Wandertour – Hittisberg (1328m)

Aus dem Rother Wanderführer “Bregenzerwald” von Herbert Mayr, © Bergverlag Rother

Wandertour

Hittisberg (1328m)

Kurzweiliger Wadenschinder mit bezaubernden Ausblicken

Wer sich diesen wegen seiner bescheidenen Gipfelhöhe scheinbar höchstens für einen Morgenspaziergang geeigneten Dorfberg am äußersten Rand der Allgäuer Alpen als Auftakt für die Bergsaison ausgewählt hat, dessen Kreislauf wird während des himmelstrebenden Schweißvergießens möglicherweise wahre Kapriolen schlagen.

Ausgangspunkt:
Hittisau, Bushaltestelle am Gemeindeamt (790 m), Parkplatz.

Höhenunterschied/Gehzeit:
590 m / 3h 50min

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Gut bezeichnete, teils geteerte Güterwege und Steige, kurze Abschnitte auf Pfadspuren. Längerer sehr steiler Aufstieg. Bei Nässe nicht empfehlenswert.

Einkehrmöglichkeiten:
Gasthof Ochsen, Hotel “Das Schiff”

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Wegverlauf:
Wir spazieren vom Gemeindeamt in Hittisau auf der Straße Richtung Sibratsgfäll, bis am Gasthof Ochsen im Ortsteil Heideggen der Wanderwegweiser »Hittisberg« auf einen geteerten Güterweg zeigt. Im Weiler Korlen beachten wir die Beschilderung »Hittisberg über Gferenalpe«. Vom Ortsende geht’s über Wiesenhänge hinauf zu den Häusern von Stöcken (920 m).

Ein flacher Alpweg führt uns durch Bergwald. An der Verzweigung nach der Gferenalpe (960 m) halten wir uns an die ansteigende Route und folgen kurz darauf dem knackig steilen, aber schattigen Zickzacksteig Richtung Hittisberg. An einer Privathütte weitet sich der Blick zum Ifen und zu den Gottesackerwänden. Während des weiterhin überaus anstrengenden Höhersteigens beschäftigen uns bezaubernde Ausblicke bis in die Schweizer Gipfelwelt.

Vom Kreuz auf dem sogenannten Westgipfel, einem Kammvorsprung mit Bodenseesicht, weist die Beschilderung »Hittisberg-Ost« den Weiterweg. Jetzt geht’s nur noch sanft bergan und später über den beiderseits anregend abfallenden Kamm mit freier Sicht nach Süden flach hinüber zum Hittisberg. Bei einer Alphütte gibt der Wegweiser »Hittisbergalpe« die Abstiegsrichtung an.

Über den steilen und überwiegend bewaldeten Nordhang leitet ein Steig zur Hittisbergalpe. Dort achten wir auf den Wegweiser »Hittisau«, queren kurz weglos einen Weidefleck und erreichen – wieder auf einem Steig – nach einem Waldstück die Untere Hittisbergalpe (1040 m). Ein Alpweg bringt uns hinaus nach Bütscheln (870 m). Dort lassen wir uns von einem leicht steigenden Fahrweg an einem Einzelanwesen vorbei und von einer Wiesenspur nach Stöcken leiten, wo wir in den bekannten Rückweg nach Hittisau einschwenken.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Karten:

– Kompasskarte (Blatt 2) – Bregenzerwald, Westallgäu (Maßstab: 1:50.000)
– Kümmerly+Frey Outdoorkarte (Blatt 1) – Bregenzerwald (Maßstab: 1:35.000)
– Freytag Berndt Wanderkarte (Blatt WK 364) – Bregenzerwald (Maßstab: 1:50.000)

Weitere interessante Wandertouren finden Sie in dem Wanderführer “Bregenzerwald“ vom Bergverlag Rother.

Quelle: Bergverlag Rother

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