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Spitzbergen Trekking – Ausrüstungschaos und Aufbruch ins Ungewisse…

Spitzbergen - Rentierschädel
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Erster Teil unseres Trekking-Abenteuers auf Spitzbergen

Im sanften Sonnenlicht der tief stehenden Sonne sahen wir eine große Schneewüste, wo kleine Bergspitzen rausragten. Wir befanden uns im Landeanflug auf Longyearbyen in Spitzbergen. Die in den Tälern und Fjorden liegende Wolkenschicht wirkte aus großer Höhe so aus, als wenn Svalbard eine einzige Schneewüste wäre. Im Sinkflug tauchten wir in die Wolken ein und sahen den Ort Longyearbyen unter uns. Spitzbergen die größte Insel der zu Norwegen gehörenden gleichnamigen Inselgruppe empfing uns in einem tristen Grauton gehüllt.

Ausrüstungschaos in Longyearbyen

Spitzbergen - Longyearbyen

Blick nach Longyearbyen auf Spitzbergen – Foto: Mario Hübner

Das Flugzeug rumpelte über die bucklige Piste und wir hielten vor dem Flughafengebäude. Viele Passagiere zogen sich wärmere Jacken an, denn draußen waren nur 8 Grad. In der Flughalle begrüßte uns ein Eisbär. Auf dem Gepäckband entdeckten wir nur Expeditionstaschen und große Rucksäcke von bekannten Outdoorfirmen. Bei der Sperrgepäckausgabe tauchten Fahrräder, Ski und andere Dinge auf. Nachdem wir unser komplettes Equipment vom Band gefischt hatten, begaben wir uns zum Bus. Unsere Unterkunft für die Nacht waren die Coal Miners Cabins im Ortsteil Nybyen von Longyearbyen. Es war 1 Uhr nachts, aber draußen war es trotz der dichten Wolkendecke noch relativ taghell.

Spitzbergen - Ausruestungscheck

Die Trekkingausrüstung wird sortiert und geprüft in einem Aufenthaltsraum des Coal Miners Cabins – Foto: Mario Hübner

Die Nacht endete um 8 Uhr, denn wir hatten noch einiges vorzubereiten. Nach einem ordentlichen Frühstück im Gastsaal der Coal Miners Cabins sortierte jeder sein persönliches Equipment. Anschließend trafen wir uns in der Küche unseres Unterkunftshauses. Die Inhalte von Reisetaschen und Paketen wie Suppentüten, Müslipackungen, Nüssen, getrockneten Obst, Zelte, Isomatten, sowie der Expeditionsnahrung wurden ausgebreitet und vor sortiert. Während wir die Lebensmittel nach Personenanzahl aufteilten stießen noch unsere Guides Chris und Sara zur unserer Gruppe.

Spitzbergen Trekkingausruestung

Es wird sortiert, geprüft, umgepackt und verstaut – Foto: Mario Hübner

Jeder Teilnehmer versuchte abzuschätzen, was er für die Trekkingtour in Spitzbergen an Nahrung benötigen würde. Die Trekkingrucksäcke füllten sich schnell und das Gewicht wurde größer, als vorher vermutet. Zwischen 21 und 33 Kilogramm Gewicht hatten die Rucksäcke beim Nachwiegen, das Mittelmaß lag so bei 25 Kilogramm inclusive Wasser und Essen für 9 Tage in der Wildnis von Spitzbergen. Es gab also noch viel Spielraum zum Optimieren der Ausrüstung- und Packliste damit uns Spitzbergen Trekking ein Genuss werden würde.

Longyearbyen - Coal Miners Cabins

Der gemütliche Gastraum der Coal Miners Cabins in Longyearbyen – Foto: Mario Hübner

Aufbruch ins Ungewisse

Letztlich war alles vorbereitet und wir trafen uns noch zu einem letzten Essen im Coal Miners Cabins. Jetzt lernten wir auch unser vierbeiniges Mitglied der Trekkingtruppe kennen. Guide Sara nahm ihre 8 Monate alte Hündin Wanny mit. Ein letztes Mal im Warmen sitzen, frisch zubereitete Speisen genießen, denn die nächsten 10 Tage würden wir uns von gefriergetrockneter Nahrung ernähren. Die Trekkingrucksäcke wurden aufgesattelt und unsere Gruppe bewegte sich zum Ortsende von Nybyen in Richtung Longyearbreen.

