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Salzburger Land – Verschneite Urlaubsfreuden im Winter…

Saalbach Hinterglemm - Schneeschuhwandern

Im Salzburger Land treffen hohe Gipfel, romantische Seen und die unberührte Natur aufeinander. Gemeinsam verkörpern sie eine winterliche Kultur, welche die Flachlandbewohner in der kalten Saison stets aufs Neue begeistert. Dem winterlichen Zauber und der damit verbundenen Idylle kann sich kaum ein Tourst entziehen. Inmitten der schneebedeckten Gipfel ziehen Adler ihre Kreise, während die Hasen Spuren im Schnee hinterlassen. In dieser beeindruckenden Kulisse können Groß und Klein gemeinsam einen abwechslungsreichen Winterurlaub verbringen. Rodelfahrten, romantisches Winterwandern sowie abenteuerliche Skipisten sorgen im Schneeparadies im Salzburger Land für Abwechslung vom Alltag.

Saalbach Hinterglemm - Schneeschuhwandern

Schneeschuhwanderung oberhalb von Hinterglemm – Foto: Mario Hübner

 

Geführte Winter- und Schneeschuhwanderungen in Saalbach Hinterglemm und Umgebung
Für ein stressiges und angespanntes Gemüt kann es kaum etwas Schöneres geben, als durch das verschneite Salzburger Land zu wandern. Naturliebhaber und Puristen schütten beim Wandern den Alltagsstress ab und kommen ihrer eigenen Mitte wieder näher. Und das Beste: Für die romantischen Winterwanderungen mit der ganzen Familie sind weder eine komplette Ausrüstung noch Vorkenntnisse nötig. Getreu dem Motto „dorthin gehen, wohin die Füße tragen“ lässt sich das Winterwunderland per pedes auf verschiedenen Wegen erkunden. Das hierfür verwendete Fortbewegungsmittel hört auf den Namen „Schneeschuh“. Schneeschuhwandern liegt seit einigen Jahren erneut im Trend und lässt sich leicht erlernen. Experten zufolge ist es so einfach wie Spazierengehen. Aufgrund ihrer großen Auflagefläche bewegen sich die Wanderer auf Schneeschuhen mühelos fort, ohne tief in den Schnee einzusinken. Der Körper nimmt beim Schneeschuhwandern eine ähnliche Haltung wie beim „normalen“ Gehen ein: breitbeinige und gleichmäßige Schritte mit einer leicht nach vorn gebeugten Körperhaltung, wenn es bergauf geht.

Das Wandern mit Schneeschuhen ist als perfektes sportliches Training für jedermann anzusehen und zudem in hohem Maße gesundheitsfördernd. Das Schneeschuhwandern fordert den gesamten Körper, weshalb es viele positive gesundheitliche Effekte erzielt:

– Durch das gemäßigte, ausdauernde Wandern im Schnee stärken Läufer ihr Herz-Kreislauf-System. Besonders Menschen mit Venenproblemen profitieren von dieser Sportart.
– Das Immunsystem wird durch die fortlaufende Bewegung gestärkt.
– Weiterhin kurbelt das Schneeschuhwandern die Fettverbrennung an. Je nachdem, wie schnell und wie lange der Läufer unterwegs ist, verbrennt er stündlich zwischen 500 und 1500 Kalorien.

Saalbach Hinterglemm - Golden Gate Brücke

Die Golden Gate Brücke im Talschluss von Saalbach Hinterglemm – Foto: Mario Hübner

 

In der vom Wintertourismus geprägten Region Saalbach-Hinterglemm und vielen anderen Ortschaften im Salzburger Land werden kostenlose Führungen angeboten. Doch auch die Gemeinde St. Gilgen im Salzburger Salzkammergut ist bei Schneewanderern eine beliebte Adresse. Sie laufen ab der Gemeinde über einen Forstweg den Berg „Zwölferhorn“ hinauf. Oben angekommen, belohnt die Wanderer ein unvergesslicher Rundumblick über das Salzkammergut sowie die Osthorngruppe. Bergab erreichen die Wanderer zwischen der Gemeinde St. Gilgen und Fuschl den kleinen Eibensee. Zwar führt die Tour auf keinen hohen Gipfel, doch ist sie absolut kinderfreundlich und ungefährlich aufgebaut. Bei einem zwei- bis dreistündigen Spaziergang durch den Schnee ist der Ausblick auf den zugefrorenen See eine besondere Augenweide.

Saalbach Hinterglemm - Schattberg Ost

Blick vom Schattberg West hinüber zum Schattberg Ost im Skicircus Saalbach Hinterglemm – Foto: Mario Hübner

 

14 Kilometer langes Rodelparadies auf dem Wildkogel der Kitzbüheler Alpen
Heute kaum vorstellbar, doch früher nutzen die Bauern die Rodel, um schwere Lasten zu transportieren. Später nutzten die Menschen die Schlitten als Fortbewegungsmittel, um vom Berg auf schnellsten Wege ins Tal zu gelangen. Heute hat sich das Rodeln als vergnügliche, aber ehrgeizbehaftete Wintersportart für Jung und Alt etabliert. Jeder Rodler bevorzugt eine andere Gangart – die einen rodeln gemütlich, andere eher rasant. Die Rodelstrecken im Salzburger Land werden allen Ansprüchen gerecht.

