Wandertour – Brienzer Rothorn (2350m) und Arnihaaggen (2207m)

Aus dem Rother Wanderführer “Berner Oberland Ost” von Daniel Anker, © Bergverlag Rother

Wandertour

Brienzer Rothorn (2350m) und Arnihaaggen (2207m)

Idealer Einstieg ins (östliche) Berner Oberland

»Der höchste Punct der Bergkette des Brienzer-Grates ist das Rothorn, berühmt wegen seiner Aussicht, welche derjenigen vom Faulhorn wenig nachsteht, und seitdem oben ein gutes Wirthshaus, besser als das des Faulhorns, eingerichtet ist, eben so häufig besucht wird, als das Faulhorn«, lesen wir in der ersten Ausgabe des Baedekers »Die Schweiz – Handbüchlein für Reisende « von 1844. Welches Berghotel heute besser ist, konnte nicht geprüft werden. Doch die Aussicht vom Brienzer Rothorn und vom Arnihaaggen ist immer noch gleich gut: Der Blick geht vom Sustenhorn zu den Diablerets und vom Jurabogen über den Säntis zurück zum Dammastock – atemberaubend wie die Tiefblicke vom viel begangenen Weg, wo das Kreuzen oder Überholen wegen Absturzgefahr nicht immer leicht ist.

Ausgangspunkt:
Brünigpass (1002 m) an der Bahnlinie Interlaken-Luzern.

Endpunkt:
Brienzer Rothorn (2349 m) bzw. Bergstation der Zahnradbahn (2244 m)

Höhenunterschied/Gehzeit:
Aufstieg 1550 m und Abstieg 310 m / 6h

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Trittsicherheit unbedingt erforderlich. Der markierte Weg ist streckenweise ausgesetzt und im Herbst an schattigen Stellen gefroren. T2.

Beste Jahreszeit:
Juni bis Oktober.

Einkehrmöglichkeiten:
Hotel Brünig-Kulm; Restaurant Waldegg; Naturfreundehaus Brünig; Hotel Rothorn Kulm, Betten und Lager

Variante:
1.) Die direkte Route über Chäseren statt Arnihaaggen ist weniger spannend und nicht sehr viel kürzer.

2.) Von Schönbüel (2011 m), Gasthaus und Bergstation der Seilbahn von Lungern an der Brünigbahn, in 2½ Std. aufs Rothorn; schwindelfreie Gipfelstürmer überschreiten noch die Höch Gumme (2205 m).
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Wegverlauf:
Vom Bahnhof auf dem Brünigpass entlang der Autostraße Richtung Meiringen bis zum Restaurant in der Kurve; hier beginnt rechts der Aufstieg. Auf einer Forststraße, immer die linken Abzweigungen nehmend, im Wald aufsteigen. Ein kurzer, ruppiger Weg führt hinauf zu den Waldlichtungen von Totzweg. Nordwärts nach Wilervorsess (etwa 1400 m), wo der schmale Wanderweg ansetzt, der durch die abschüssige, grasige und von brüchigen Rinnen durchfurchte Südseite des Wilerhorns auf eine Kanzel hinauszieht. Kurz dahinter, im Salewang, nimmt man den rechten Weg, der in den Sattel Tüfengrat (1858 m) hinaufquert. Über den kurz nur schrittbreiten Kamm der Scheidegg hinauf auf die Schulter Gibel (2040 m), wo der Wanderweg von Schönbüel einmündet. Der aus der teilweise senkrechten Südseite der Höch Gumme herausgesprengte Weg führt hinüber zum Verbindungsgrat auf den Arnihaaggen und erreicht seinen Südgipfel mit ein paar Serpentinen; der Nordgipfel ist fünf Meter höher. Vom Arnihaaggen auf dem Westgrat und in seiner Nordseite ausgesetzt in den Eiseesattel (2025 m) hinunter. Steil hinauf zum Triangulationspunkt und zur Aussichtsterrasse des Brienzer Rothorns. Auf dem guten Weg zur Bergstation der Luftseilbahn von Sörenberg (etwa 2290 m), zum Kulm Hotel (2255 m) oder zur Bergstation der Zahnradbahn.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen am Brienzersee und Umgebung:

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Weitere interessante Wandertouren finden Sie in dem Wanderführer “Berner Oberland Ost“ vom Bergverlag Rother.

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“Berner Oberland Ost”

Interlaken – Grindelwald – Meiringen

Daniel Anker

47 Touren, 144 Seiten, 76 farbige Abbildungen,

47 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000, 1:100.000 und 1:125.000,

47 Höhenprofile, GPS-Daten zum Download,

eine Übersichtskarte im Maßstab 1:450.000

Format 12,5 x 20 cm, kartoniert

ISBN: 978-3-7633-4012-5

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Weitere Infos finden Sie hier:

www.rother.de

Quelle: Bergverlag Rother

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