Wandertour – Hochschwab (2277m)

Aus dem Rother Wanderbuch “Hochschwab” von Günter und Luise Auferbauer, © Bergverlag Rother

Wandertour

Hochschwab (2277m)

Der meistbegangene Anstieg zum höchsten Gipfel der Hochschwabgruppe

Das ebene Seetal bietet sich als ideales Spaziergelände an; der eigentliche Bergweg beginnt erst am Lettanger (Talstation der Materialseilbahn zur Voisthalerhütte). In Seewiesen, am Eingang ins Seetal, dokumentieren eine Panoramatafel sowie ein Monument mit Textpassagen von Erzherzog Johann den Anfang des alpinen Tourismus: »Ich war der erste Tourist 1803, E. J.« Gegenüber steht die den »Opfern der Berge« gewidmete Kapelle.

Talort:
Seewiesen (974m)

Ausgangspunkt:
Seewiesen (974m)

Höhenunterschied/Gehzeit:
1400 m / 9h

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Diese beliebte Bergwanderung hin und zurück ist als Tagestour nicht zu unterschätzen. Die Wege sind durchgehend z.T. mit Stangen markiert (Weitwanderwege 01 und 05).

Einkehrmöglichkeiten:
Jausenstation Florlhütte (1284 m) Anfang Juni bis Ende Oktober bewirtschaftet, Voisthalerhütte (1654 m) von Mai bis Oktober bewirtschaftet), Schiestlhaus (2156 m), in Seewiesen Seeberghof und Gasthof Schuster
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Wegverlauf:
Der Weg in das Seetal darf bis zum Schranken bzw. dem Parkplatz (ca. 1,5 km) befahren werden. Nun 35 bis 40 Minuten über einen Wiesenboden, danach durch Bergwald, zum Lettanger (1042 m). Allmählich auf steinigem Weg, durch den Bösen Wald, zur Florlhütte. Danach folgt der schöne Kühboden, darüber der Höllsattel mit dem Franzosenkreuz (1449 m) (zur Erinnerung an den Kampf vom 7. bis 9. 11.1805). Leicht bergab in den Höllboden und aus ihm das enge steile Voisthalergassl aufwärts zur Voisthalerhütte. Danach in der Oberen Dullwitz zum Talschluss einwärts; Wegtafel bei P. 1750. Aus dem karähnlichen Hochtalboden auf dem Graf-Meran-Steig bzw. Edelsteig und schließlich über den Rotgangboden (Wegtafel) zum Schiestlhaus. Den breiten Nordostrücken ansteigend zum Gipfelkreuz auf dem Hochschwabgipfel. Nahe dem Kreuz steht eine eherne Tafel in Erinnerung an den Besuch von Erzherzog Johann am 24. Juni 1821.

Abstieg: Auf gleichem Weg zurück nach Seewiesen, 4 Std.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Karten:

– Freytag Berndt Wanderkarte (Blatt WK 5041) – Hochschwab, Aflenz, Wildalpen, Salzatal (Maßstab: 1:35.000)
– Freytag Berndt Wanderkarte (Blatt WK 041) – Hochschwab, Veitschalpe, Eisenerz, Bruck an der Mur (Maßstab: 1:50.000)
– Kompasskarte (Blatt 212) – Hochschwab, Mariazell, Eisenwurzen (Maßstab: 1:50.000)

Diese und weitere interessante Wandertouren finden Sie in dem Wanderführer “Hochschwab” vom Bergverlag Rother.

Quelle: Bergverlag Rother

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