Rundreise Island – Reykjavik das Tor zu den Naturschönheiten Islands

Rundreise Island –

Reykjavik das Tor zu den Naturschönheiten Islands!

Erster Teil unserer Island Rundreise

Das raue Island rief uns in seinen Träumen und wir folgten endlich dem Ruf. Wandern und Trekking auf Island, Geysire, Wasserfälle, Gletscher, Wasser, Wind und Sonne, so stellten wir uns eine Reise nach Island vor. Das Land stand schon einige Zeit auf unserer Wunschliste, aber bisher hatte es sich einfach noch nicht ergeben. Diesmal war es eine spontane Entscheidung und so begann die Idee zum Island Roadtrip erst 4 Wochen vor Start zu reifen.

Island - Denkmal von Ingolfur Arnarson

Denkmal von Ingólfur Arnarson in Reykjavik – Foto: Mario Hübner

 

Als erstes wurden die Flüge gebucht und dann begann die Suche nach einem günstigen Mietwagen. Die wichtige Frage war: Ein kleines Fahrzeug oder ein großer Allradwagen? Preiswert oder teuer. Die Lösung kam wie von selbst. Wir waren Ersttäter und knapp 80% der Sehenswürdigkeiten oder Attraktionen Islands konnte man wohl mit einem normalen Fahrzeug ansteuern. Beim zweiten Mal und wenn man bestimmte Touren und Orte vor Augen hatte, dann würden wir auf einen Allradwagen zurückgreifen.

Island - Ausflugsschiff in Reykjavik

Ein Ausflugsschiff verlässt den Hafen in Reykjavik – Foto: Mario Hübner

 

Was wollten wir uns ansehen, erleben und erwandern? Für eine Internetrecherche fehlte irgendwie die Zeit, also wurde etwas Buchliteratur organisiert. Beim Bruckmann Verlag fanden wir die beiden Bücher “Island – Zeit für das Beste” und “Highlights Island“. Eine intensive Recherche vor der Reise scheiterte aufgrund von Zeitmangel dann auch noch. Wir laminierten noch die Straßenkarte und schlugen die Bücher in Folie ein, aber das intensive Studium der Island Lektüre begann erst auf dem Flug von Berlin nah Keflavik.

Island - Harpa in Reykjavik

Harpa (Konzert- und Konferenzhaus) in Reykjavik – Foto: Mario Hübner

 

Es war Ende Mai als wir am Flughafen Keflavik unseren Mietwagen abholten und dann nach Reykjavik in die Stadt hineinfuhren. Wir wollten uns Stadtzentrum von Reykjavik anschauen, einige Lebensmittel, sowie Gaskartuschen für unseren Gaskocher einkaufen bevor die Geschäfte schlossen. Wer gerne Shoppen geht wird im Zentrum von Reykjavik fündig. Egal ob auf der Jagd nach Souvenirs, sportlichen Klamotten oder Produkte in isländischen Design.

Island - Skyline von Reykjavik

Skyline von Reykjavik von der Wasserseite her – Foto: Mario Hübner

 

Die Tage waren hier oben schon sehr lang und so nutzten wir den Abend für eine kleine Sightseeingtour durch Reykjaviks Stadtzentrum. Durch Zufall passierten wir das Denkmal von Ingólfur Arnarson auf dem grasbewachsenen Hügel Arnarhóll. Die Statue soll an den Beginn der damaligen Besiedlung Islands (zwischen 870 und 930) durch Wikinger aus Norwegen und ihren keltischen Sklaven erinnern.

Island - Schiffe im Hafen von Reykjavik

Schiffe liegen zur Reparatur im Hafen von Reykjavik – Foto: Mario Hübner

 

Einige Meter weiter steht am Ufer des Stadthafens das Harpa (Konzert- und Konferenzhaus) dessen Neueröffnung im Jahre 2011 war. Das etwa 43 Meter hohe Gebäude beherbergt einen großen Konzertsaal, kleinere Konzerträume sowie ein Konferenzzentrum. Die Glasbausteine der Fassade verändern je nach Tageslicht ihre Färbung.

Island - Halgrims-Kirche in Reykjavik

Halgrims-Kirche (Hallgrímskirkja) in Reykjavik – Foto: Mario Hübner

 

Anschließend spazierten wir am kleinen Stadthafen vorbei und flanierten in Richtung der Halgrims-Kirche (Hallgrímskirkja), wo wir in der Nähe unseren Mietwagen geparkt hatten. Das Gotteshaus thront auf einem Hügel über der Stadt. Die Betonpfeiler an der Kirche lassen es wie eine Festung wirken. Bei schönem Wetter soll man aus dem Kirchenturm gegen Zahlung eines Eintrittsgelds eine wunderbare Aussicht über Reykjavik bekommen.

Island - Pingvellirvatn

Blick über den See “Pingvellirvatn” im Nationalpark Thingvellir – Foto: Mario Hübner

 

Nach diesem kleinen Rundgang durch das Stadtzentrum von Reykjavik, wollten wir die Zivilisation endlich hinter uns lassen und fuhren aus der Stadt hinaus. Wir nahmen die Route 36 bis zum Nationalpark Thingvellir etwa 40 km östlich von Reykjavik.

Island - Zeltplatz am Pingvellirvatn

Unser Zeltplatz am Pingvellirvatn in Island – Foto: Mario Hübner

 

Wir erreichten einen ausgewiesenen Campingplatz direkt an der Route 36, welcher uns aber nicht zusagte und so fuhren wir zum Nordufer des Sees “Pingvellirvatn”. Hier gab es eine noch nicht geöffnete Campingstelle direkt am Seeufer. Es wurde langsam dunkler und kurze Zeit später gegen 23 Uhr war uns Zelt aufgebaut.

Island - Pingvellirvatn

Mitternacht am See “Pingvellirvatn” im Nationalpark Thingvellir – Foto: Mario Hübner

 

Die Sonne war hinter einem schneebedeckten Bergmassiv verschwunden und die letzten Sonnenstrahlen färbten einige Wolken am Abendhimmel ein. Der Wind nahm zu und die Temperaturen wurden schattig, aber das war uns egal, denn wir mummelten uns in unsere Daunenschlafsäcke ein.

Hier könnt ihr lesen, was bei unserem Urlaub in Island noch geschah:

In Kürze…

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Tourentipps, Unterkünfte und sonstige interessante Orte:


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Reiseinfos:

Anreise mit dem Schiff: 
Für die Fährverbindung benötigt man etwas mehr Zeit und Ruhe. Die Fährverbindung startet von Hirthals in Dänemark, mit Zwischenstopp auf den Färöern und endet in Seyðisfjörður in Island. Man muss jeweils etwa 3 Tage für die Hinfahrt und Rückfahrt einplanen.

Anreise mit dem Flugzeug: 
Mit dem Flugzeug zum internationalen Flughafen Islands nach Keflavik. Von hier aus direkt mit dem Mietwagen starten oder mit dem Bus nach Reykjavik.

Beste Jahreszeit:
Zum Wandern, Biken und für alle anderen Sommeraktivitäten bietet sich die Monate (Anfang Juni bis Anfang Oktober) an. Für die Winteraktivitäten bietet sich hier der Zeitraum von Ende Oktober bis Anfang April an.

Die Recherche erfolgte ohne Unterstützung

von Visit Iceland.

Text & Bilder: Mario Hübner

Schöne Bergtouren Team

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