Spitzbergen - Bachueberquerung

Die erste, kleine Hürde nach unserem Start in Longyearbyen – Foto: Mario Hübner

Überall standen Skidoos auf Holzpaletten neben den Häusern und am Ende von Longyearbyen auch. Bevor wir die Wildnis betraten, gab es noch einige Sicherheits- und Verhaltensinstruktionen für unsere mehrtägige Spitzbergen Wanderung. Unsere Trekkinggruppe war bunt zusammengewürfelt, denn wir wollten für das neue Reiseprodukt “Trekking Tour & Kreuzfahrt Spitzbergen” des Reiseveranstalters Fietz GmbH POLAR-Kreuzfahrten den Wanderteil auskundschaften und testen.

Spitzbergen - Auf dem Longyearbreen

Auf dem Gletschereis des Longyearbreen steigen wir auf – Foto: Mario Hübner

Über das Gletschereis des Longyearbreen

Unsere Erkundungstour begann, wir ließen Longyearbyen hinter uns und einige Minuten später überquerten wir auf einem Brett einen kleinen Fluss um danach langsam auf einer Moräne emporzusteigen. Wir passierten eine alte Hundezwingeranlage und stoppten kurz, um einen Blick zurück auf den Ort zu werfen. Etwas später erreichten wir das Gletschereis des Longyearbreen. Wie sich nach kurzer Aufklärung herausstellte war aufgrund des flachen Anstieges und des griffigen Eises ein Einsatz von unseren Grödeln nicht notwendig. Gemütlich stapften wir über das Gletschereis, während ein frischer Wind für Abkühlung und aufziehenden Nebel sorgte.

Spitzbergen - Longyearbreen

Keine Weitsicht auf dem Gletschereis des Longyearbreen – Foto: Mario Hübner

Die Sicht verringerte sich immer mehr, aber bald hatten wir die Passhöhe erreicht. Eine kleine Pause mit Stärkung und wir begannen unseren Abstieg ins Fardalen. Das Tal öffnete sich zu den Seiten als wir weiter unten kamen und linker Hand kam etwas entfernt der Bogerbreen in Sicht. Am Kamm grasten 2 Rentiere und wir fanden hier einen schönen Platz zum Zelten.

Spitzbergen - Abstieg ins Fardalen

Beim Abstieg ins Fardalen – Foto: Mario Hübner

Eine ebene Stelle neben einen Bach und in fast alle Richtungen hatte man einen guten Überblick. Die Zelte wurden aufgestellt, die Kocher angezündet und schon saßen wir in der Runde bei unserem ersten Abendmahl unseres Spitzbergen Trekkings zusammen. Wasser wurde gekocht und bald dampfte es aus den Tüten mit der Expeditionsnahrung. Während wir aßen näherte sich ein Fuchs vom Kamm her und verschwand kurze Zeit spät wieder.

Spitzbergen - Erstes Abendcamp

In schöner Runde sitzen wir bei unserem ersten Abend zusammen – Foto: Mario Hübner

Nach dem Abendessen wurde die Nachtwachen Rotation erklärt und eingeteilt. Wieso Nachtwache werdet Ihr jetzt fragen? Wir befinden uns in der Wildnis von Spitzbergen und hier besteht immer die Möglichkeit, dass wir einem Eisbären begegnen würden. Jeder Teilnehmer unserer Wandergruppe würde 90 Minuten Nachtwache halten müssen und die Zeit der Nachtwache würde sich von Tag zu Tag verschieben, so dass jeder einmal zwischen 9 Uhr abends und 6 Uhr morgens Nachtwache haben würde.

Spitzbergen - Ueben mit der Signalpistole

Es wird mit der Signalpistole geübt, um Handhabung, Reichweite und Flugbahn besser einschätzen zu können – Foto: Mario Hübner

Waffenführpflicht auf Spitzbergen (außerhalb der Orte)

Außerhalb der bewohnten Orte auf Svalbard besteht eine Waffenführpflicht. Bei Sichtung eines Eisbären würde wir bei noch ausreichender Entfernung die beiden Guides mit ihren Gewehren wecken oder falls der Eisbär schon zu nahe an unserem Camp auftauchte, sollten wir die Signalpistole mit der Knall-Bum-Munition einsetzen und den Eisbären verschrecken. Wir übten noch das Laden, Entsichern und Abfeuern der Signalpistole um eine gewisse Routine zu entwickeln und die Reichweite und Wirkung der Munition kennen zu lernen.