Eine besondere Rolle nimmt die längste Rodelbahn der Welt auf knapp 2.100 Meter Seehöhe ein: die beleuchtete 14 Kilometer lange Bahn nach Bramberg. Ein Rodler legt auf dieser Bahn innerhalb von 30 bis 50 Minuten rund 1.300 Höhenmeter zurück. Neben der weltweit längsten Rodelbahn gibt es in der Wildkogel-Arena weitere (familienfreundliche) Rodelbahnen zwischen 1,5 und fünf Kilometern Länge. Wer in den dunklen Abendstunden bei klarem Nachthimmel eine abenteuerliche Schlittenfahrt unternehmen möchte, ist auf der Naturrodelbahn Jausenstation Grünegg Alm gut aufgehoben. Auf der 1,5 Kilometer langen nachtbeleuchteten Rodelbahn genießen die Wintersportler einen hervorragenden Blick auf den 1.342 Meter hohen Berg „Dientner Sattel“. Neben der Fahrt auf der rassig-gepflegten Naturrodelbahn lohnt sich der Besuch des in der Nähe befindlichen alten Bauernhauses mit angebauter Getreidemühle.

Saalbach Hinterglemm - Westgipfelbahn

Die Westgipfelbahn in Saalbach Hinterglemm – Foto: Mario Hübner

 

Skifahren im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn
Insgesamt 270 hervorragend präparierte Pistenkilometer bieten Wintersportlern das ideale Terrain für einen aktiven Urlaub im Schnee. Familien, Anfängern und Fortgeschrittenen stehen rund 140 Kilometer blaue, 112 Kilometer rote sowie 18 Kilometer schwarze Pisten zur Verfügung. Die Freerider unter den Ski-Begeisterten können sich in einem abgegrenzten Areal – dem Freeride-Park – austoben. Auf die energiegeladenen Freerider wartet unter anderem die „Snowpark“-U-Bahn, die bis in die späten Abendstunden mit Rainbow Rails und Wallrides aufwartet.

Saalbach Hinterglemm - Photo Shooting

Photo Shooting zum Sonnenaufgang auf dem Zwölferkogel in Saalbach-Hinterglemm – Foto: Mario Hübner

 

Eine besondere Herausforderung bewältigen die Skifahrer im Skicircus, wenn sie ihn komplett umrunden. Durch den Zusammenschluss mit Fieberbrunn ist das Gelände nunmehr 72 Kilometer lang. Unter Zuhilfenahme der 72 Liftanlagen sind ambitionierte Wintersportler beinahe einen gesamten Pisten-Tag auf den 12.500 Höhenmetern unterwegs, um den Skicircus komplett zu durchqueren. Nicht allzu ausdauernde Skifahrer weichen anstelle der „The Challenge“-Runde auf einzelne Teilabschnitte aus. Die Leogang-Runde sowie die Saalbach-Runde sind dank ihres geringen Gefälles für Anfänger geeignet. Die Tiroler Runde spricht mit den anspruchsvollen roten Pisten mit bis zu 40-prozentigem Gefälle eher ambitionierte Wintersportler an. Die Hinterglemm-Runde lässt sich aus zwei Richtungen – im und gegen den Uhrzeiger-Sinn – befahren. Es bietet sich an, diesen Teilabschnitt am Schluss zu absolvieren, da er an vielen Skihütten vorbeiführt.

Saalbach Hinterglemm - Skifahren

Saalbach Hinterglemm – Skifahren bei feinstem Winterwetter – Foto: Mario Hübner

 

Advent und Jahreswechsel im Großarltal zelebrieren
Die Vorweihnachtszeit ist geprägt von einem nostalgischen Adventszauber, der die Herzen erwärmt. Nirgends wird der traditionelle Winterzauber, der nichts mit den kitschigen Weihnachtsmärkten gemein hat, so deutlich wie im Großarltal. Im 924 Meter hoch gelegenen „Tal der Almen“ zelebrieren die Einheimischen den Adventsmarkt auf ihre eigene Weise. Statt liebloser Figuren stehen hier handgefertigte Zirbelholz-Figuren in Lebensgröße. Auch das Rahmenprogramm ist abwechslungsreich gestaltet: Winterurlauber bekommen an jedem Adventstag musikalische Darbietungen geboten. Auf einen Ausflug in die Berge müssen sie dennoch nicht verzichten. Das Großarltal ist nahe dem Skigebiet Ski amadé sowie dem Nationalpark Hohe Tauern verortet. Sofern der Winterurlaub bis zum Jahreswechsel andauert, lohnt es sich, im Großarltal zu verweilen. Das Silvesterfeuerwerk hoch oben im Himmel über dem Tal zählt zu den schönsten Neujahrsfeuerwerken Österreichs.

Grossarltal - Silvester Feuerwerk ueber Grossarl

Silvester Feuerwerk über Grossarl im Grossarltal – Foto: Mario Hübner

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Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

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Reiseinfos:

Anreise mit der Bahn:
Mit der Bahn bis zum Zielbahnhof in Zell am See. Von hier fahren Sie weiter mit dem Bus oder per Taxi in den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn.

Anreise mit dem Auto:
Ohne eine österreichische Autobahn-Vignette kleben zu müssen können Sie auf der A8 von München in Richtung Salzburg bis zur Abfahrt Siegsdorf fahren. Von dort aus in Richtung Inzell, weiter in Richtung Lofer über die Grenze nach Österreich, über Saalfelden in Richtung Zell am See bis nach Maishofen und von dort aus ins Glemmtal nach Saalbach.

Anreise mit dem Flugzeug: 
Mit Flugzeug zum Flughafen Salzburg. Der Airport ist etwa 90 Kilometer von Saalbach-Hinterglemm entfernt. Von hier fahren Sie zum Beispiel weiter mit Bus, mit dem Shuttle oder per Taxi in den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn.

Beste Jahreszeit:
Zum Wandern, Biken und für alle anderen Sommeraktivitäten bietet sich die Monate Mai bis Oktober an. Für die Winteraktivitäten bietet sich hier der Zeitraum von Ende Dezember bis Ende März an.

Quellen: AlpenParks Hotel & Apartment Sonnleiten

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