Wandertour – Von Ribeiro Frio auf die Hochebene Feiteiras de Baixo (1170m)

Aus dem Rother Wanderführer “Madeira” von Rolf Goetz, © Bergverlag Rother

Wandertour

Von Ribeiro Frio auf die Hochebene Feiteiras de Baixo (1170m)

Steile Runde im Lorbeerwald

Der Rundweg über Feiteiras de Baixo steht etwas zu Unrecht im Schatten der Levadawanderung nach Portela, hat dafür den Vorteil, dass er viel weniger begangen wird. Die Wanderung folgt das erste Stück ebenfalls der Levada do Furado, von der dann auf einem schmalen Steig zur Hochebene über dem Lorbeerwald aufgestiegen wird. Wenn es das Wetter gut meint, ergeben sich prächtige Aussichten auf Madeiras höchste Gipfel.

Ausgangspunkt:
Ribeiro Frio (860 m). Von Funchal aus mit Pkw oder Bus 56 (zurück mit Bus 103) erreichbar.

Höhenunterschied/Gehzeit:
300 m / 2h 30min

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Aufstieg auf steilen Pfaden, meist ganzjährig feucht und stellenweise rutschig. Bei Nebel schwierige Orientierung. Die Schwindelgefahr ist niedrig.

Einkehrmöglichkeiten:
In Ribeiro Frio ist das gleichnamige Lokal Spezialist für frische Forellen, es gibt sie gekocht, gegrillt oder geräuchert.

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Wegverlauf:
In Ribeiro Frio gehen wir vom Restaurant Ribeiro Frio ein paar Schritte die Straße abwärts und biegen am Wegweiser »PR 10 Portela« in den Pflasterweg ein. Unterhalb vom Lokal wird über eine Brücke der Ribeiro Frio gequert, bald taucht neben uns die Levada do Furado auf. Wie auf Tour 18 folgen wir zunächst dem malerischen Kanal gut 50 Minuten bis zu einer Levadabrücke über die Ribeira do Poço do Bezerro. Rechts vor der Brücke stürzen zwei schmale Kanäle in die Levada. Hier verlassen wir den Portela-Weg und steigen auf meist rutschigen Stufen an der von oben kommenden Wasserrinne ziemlich steil auf. Nach einer Viertelstunde liegt das steilste Stück hinter uns, weitere 15 Minuten darauf zweigt rechts über Trittstufen ein Weg bergauf ab. Wir gehen jedoch zunächst noch 25 m geradeaus zur Quelle der Levada (1050 m). Bei trockenem Wetter sind die Gumpen vor rauschenden kleinen Wasserfällen ein idyllischer Rastplatz.

Von der Fassung der Levada gehen wir die 25 m zurück, um dann links den mitunter von Farnen und Heidebusch verwachsenen Pfad aufzusteigen. Inmitten des grünen Dschungels stoßen wir auf eine farnbewachsene runde Lichtung. Der Pfad läuft am oberen Rand der Farnwiese entlang und steigt zu einer Hochebene auf. Vor uns liegen die Gebäude von Chão das Feiteiras (1170 m) dahinter türmen sich die Silhouetten von Arieiro, Pico das Torres und Ruivo auf.

Am Zaun vor dem Hofgebäude treffen wir auf einen Wirtschaftsweg, dem wir rechts folgen. Nach gut 200 m, der Weg ist hier ein Stück gepflastert, biegen wir links abwärts in einen alten Madeira-Weg ein (Steinmännchen). Sogleich wird ein Gatter durchlaufen. Unter Farnen, Gras und Moos blitzt bald das gerundete Pflaster durch. Wir erreichen nach einer guten Viertelstunde die ER 103, der unser Pflasterweg ein Stück weichen musste. Der Straße rechts abwärtsfolgend wird nach einer Biegung der Pflasterweg wieder erreicht. In Kaskaden schießt neben uns der Zulauf für die Forellenfarm hinab. An der Picknickzone rund um die Fischbecken am Forsthaus von Ribeiro Frio treffen wir erneut auf die ER 103, auf der schließlich nach 200 m wieder das Forellenlokal erreicht wird.

Tourenüberblick:

In Kürze verfügbar…

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen in Ribeiro Frio und Umgebung:

Karten:

Weitere interessante Wandertouren finden Sie in dem Wanderführer “Madeira” vom Bergverlag Rother.

Quelle: Bergverlag Rother

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