Spitzbergen - Zeltcamp am Morgen

Unser Zeltcamp am Morgen. Das Wetter ist nicht so schön, aber was solls – Foto: Mario Hübner

Das Schlimmste wäre, wenn bei einer Bärensichtung das Geschoss hinter dem Bären explodieren würde, dann wäre der Eisbär nämlich noch schneller in unserem Camp. Nachdem alles Wichtige abgehandelt war, machte sich die erste Nachtwache bereit und die anderen Teilnehmer verzogen sich in ihre Zelte. Über Nacht zog ein dichter Nebel auf und als ich persönlich um 05:30 Uhr meine Nachtwache antrat, war die Sicht immer noch bescheiden.

Hier könnt ihr lesen, was bei unserem Abenteuer in Spitzbergen noch geschah:

Spitzbergen Trekking (Teil 2) – Kneippkuren und Rentiere…

 

Routenverlauf unseres Spitzbergen Trekkings

 

Reiseinfos für Spitzbergen

Anreise mit dem Schiff nach Spitzbergen:
Es gibt keine regelmäßige Fährverbindung zwischen dem norwegischen Festland und Spitzbergen. Mehrere Organisationen bieten Spitzbergen-Safaris und Rundtouren an. Diese beinhalten allerdings keinen Passagierservice zum und vom Festland. Sie müssen daher andere Wege ausfindig machen, um nach Spitzbergen zu kommen.

Anreise mit dem Auto:
Das Straßennetz auf den Inseln ist insgesamt nur rund 46 Kilometer lang. Das Fahren außerhalb der Straßen ist strengstens verboten. Zwischen den verschiedenen Ortschaften bestehen keine Straßenverbindungen. Stattdessen verlassen sich die Einheimischen im Winter auf Schneemobile und im Sommer auf Boote.

Anreise mit dem Flugzeug: 
Es gibt das ganze Jahr über täglich Flüge nach und von Spitzbergen. Im Sommer sogar mehrere Flüge pro Tag. Die meisten Verbindungen sind von und nach Tromsø, doch in den Sommermonaten können Sie auch direkt von Oslo fliegen. Von Oslo beträgt die Flugzeit rund drei Stunden, von Tromsø ca. eineinhalb bis zwei Stunden. 

Beste Reisezeit für Spitzbergen

Zum Wandern / Trekking und für alle anderen Sommeraktivitäten bietet sich die Monate (Juni bis August) an. Für die Winteraktivitäten bietet sich hier der Zeitraum von November bis Mai an.

Die Recherche erfolgte mit freundlicher Unterstützung

von Fietz GmbH POLAR-Kreuzfahrten.

Text & Bilder: Mario Hübner

Thematische Literatur zu Spitzbergen

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18 Kommentare

Robert 5. Dezember 2016 - 15:10

Danke für die Zusammenfassung. Das Ganze erinnert mich irgendwie an Island. Bei schönem Wetter ein Traum, bei wiedrigeren Verhältnissen eine Erfahrung.

Spitzbergen steht ganz weit oben auf meiner Traumliste.

Antwort
Andreas 5. Dezember 2016 - 15:34

Ich schließe mich Robert an. Spitzbergen hat sich seit dem Sommer irgendwie auf meine To-See-Liste geschmuggelt. Wer braucht schon Sandstrände und Palmen? Laaaaangweilig!
Die Waffenführpflicht ist allerdings irgendwie absurd. Auf der anderen Seite absolut nachvollziehbar. So eine Schicht stelle ich mir allerdings gruselig vor.
Freue mich auf die nächsten Berichte!

