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Fotografie beim Wandern und Bergsteigen…

von Schöne Bergtouren Team

Zum Wandern und Bergsteigen gehört das Fotografieren als wesentlicher Bestandteil dazu, welcher die erlebten Aktivitäten erst vollständig macht. Auf diese Weise lassen sich Bilder von den schönsten Plätzen ablichten, die es vor Ort zu erkunden gibt. So entstehen besondere Erinnerungen für die Zukunft, die mit anderen Menschen geteilt werden können – zum Beispiel via Social Media oder auf der eigenen Webseite. Deshalb ist neben dem Proviant und Getränken die Kamera das wichtigste Utensil im Rucksack. Wer jedoch länger in den Bergen unterwegs ist, sollte sich bei der Ausrüstung für das Fotografieren auf wenige sowie sehr kompakte Apparaturen beschränken. Speziell beim Bergsteigen ist das erforderliche Equipment bereits sehr umfangreich und schwer, da bleibt nur wenig Platz für weitere Sachen übrig.

Island - Fotografieren von Papageitauchern

Beim Fotografieren von Papageitauchern in Island – Foto: Mario Hübner

Hilfreiche Tipps für das Equipment

Wer beim Wandern und Bergsteigen zu viel Zeug mitschleppt, hat schnell das leidige Nachsehen. Selbstverständlich lassen sich mit einem Stativ, extra Blitz und einer 50mm-Festbrennweite deutlich bessere Landschaftsbilder schießen. Aber dafür muss diese Ausstattung mühselig die Berge und Felswände hoch- und heruntergetragen werden. Deshalb sollte eine leichte Basis-Ausrüstung mit einem Standardzoom ausreichen, um unnötige Last zu vermeiden. Wem das Stativ fehlt, der kann die Kamera auf einem Felsvorsprung abstellen, um die Landschaft zu fotografieren. Bei sportlichen Aktivitäten in der Natur ist es sinnvoll, sich auf nur eine Kamera zu beschränken, dazu noch ein oder zwei Objektive und Filter. Durch die Reduzierung auf ein überschaubares Kameraequipment bleibt mehr Zeit, um sich auf das Wandern oder Bergsteigen zu konzentrieren. Mit den geschossenen Fotos lassen sich im Anschluss zum Beispiel individuelle Fotobücher, Wandbilder oder ein Fotokalender gestalten.

Khan Tengri Trekking - Helikopter im Inyltschek Tal

Helikopter im Inyltschek Tal im Tian-Shan Gebirge in Kirgistan an der Grenze zu Kachsachstan – Foto: SchoeneBergtouren.de / Mario Hübner

Technische Ratschläge für die Outdoor Fotografie

Die besten Bilder macht immer jene Kamera, die beim Ausflug dabei ist. Für minimalistisch eingestellte Sportler, die gerne mit einem ultraleichten Rucksack unterwegs sind, reicht schon das Smartphone zum Fotografieren. Im Prinzip lassen sich damit ausreichend gute Fotos in der Natur knipsen. Vor dem Start muss das Gerät aufgeladen werden, damit der Akku genügend Laufzeit hat. Auch bei einer Kamera ist auf vollgeladene Akkus zu achten, genauso wie auf die eingelegte Speicherkarte. In diesen Bereichen schleichen sich oft Fehler ein, welche einen enttäuschenden Ausgang haben können. Objektiv und Sensor vor der Benutzung mit einem weichen Tuch putzen und schon kann es losgehen. Aufgrund der verschiedenen Blickwinkel bezüglich der Landschaften, ist eine Kamera mit einem manuellen Modus gut geeignet. So lässt sich das Fotografieren auf abweichende Wetterlagen sowie auf Veränderungen hinsichtlich des Sonnenlichtes anpassen.

Norwegen - Lysefjord

Die Felswände gehen fast senkrecht hoch im Lysefjord – Foto: Mario Hübner

Besonderheiten beim Fotografieren in der Natur

Speziell beim Fotografieren in der Natur bietet sich ein interessanter Wechsel der Perspektive an. Bei hohen Bäumen und an Felswänden wirken Bilder von unten nach oben fotografiert außergewöhnlich. Sehr attraktiv erscheinen geschwungene Wege auf Naturfotos, die in einer der Bildecken beginnen und sich dann durch die Aufnahme hindurchschlängeln. Generell ist ein Lichteinfall von der Seite ideal, in der Mittagssonne lässt es sich schlechter als am Vormittag und Nachmittag fotografieren. Reicht das Licht am Abend oder frühen Morgen nicht für Fotos aus, kann die Belichtung Abhilfe schaffen. Allerdings ist die Belichtungszeit bei wenig Licht relativ lang. Da während dieser Zeitspanne das Bild häufig stark verwackelt, sollte die Kamera irgendwo sicher abgestellt werden.

Text: HappyFoto.at
Bilder: SchoeneBergtouren.de / Mario Hübner

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