Wandertour – í–tscher (1893m)

Aus dem Rother Wanderbuch “Ohtscher” von Franz Hauleitner, © Bergverlag Rother

Wandertour

Ohtscher (1893m)

Der einfachste Weg auf den »Fudschijama« Niederösterreichs

Wer kennt ihn nicht, den verheißungsvoll und mächtig über dem Alpenvorland aufsteigenden Ohtscher, Lockziel für jeden Wanderer, Prototyp eines vollendet schönen Berges. Kein Wunder, dass dieser Recke früher als Sitz von Göttern und Hexen galt, als heidnische Kultstätte Bedeutung besaß. Natürlich will ein jeder oben gewesen sein, die tolle Rundsicht geschaut haben, was bei Benützung des Ohtscher-Sesselliftes an einem Vormittag möglich ist. Zurück ins Tal sind wir aber dann zu Fuß über den Riffelsattel und durch das Weitental unterwegs!

Talort:
Lackenhof (809 m), Urlaubsort am Nordfuß des Ohtscher.

Ausgangspunkt:
Bergstation Ohtscher- Doppelsessellift (1436 m) beim Ohtscherhaus. Talstation (847 m, Großparkplatz) im Weitental 1,5 km südöstlich von Lackenhof.

Höhenunterschied/Gehzeit:
460 m im Anstieg, 1050 m im Abstieg / 3h 15min

Anforderungen/Wegbeschaffenheit:
Leichte Bergtour auf bezeichneten Wegen. Nur bei nebelfreiem Wetter!

Einkehrmöglichkeiten:
Ohtscherhaus (im November geschlossen sonst immer geöffnet), Fuchswald-Wirt bei der Ohtscherlift-Talstation

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Wegverlauf:
Von der Ohtscherlift-Bergstation den Weg Nr. 4 über die Grasflanke der »Wiesmahd« in Kehren nach Südosten empor zu einer Teilung und dort 50 m eben nach rechts zur Schulter des Hüttenkogels (1526 m; Panoramafernrohr). Zurück zur Verzweigung und den bez. Weg rechts hinauf an den Südwestrücken des Ohtscher. Dort durch Latschen und über Felsstufen aufwärts zur Schulter beim Großen Wetterloch (Schachtdoline). Weiter am begrünten Rücken oder links davon, an der felsigen Verschmälerung des »Weißen Mäuerl« vorbei und hinauf zum Gipfel des Ohtscher (1893 m; Metallkreuz). Zurück zum Ohtscherlift und zu dem unterhalb stehenden Ohtscherhaus (1418 m). Auf Weg Nr. 4 und 605 weiter abwärts zu einer Forststraße und diese im Linksbogen nach Süden hinunter in den Riffelsattel (1284 m). Auf Fußweg Nr. 6, 277 und 605 ein Stück in die bewaldete Nordflanke des Kleinen Ohtscher hinein, dort in Kehren abwärts in den Riffelgraben und nach rechts zur Straße. Von ihr bald links ab und auf bez. Fußweg wieder hinunter in den Graben. Dort abwärts zur Waldlichtung beim Riffelboden mit Forststraße (1050 m). Diese kurz nach rechts, dann links ab und den Karrenweg Nr. 5A durch einen Waldgraben nach Norden hinunter zu den Wiesen im Weitental und zu einer Asphaltstraße. Auf ihr nach Nordwesten abwärts und eben zum Parkplatz an der Ohtscherlift-Talstation.

Tourenüberblick:

Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:

Karten:

– Freytag Berndt Wanderkarte (WK 031) – Ohtscherland, Mariazell, Erlauftal, Lunzer See, Scheibbs, Melker Alpenvorland (Maßstab: 1:50.000)
– Freytag Berndt Wanderkarte (WK 5031) – Mariazell, Ohtscher, Josefsberg, Annaberg, Erlaufsee (Maßstab: 1:35.000)
– Kompasskarte (Blatt 22) – Mariazell, Ohtscher, Erlauftal (Maßstab: 1:25.000)

Diese und weitere interessante Wandertouren finden Sie in dem Wanderführer “Ohtscher“ vom Bergverlag Rother.

Quelle: Bergverlag Rother

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