Wandertour – Saile (Nockspitze, 2404m)

Aus dem Rother Wanderbuch “Stubai – Wipptal” von Walter Klier, © Bergverlag Rother

Wandertour

Saile (Nockspitze, 2404m)

Der nordöstlichste Gipfel der Stubaier Alpen

Die Besteigung dieses Innsbrucker Hausbergs lohnt ob des schönen Rundblicks über Karwendel, Wetterstein, die Stubaier und die Zillertaler Alpen. Der klassische Anstieg von der Mutterer Alm ist etwa eine Stunde länger als die Variante vom Birgitzköpfl. Unter Zuhilfenahme öffentlicher Verkehrsmittel lassen sich beide Wege zu einer großen Runde im Innsbrucker Südwesten verbinden.

Talort:
Mutters (830 m),  Axams (874 m)

Ausgangspunkt:
Mutterer Alm (1608 m), Bergstation der Mutterer-Alm-Bahn; oder Birgitzköpfl (2035 m), Bergstation des Birgitzköpfllifts aus der Axamer Lizum. Parkmöglichkeiten an der Talstation der Mutterer-Alm-Bahn bzw. in der Axamer Lizum, die von Innsbruck bzw. Axams aus auch mit dem Postauto erreichbar ist.

Höhenunterschied/Gehzeit:
Von der Mutterer Alm 800 m, vom Birgitzköpfl 400 m / 3h 55min

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Leichte, gut bezeichnete Bergsteige, gutes Schuhwerk erforderlich. Der Abstieg über die Pfriemeswand erfordert Bergerfahrung.

Einkehrmöglichkeiten:
Mutterer Alm, Naturfreundehaus am Birgitzköpfl.
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Wegverlauf:
Von der Bergstation an der Mutterer Alm führt ein mit 111 bezeichneter Steig auf das Pfriemesköpfl, einen grasigen Kopf südwestlich über der Alm. Entlang an der schroffen Felsschulter der Pfriemeswand stets leicht ansteigend über freie, teils mit Latschen bewachsene Hänge südwestwärts zum Naturfreundehaus am Birgitzköpfl (2035 m), das man auch mit dem Sessellift aus der Axamer Lizum erreichen kann. In leichter Steigung unter den Schutt- und Schrofenhängen der Saile und vorbei an imposanten Lawinenverbauungen zur Wegverzweigung, an der man sich links hält (rechts geht der Weg zum Halsl ab). Über den breiten freien Rücken steigt man zum aussichtsreichen Gipfel der Saile hinauf, einer lang gestreckten und teils schroff abfallenden Graskuppe.

Wer absolut trittsicher ist und gutes Schuhwerk sein Eigen nennt, kann vom Gipfel nach Norden auf dem teils schottrigen Steig unmittelbar über die felsige Schulter der Pfriemeswand zurück zum Weg Nr. 111 absteigen; alle Übrigen wandern besser auf dem leichteren Aufstiegsweg zurück.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Karten:

– Freytag Berndt Wanderkarte (Blatt WK 241) – Innsbruck, Stubai, Sellrain, Brenner (Maßstab: 1:50.000)
– Alpenvereinskarte (Blatt 31/1) – Stubaier Alpen (Maßstab: 1:25.000)
– Kompasskarte (Blatt 83) – Stubaier Alpen (Maßstab: 1:50.000)

Diese und weitere interessante Wandertouren finden Sie in dem Wanderführer “Stubai – Wipptal” vom Bergverlag Rother.

Quelle: Bergverlag Rother

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