Wandertour – Brisen (2404m)

Aus dem Rother Wanderbuch “Rund um den Vierwaldstättersee” von Ulrich Tubbesing, © Bergverlag Rother

Wandertour

Brisen (2404m)

Überschreitung Glattgrat – Haldigrat

Der Brisen ist die formschönste Erhebung zwischen Engelberger Tal und Vierwaldstättersee. Die auffällige Pyramidengestalt verkörpert ob ihrer beherrschenden Stellung über der vorgelagerten Kuppenlandschaft das Idealbild eines Voralpengipfels schlechthin. Das Brisengebiet ist geprägt von grünen Alpmatten und hellen Kalkgipfeln, von der Nähe zu den Eisgipfeln der Urner Alpen einerseits wie zum malerischen Vierwaldstättersee andererseits. Besonders reizvoll ist eine Überschreitung des Brisen, mit Anstieg am Glattgrat und Abstieg am Haldigrat.

Talort:
Dallenwil im Engelberger Tal (502 m) Bahnstation.

Ausgangs- und Endpunkt:
Niederrickenbach (1158 m) Seilbahn von Dallenwil. Kein Autoverkehr!

Höhenunterschied/Gehzeit:
1250 m / 6h 45min

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Anspruchsvolle Bergwanderung;
Trittsicherheit und gutes Schuhwerk vonnöten.

Einkehrmöglichkeiten:
Brisenhaus (1753 m) im Sommer ständig, im Herbst an Wochenenden bewirtschaftet; Lager.

Variante:
Von Niederrickenbach mit dem Sessellift zum Haldigrat (1937 m) und in 1 Std. zum Gipfel.

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Wegverlauf:
Als günstigster Ausgangspunkt empfiehlt sich der Klosterort Niederrickenbach (1158 m), erreichbar mit einer Luftseilbahn aus dem Engelberger Tal. An der Bergstation Niederrickenbach orientiert man sich am Wegweiser zum Brisenhaus, marschiert vor der einprägsamen Kulisse von Elfer, Zwelfer, Waldbrueder und Brisen nach Ahorn bzw. über den Buoholzbach hinweg und erreicht nach knapp zwei Stunden das Brisenhaus auf der obersten Hangstufe der Beckenrieder Alp. Der weitere Anstieg führt durch das ausgedehnte Hochkar zwischen Schinberg und Elfer zum Einschnitt des Schuenegg im Glattgrat. Hier wird die Tour einen Hauch alpiner. Ein schmaler Pfad leitet mit Drahtseilhilfe an der Südseite der Felsrampe P. 2222 hinüber ins Steinalpler Jochli (2157 m), wo unvermittelt die elegante Gipfelpyramide des Brisen ins Blickfeld rückt. Wegspuren ziehen in der Ostflanke in den Sattel zwischen Hoh Brisen und Brisen hinauf, und von dort sind es nur mehr wenige Minuten zum großen Gipfelsignal. Absteigend nimmt man sich den hübsch geschwungenen Haldigrat unter die Sohlen. An der Station Haldigrat besteht später die Möglichkeit, den Sessellift zu benutzen oder zu Fuß über die steilen Schutt- und Wiesenhänge der Steinalp via Alpboden nach Niederrickenbach abzusteigen.

Tourenüberblick:

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“Rother Wanderführer – Rund um den Vierwaldstättersee”

Ulrich Tubbesing

Luzern – Entlebuch – Engelberg – Urner See – Schwyz

144 Seiten, 74 farbige Abbildungen,

50 Höhenprofile, 50 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 und 1:100.000

zwei Übersichtskarten im Maßstab 1:400.000 und 1:700.000

kartoniert mit Polytex-Laminierung

ISBN: 978-3-7633-4044-6

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Quelle: Bergverlag Rother

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