Wandertour – Oberer und Unterer Grindelwaldgletscher

Aus dem Rother Wanderführer “Berner Oberland Ost” von Daniel Anker, © Bergverlag Rother

Wandertour

Oberer und Unterer Grindelwaldgletscher

Coole Tour für heiße Tage

Ein Aufenthalt in Grindelwald ohne Ausflug zu mindestens einer der Natursehenswürdigkeiten, die der hintersten Siedlung im Tal der Schwarzen Lütschine den Übernamen Gletscherdorf gaben, wäre wie ein Aufenthalt in Bern ohne Besuch des Bärengrabens.

Talort:
Grindelwald (1034 m)

Ausgangspunkt:
Hotel Wetterhorn (1230 m)

Endpunkt:
Grindelwald (1034 m)

Höhenunterschied/Gehzeit:
Aufstieg rund 880 m, Abstieg rund 1080 m / 5h 15min

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Für ziemlich schwindelfreie Wanderer; wer den Abstieg ins Tal den Knöcheln nicht zutraut, nimmt die Pfingstegg-Seilbahn (fährt von Juni bis Okt.). Durchwegs gut markierte Bergwege. T2.

Beste Jahreszeit:
Juni bis Oktober; der Treppenweg zur Gletscherbar ist ab Mai offen.

Einkehrmöglichkeiten:
Restaurants Gletscherbar, Milchbach, Pfingstegg, Gletscherschlucht. Hotel Wetterhorn. Berghaus Bäregg, offen Juni bis Oktober. Berghaus Marmorbruch.

Varianten:
1.) Vom Restaurant Milchbach auf dem mautpflichtigen, schön abenteuerlichen Leiternweg hinauf zum Undren Wächsel (ca. 1600 m) mitten in einer ursprünglichen Welt aus Fels und Eis, Gras und Wasser (hin und zurück 1½ Std.).

2.) Von der Bäregg auf einem teilweise gesicherten, alpinen Steig zur Schreckhornhütte (2529 m); 3½ Std. 3) Von der Wegverzweigung bei P. 1381 m über das Berghaus Marmorbruch zum Restaurant Gletscherschlucht; nach Besuch dieser Sehenswürdigkeit zu Fuß oder mit Bus ins Dorf Grindelwald.
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Wegverlauf:
Vom Hotel Wetterhorn auf einem breiten Waldweg (unterwegs gibt es eine Abzweigung zur Ruine der Talstation des Wetterhorn-Aufzugs) hinüber zum Fuß des sogenannten Schopf, auf dem die Gletscherbar (1373 m) thront; ein hölzerner Treppenweg windet sich über die Gletscherschlifffelsen empor (890 Stufen; 150 Höhenmeter). Um die sich immer weiter zurückziehende Zunge des Oberen Gletschers zu sehen, muss man immer weiter in die Schlucht vordringen. Über die Treppe zurück, auf einem anderen breiten Weg zur Brücke (1212 m) über die Schwarze Lütschine und in einigen Serpentinen hinauf zum Restaurant Milchbach (1348 m) auf der Halsegg. Ein Gesteinslehrpfad führt als Höhenweg in der Nordwestflanke des Mättenbergs zur Bergstation der Pfingstegg-Seilbahn (1391 m); die steinschlaggefährdeten Plattenschüsse von Breitlouwina werden in einem 150 m langen Tunnel gequert. Von der Pfingstegg auf dem Höhenweg hinein ins Tal des Unteren Grindelwaldgletschers und hinauf zu dem im Sommer 2006 neu erbauten Berghaus Bäregg (1772 m); das unterhalb davon liegende Berghaus Stieregg drohte 2005 mit dem auftauenden Moränenschutt in die Tiefe zu rutschen und musste aufgegeben werden. Zurück zur Wegverzweigung P. 1381 m, ziemlich steil hinab, dann flacher nach Halten und zur Mättenbergbrücke (986 m). Auf einer Straße, dann einem Fußweg hinauf auf die Dorfstraße von Grindelwald.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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Interlaken – Grindelwald – Meiringen

Daniel Anker

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Quelle: Bergverlag Rother

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