Antwort
Schöne Bergtouren Team 5. Dezember 2016 - 15:51

Hallo Andreas,

ja es hat schon etwas Wildes in Spitzbergen zu trekken. Ohne Waffenführpflicht geht es allerdings nicht. Hinter jedem Stein und hinter jeder Biegung oder in jeder Senke könnte theoretisch ein Eisbär schlafen. Sobald du versuchst wegzulaufen, dann schaltet sein Killerinstinkt ein und er greift dich an. In den letzten Jahren sind glaube ich ein professioneller Fotograf/Forscher und zwei Studentinnen umgekommen. Der Fotograf/Forscher machte den Fehler etwas nach hinten zu weichen, da er im Camp war und seine Kamera für ein Foto noch greifen wollte, die Mädels hatten wohl keine Waffen dabei…

Gruß Mario

Antwort
Bianca 5. Dezember 2016 - 15:34

Hi Mario,

oh wow, tolle Bilder! Ich lernte einen Teil von Norwegen dieses Jahr zum ersten Mal kennen und kriege schon wieder richtig Lust, dorthin zu reisen und zu wandern. Spitzbergen macht mich neugierig 🙂 Zu welcher Jahreszeit ward ihr denn da? Wann lässt es sich dort besonders gut wandern? Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! 🙂

Viele Grüße,
Bianca von lebedraussen.de

Antwort
Schöne Bergtouren Team 5. Dezember 2016 - 15:56

Hallo Bianca,

wir waren Mitte August da. Zu der Zeit fängt auf Spitzbergen langsam aber sicher der Herbst wieder an. Trekking kannst Du im Juni, Juli, August machen. Geht aber nur in Gruppe, wo euch Guides führen oder ihr seid privat mit Freunden unterwegs, die die Erlaubnis haben auf Spitzbergen eine Waffe zuführen. Das ist eine Schutzmaßnahme wegen der Eisbären.

Gruß Mario

Antwort
Dennis 5. Dezember 2016 - 16:46

Spitzbergen ist tatsächlich eine faszinierende Destination. Du schreibst, dass ihr mit der Signalpistole geübt habt. Ich habe früher von Expeditionen gelesen, dass Waffen mit scharfer Munition Pflicht seien um sich ggf. zu verteidigen. Haben die Guides sich darum gekümmert oder seid ihr ganz ohne solche Waffen losgezogen?

Das war jedenfalls einer der Gründe, die mich immer von Spitzbergen abgeschreckt habe.

Vielen dank für den schönen Einblick in dein Spitzbergen-Abenteuer! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

LG Dennis

Antwort
Schöne Bergtouren Team 5. Dezember 2016 - 17:13

Hallo Dennis,

ohne Waffen darfst Du dich nicht außerhalb der Ortschaften auf Spitzbergen bewegen. Unsere beiden ausgebildeten Guides hatten jeder ein Gewehr.
Als normaler Teilnehmer stand nur die Signalpistole zur Verfügung: Für die Schicht als Nachtwache und wenn man außer Sicht seine Geschäfte verrichten musste…

Gruß Mario

Antwort
Tom 5. Dezember 2016 - 17:24

Schöner Bericht. Ein wenig stutzig macht mich jedoch der Fußmarsch ohne Eisen und Seil über den Gletscher. Gibts denn da keine Spalten? Und die Eisbärengeschichte machts doch ein wenig abenteuerlicher, oder?

Antwort
Schöne Bergtouren Team 5. Dezember 2016 - 17:54

Hallo Tom,

ja wir waren zu Beginn auch stutzig, aber der Gletscher scheint nicht mehr so mächtig zu sein, noch hat er eine große Neigung das er kalben kann. 2-3 Schmelzwasserkanäle gab es, wo die Guides wussten, wo diese sich befinden. Ansonsten pures Eis oder mit einer dünnen Schicht Schnee drauf…

Gruß Mario

Antwort
Sven 5. Dezember 2016 - 21:17

Wow, das macht schon Spaß zu lesen – um wie viel mehr Spaß muss es sein, dort zu Trekken!

Die lästige Sortiererei der Ausrüstung gehört wohl echt dazu. Schlimmer ist nur noch, nach dem Trek alles wieder halbwegs zu reinigen.

Ich stelle es mir schon sehr krass anstrengend vor, 30 Kilo und mehr durch diese schöne Gegend zu schleppen, und wehe, es geht bergauf. Klar, das wird täglich leichter, aber dennoch ist das heftig viel Gewicht. Da mag ich doch wärmere Gegenden lieber, das spart etwas Gewicht 😉

Vor den Eisbären hätte ich tatsächlich auch Schiss, aber die hauen normalerweise doch wohl eher ab – außer sie sind sehr sehr hungrig, oder?

