Wandertour – Hochblanken (2068m) und Ragazerblanken (2051m)

Aus dem Rother Wanderführer “Bregenzerwald” von Herbert Mayr, © Bergverlag Rother

Wandertour

Hochblanken (2068m) und Ragazerblanken (2051m)

Über zwei Zweitausender und »sieben Hügel«

In der Südwestecke des Bregenzerwaldes gruppieren sich eng im Hufeisen die hohen Berge um Damüls. Mit relativ geringem Aufwand lassen sich dort Gipfel zu schwelgerischen Höhenwanderungen kombinieren.

Ausgangspunkt:
Damüls, Bushaltestelle Uga-Seilbahn (Ortsrand) (1370 m); Parkplatz.

Höhenunterschied/Gehzeit:
340 m / 4h

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Gut bezeichnete Pfade und kleine Güterwegabschnitte. Kurze steile Anstiege.

Einkehrmöglichkeiten:
Berggasthof Elsenalpstube, Berggasthof Ugaalpe.

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Wegverlauf:
Zur Bergstation (1830 m) beim Berggasthof Elsenalpstube nehmen wir von Damüls den Uga-Express-Vierersessel. Ein Güterweg leitet am nahen Bergsattel Ugner Höhe (1795 m) vorbei mit der Vorderen Ugaalpe und Richtung Damülser Rundtour kurz zum Berggasthof Ugaalpe (1822 m). Über Weidegründe führt ein Wanderweg zum Fuß der stolzen Mittagspitze, später unter einem Skilift hindurch und an der Zwischenerhebung Hohes Licht vorbei. Dann geht es auf einem Pfad, ab dem Hochblankensattel (1976 m) steil, zum Hochblanken. Weit unter dem dritthöchsten Gipfel des Bregenzerwaldgebirges zwängt sich die Ach durch die Enge bei Reuthe. Über dem Mellental zeichnet der Dornbirner First eine scharfe Gratlinie. Hinter Damüls grüßt die prächtige Rote Wand, auf der einen Seite des Faschinajochs der Zitterklapfen und das Zafernhorn, auf der anderen das königliche Glatthorn.

Der Abstieg ist harmlos. Nun folgt der genüssliche Pfad im Großen und Ganzen der recht aussichtsreichen Kammhöhe – die Nordseite wird von Felsbändern geschmückt – und schwingt sich kurz empor zum Ragazerblanken, einem eher braven Gesicht. Nach einer weiteren Kammetappe bleibt der Sünserkopf rechts liegen. Wir steigen über dessen Südrücken mit Tiefblick zum Sünsersee hinunter zum Sünserjoch (1911 m).

Jetzt verlässt man links schräg den Bergscheitel und quert die Nordostflanke des Portlerhorns, im weiteren Verlauf flach und mit unbedeutendem Gegenanstieg zu dem bei der Gabelung auf dem Stofel abzweigenden Seitenkamm. Der weiterhin gemütliche Sieben-Hügel-Weg führt über Weideböden, ab dem Sunnegg-Skilift sanft talwärts zu einer kleinen Kapelle. Auf einem Güterweg erreichen wir Herte (1570 m). Dort weist das Schild »Uga Lift« auf einen bergab leitenden Pfad. Auf dem Zügaweg geht’s durch Fichtenwald nach Damüls.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Karten:

– Kompasskarte (Blatt 2) – Bregenzerwald, Westallgäu (Maßstab: 1:50.000)
– Kümmerly+Frey Outdoorkarte (Blatt 1) – Bregenzerwald (Maßstab: 1:35.000)
– Freytag Berndt Wanderkarte (Blatt WK 364) – Bregenzerwald (Maßstab: 1:50.000)

Weitere interessante Wandertouren finden Sie in dem Wanderführer “Bregenzerwald“ vom Bergverlag Rother.

Quelle: Bergverlag Rother

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