Wandertour – Grutenhütte (1620m) und Riedlhütte (1268m)

Aus dem Rother Wanderbuch “Wilder Kaiser” von Sepp Brandl, © Bergverlag Rother

Wandertour

Grutenhütte (1620m) und Riedlhütte (1268m)

Hüttenwanderung auf der Sonnenseite des Wilden Kaiser

Wochenbrunneralm, Gruttenhütte und Riedlhütte liegen auf der Sonnenseite des Wilden Kaiser. Die Erstgenannte ist der Ausgangspunkt unserer genussvollen Rundtour. Die Zweite schaut von einem sagenhaften Logenplatz am Fuß der Kaiserwände weit ins Land hinaus und gilt daher als aussichtsreichste Hütte im Wilden Kaiser. Die Dritte hingegen versteckt sich in einer schattigen Grasmulde und Waldlichtung, wird aber dennoch von verschiedenen Talorten aus gerne besucht.

Talort:
Ellmau, 804 m

Ausgangspunkt:
Wochenbrunneralm (1085 m), Großparkplatz

Höhenunterschied/Gehzeit:
620 m / 3h 15min

Wegbeschaffenheit:
Gut ausgebaute, überwiegend leichte Wanderwege. Im Anstieg zur Gruttenhütte sind zwei ganz kurze Passagen mit »rot« einzustufen.

Einkehrmöglichkeiten:
Wochenbrunneralm, Gruttenhütte (AV, bewirtschaftet Juni bis Mitte Oktober), Riedlhütte (bewirtschaftet Mai bis Mitte Oktober).

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Wegverlauf:
Vom Parkplatz bei der Wochenbrunneralm laufen zwei gut ausgebaute und markierte Wanderwege nordwärts und parallel auf das Kaisergebirge zu: der rechte in Richtung Gaudeamushütte und Ellmauer Tor, der linke zur Gruttenhütte und zur Ellmauer Halt. Wir nehmen letzteren und durchqueren im unteren Abschnitt eine ausgedehnte Mischwaldzone. Oberhalb steigen wir über ein Schuttfeld und anschließend durch eine felsdurchsetzte Latschenzone auf eine freie Geländeterrasse, auf der zur Linken die Gruttenhütte steht. Hier gerät bei einer Rast jede(r) ins Staunen, denn im Westen und Norden des Areals türmt sich senkrechter Kaiserfels in den Himmel und hinter den bescheidenen Wald-und Graskuppen der Kitzbüheler Alpen im Süden säumt das Sägeblatt der vergletscherten Hohen Tauern mit Großglockner und Großvenediger den Horizont. Ein wahrlich majestätisches Bild! Hinter der Hütte folgen wir der Hüttenzufahrt talwärts; sie zerschneidet weithin sichtbar eine freie Bergflanke. Rechts klinkt sich zuerst die Route aufs Tuxeck, dann der Wilde-Kaiser-Steig aus, ehe der Fahrweg in den Wald taucht und nach einigen Schleifen ein Materialdepot und kurz danach eine Wegteilung erreicht. Hier zweigt links der Weg Nr. 14 zur Wochenbrunneralm ab, während das Sträßchen rechts auf eine große Lichtung hinabläuft und in fünf Minuten die Riedlhütte erreicht. Nach einem Abstecher dorthin – oder wahlweise auch ohne – wandern wir von der Wegteilung durch den Wald und über Lichtungen hinab und nach einer Flachpassage leicht steigend zur Wochenbrunneralm hinaus.

Tourenüberblick:

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Quelle: Bergverlag Rother

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