Bergtour – Hochkönig (2941m)

Aus dem Rother Wanderführer “Hochkönig” von Sepp Brandl, © Bergverlag Rother

Bergtour

Hochkönig (2941 m)

Der König der Berchtesgadener Alpen

Die Tour auf den Hochkönig, den höchsten Gipfel der Berchtesgadener Alpen, der nahezu an die 3000-m-Grenze heranreicht, kann bei günstigem Wetter und den erforderlichen persönlichen Voraussetzungen zu einem »königlichen« Erlebnis werden.

Talort:
Mühlbach am Hochkönig (859 m)

Ausgangspunkt:
Arthurhaus (1502 m), Zufahrt von Mühlbach mit Pkw oder Hochkönig-Wanderbus (Mandlwandstraße).

Höhenunterschied/Gehzeit:
1550 m / 9h

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Stabile Schönwetterlage, ausreichende Sicht, gute Kondition, Trittsicherheit, festes Schuhwerk, wetterfeste, warme Kleidung zwingend erforderlich. Genügend zum Trinken mitnehmen und frühzeitig aufbrechen. Bei ungünstigen Bedingungen »schwarz«. Übernachtung auf dem Matrashaus empfehlenswert.

Einkehrmöglichkeiten:
Arthurhaus (bewirtschaftet Dezember mit April und Juni bis Oktober), Mitterfeldalm (fast ganzjährig bewirtschaftet), Franz-Eduard-Matras-Haus am Hochkönig (bewirtschaftet Ende Juni bis Mitte Oktober).
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Wegverlauf:
Vom Arthurhaus wandern wir auf breitem Wanderweg zur Mitterfeldalm (1669 m). Nach einer Flachpassage senkt sich der Steig (Nr. 430) zur seilgesicherten Kleinen Gaißnase hinab und zieht dann über einen steilen Schutthang zum Ausgang des Ochsenkares hinauf. Jenseits des Grabens windet sich der Pfad über den langen Ochsenriedel zum Fuß der Torsäule hinauf. Hier hat man die Hälfte des Anstieges bewältigt. Am Sockel des imposanten Felspfeilers entlang geht es in den steinigen Kessel des Oberen Ochsenkars, von dort links auf eine Scharte (Bild S. 1), dann rechts über Felsbänder und anschließend etwas verwickelt über Buckel und durch Mulden in eine weitere Scharte. Hinter einer Geländeschwelle senkt sich der Pfad leicht auf das Firnfeld der Übergossenen Alm hinab und führt dann stufenweise über das von Felskuppen und -rippen gegliederte Firnplateau (Markierungsstangen) an den Gipfelaufbau des Hochkönig heran. Mit Hilfe von Eisenbügeln, einer Holzleiter und einer Gliederkette überwinden wir das letzte Felsbollwerk und erreichen bald das Matrashaus am Hochkönig. Abstieg wie Aufstieg.

Tourenüberblick:

Die GPX-Daten wurden auf Grundlage der geprüften GPX-Daten

des Rother Wanderführer “Hochkönig” erstellt.

Mit freundlicher Genehmigung des Bergverlag Rother.

Rother Wanderfuehrer - Hochkoenig

Foto: Bergverlag Rother

 

Karten:

– Freytag Berndt Wanderkarte (Blatt WK 103) – Pongau, Hochkönig, Saalfelden (Maßstab: 1:50.000)
– Kompasskarte (Blatt 15) – Tennengebirge, Hochkönig (Maßstab: 1:50.000)
– Alpenvereinskarte (Blatt 10/2) – Hochkönig, Hagengebirge (Maßstab: 1:25.000)
– Alpenvereinskarte (Blatt 10/1) – Steinernes Meer (Maßstab: 1:25.000)

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

 

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