eisenwurzen” von Johann Lenzenweger, © Bergverlag Rother

Wandertour

Wurzeralm (1427m) und Stubwieswipfel (1786m)

Der Hausberg der Wurzeralm: unnahbar scheinend, leicht bezwingbar

Von der Bergstation der Standseilbahn auf die Wurzeralm stellt der Stubwieswipfel eine relativ kurze und dennoch äußerst eindrucksvolle Bergtour mit prachtvollem Gipfelziel dar. Der Hausberg der Wurzeralm bietet mit seiner senkrechten Südwestwand (durchzogen von zahlreichen Routen für Kletterer) das Schaustück des Wandergebiets. Sieht man den Berg von der Bergstation, ahnt man nicht, dass durch die Nordwestflanke ein für erfahrene Bergwanderer leichter Normalanstieg führt, dessen Aufstiegsmühen am Gipfel mit malerischer Rundsicht und einem gewaltigen Tiefblick belohnt werden.

Talort:
Spital am Pyhrn

Ausgangspunkt:
Bergstation der Wurzeralm-Standseilbahn (1427 m)

Höhenunterschied/Gehzeit:
465 m / 3h

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Gipfeltour (6,4 km) auf gut markiertem Weg, etwas Bergerfahrung nötig; bei einiger Vorsicht auch mit größeren Kindern möglich; das Schrofengelände kann vor allem im Abstieg sehr rutschig sein, daher nur bei trockenem Wetter begehen; im Gipfelbereich luftiger Tiefblick (Vorsicht mit Kindern: nicht zu nahe an den Abgrund herantreten!); besondere Achtsamkeit bei Nebel oder Gewitterneigung.

Einkehrmöglichkeiten:
Filzmoosalm (an Wochenenden), Linzerhaus auf der Wurzeralm, mehrere Berggasthöfe nahe der Bergstation.
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Wegverlauf:
Von der Bergstation der Wurzeralm-Standseilbahn aus wandern wir auf Weg 201 (WWW 01) zur Filzmoosalm (1373 m) am Fuß der Stubwieswipfel-Südwestwand und weiter auf 218 bis zu einer Wegteilung in etwa 1480 m Höhe knapp unter der Stubwiesalm. Während 218 leicht links haltend hinaufführt bis zum Halssattel und weiter zur Dümlerhütte, zweigt Weg 15 zum Gipfel rechts ab (Wegweiser).

15 leitet ostwärts aufwärts durch ein kleines Hochtal, dann über steile Bergweiden und durch lichten Lärchenwald in schrofiges, latschenbewachsenes Gelände, auf einem flacher verlaufenden Wegstück vorbei an einer Dolinensenke, in südlicher Richtung durch Gassen zwischen den Legföhren und über schrofig-felsiges Gelände hinauf über einen steileren Aufschwung, zuletzt schräg links durch ein letztes Legföhren-Feld und nach rechts über Schrofen zum Gipfelkamm (Vorsicht – steile Abbrüche!). Auf ihm erreichen wir rechts über leichte Felsstufen (fast eben) in wenigen Minuten den höchsten Punkt des Stubwieswipfel (Gipfelkreuz, 1786 m, herrlicher Tiefblick). Der Abstieg erfolgt auf der Aufstiegsroute.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Karten:

– Freytag Berndt Wanderkarte (Blatt WK 5501) – Nationalpark Kalkalpen, Pyhrn-Priel Region, Hinterstoder, Windischgarsten (Maßstab: 1:35.000)
– Alpenvereinskarte (Blatt 15/3) – Totes Gebirge Ost (Maßstab: 1:25.000)
– Kompasskarte (Blatt 69) – Gesäuse, Ennstaler Alpen (Maßstab: 1:50.000)
– Kompasskarte (Blatt 213) – Ohtscher, Erlauftal, Eisenwurzen (Maßstab: 1:50.000)

Diese und weitere interessante Wandertouren finden Sie in dem Buch “Rother Wanderführer – Eisenwurzen” vom Bergverlag Rother.

Quelle: Bergverlag Rother

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