Antwort
Schöne Bergtouren Team 5. Dezember 2016 - 22:11

Hallo Sven,

das mit den Eisbären kann wirklich gefährlich werden, wenn sie hungrig sind. Sie hauen dann nicht so schnell ab. Es ist auch sehr ungewohnt in der Gruppe zu Laufen, wenn man nicht selber eine Waffe mitführt. Du musst immer zwischen den Guides bleiben. Kein hin- und herlaufen und mal schauen, was hinter dem nächsten Hügel ist, wie in den Alpen, da ja theoretisch dort etwas Großes mit Fell auf Dich warten könnte.

Gruß Mario

Antwort
Daniel 5. Dezember 2016 - 22:41

Hi Mario.
Man spürt den Abenteuerdrang und die Begeisterung, trotz des dämpfenden Wetters. Interessant finde ich auch eueren Einsatzplan für drohende Eisbär-Begegnungen. Das ist nicht so selten in der Gegend, oder? Hast du raus finden können, ob die Ãœbergriffe auf Menschen bei steigendem Nahrungsmangel in den letzten Jahren zugenommen hat?

Liebe Grüsse aus Bern,
Daniel

Antwort
Schöne Bergtouren Team 6. Dezember 2016 - 08:33

Hallo Daniel,

seit 1971 gab 5 tödliche Eisbärenbegnungen auf Spitzenbergen. Die meisten davon sind darauf zurück zuführen, das die Personen nicht die erforderliche Sicherheitsausrüstung nicht dabei hatten oder die Camp Sicherheit falsch gehandelt wurde. Im Durchschnitt werden 2-3 Eisbären pro Jahr auf Svalbard in Selbstnotwehr durch Wissenschaftler oder Einheimische erschossen. Die Ãœbergriffe an sich haben nicht zu genommen.

Gruß Mario

Antwort
Hagen 6. Dezember 2016 - 21:24

Hey Mario,
mit der Tour hast du schonmal den Reisetraum vieler hier wahr gemacht. Mich eingeschlossen 😉

Angenommen man ist dort legal mit Waffe unterwegs, würdest du einschätzen, dass eine Trekkingtour ohne Guide verantwortbar ist?

Viele Grüße,
Hagen

Antwort
Schöne Bergtouren Team 6. Dezember 2016 - 22:04

Hallo Hagen,

wenn du die Waffenerlaubnis auf Spitzbergen erwirbst, kannst du schon einige Abenteuer ohne Guides erleben, wenn du eine gute Portion Erfahrung hast. Um die Gletscher würde ich trotzdem einen Bogen machen und ansonsten die Locals zu bestimmten Gegenden und Fjorden mal vorher befragen. Zum Trekken gibt es genügend Routen von einem Ende der Insel bis zum anderen Ende der Insel. Ich würde allerdings so als Gruppe mit 5 bis 6 Personen gehen, damit man nicht allzu lange jeweils Nachtwache halten muss.

Gruß Mario

Antwort
Hagen 7. Dezember 2016 - 11:05

Dafür werde ich würde ich wohl noch etwas Erfahrung sammeln müssen, aber gut, dass es möglich ist. Danke Dir.
VG Hagen

Antwort
Björn 10. Dezember 2016 - 18:00

Hallo Mario,

ich glaube, ich hätte trotz Nachtwache in der ersten Nacht im Zelt kein Auge zugemacht. Trotzdem hätte ich Bock drauf. Ist ja immer auch cool, mal die eigenen Grenzen auszutesten. Genervt hätte mich sicher das schwere Gepäck, aber da muss man halt durch.

Beste Grüße aus HH
Björn

Antwort
Yvonne 23. Juni 2023 - 22:41

Der Mensch begibt sich also mit Waffe ins Eisbärenrevier und erschiesst dann eines dieser seltenen Tiere, wenn es ihm zu nahe kommt??? Könnt ihr nicht woanders wandern gehen, wo ihr keine Tiere bedroht? Oder ihr geht halt doch hin, aber ohne Waffe und lasst es darauf ankommen. Ich finde, dass zwei tote Wanderer pro Jahr besser wäre als zwei tote Eisbären…

Antwort

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